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Aktionen in Aachen

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Aktionen im Jahr 2014

29.11.2014 - Meere
Aktion gegen Überfischung

© Greenpeace Aachen


Aktion gegen Überfischung

© Greenpeace Aachen

Mit 6 Mitgliedern war Greenpeace Aachen am heutigen Samstag in der Großkölnstraße aktiv, um auf die Gefahren der Überfischung durch sogenannte Monsterboote hinzuweisen. Im Hinblick auf die Mitte Dezember anstehende Tagung des Fischereiministerrats wollen wir erreichen, dass dieses Jahr bei der Festlegung der Fangquoten nicht wie sonst die großen Industriefischereien den größten Anteil bekommen, sondern die handwerklichen Kleinfischer, die in der Regel einen sehr viel nachhaltigeren Fischfang betreiben.

Um zu zeigen, dass uns bei diesem Anliegen viele Menschen unterstützen, gab es einerseits eine Postkartenaktion an den zuständigen Minister Schmidt, andererseits eine Fotoaktion, bei der man sich mit dem Slogan "Überfischung betrifft auch mich" und "Stoppt Fischereimonster" auf deutsch und englisch fotografieren lassen konnte. Diese Einzelfotos werden zu einem großen Fotomosaik zusammengesetzt und den zuständigen Ministern überreicht, um den Befürwortern einer nachhaltigen Fischerei ein Gesicht zu geben. Ca. 35 Passanten und ein Pferd (s. Foto) konnten wir dafür gewinnen, uns auf diese Weise zu unterstützen.

Aktion gegen Überfischung

© Greenpeace Aachen

11.10.2014 - Aktionstag gegen die geplanten Abkommen TTIP und CETA
Aktionstag gegen TTIP und CETA

© Greenpeace Aachen


Aktionstag gegen TTIP und CETA

© Greenpeace Aachen

Beim europaweiten Aktionstag gegen die geplanten Abkommen TTIP und CETA zwischen der EU und den USA bzw. Kanada haben wir als Teil eines Aktionsbündnisses die Aachener Bürger über die Auswirkungen dieser Abkommen sowie des geplanten TiSA (zur Liberalisierung des Dinestleistungsmarktes) informiert. Dabei haben wir den Bürgern mit der selbstorganisierten europäischen Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA die Möglichkeit gegeben, sich auch gegen den offensichtlichen Willen der EU-Kommission Gehör zu verschaffen und so ein deutliches Zeichen zu für mehr Transparenz und demokratische Mitbestimmung zu setzen. Die selbstorganisierte Bürgerinitiative hatte es in den ersten vier Tagen bereits geschafft, über 400.000 Unterschriften gegen die geplanten Abkommen zu sammeln.

Nähere Informationen und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und zu unterschreiben, gibt es unter

http://www.ttip-unfairhandelbar.de sowie unter http://stop-ttip.org

04.10.2014 - Radeln für die Arktis: Der IceRide
IceRide

© Greenpeace Aachen


IceRide

© Greenpeace Aachen

Die Arktis muss geschützt werden! Konzerne müssen daran gehindert werden, bei ihrem Streben nach kurzfristigem Profit auf der Suche nach Öl oder Gas die Arktis zu zerstören. Das fanden an diesem Samstag neben unseren ehrenamtlichen Greenpeacelern nicht nur die rund 40 Aachener Bürger, die uns - zum Teil als Familienausflug - bei unserer Fahrraddemo begleitet haben, sondern auch die gut 260 Menschen, die sich mit ihrer Unterschrift bei unserer anschließenden Kundgebung für die Errichtung eines Schutzgebietes um den Nordpol eingesetzt haben. Bei der Kundgebung sorgten dann die lokalen Bands und Künstler

  • The Pitch Pipes
  • Lizusha
  • Nic Knatterton
  • Naima
  • Stevenhill und der Alte

mit ihren Stücken nicht nur für weiterhin sehr gute Stimmung, sondern regten durch ihre Beiträge auch zum Nachdenken an. Insgesamt war es ein sehr gelunger Aktionstag und dafür möchten wir an dieser Stelle allen danken, die sich hierbei – jeder auf seine Weise – für den Schutz der Arktis engagiert haben.

Die Raddemo war Teil eines weltweiten Aktionstages. Dabei haben sich allein in Deutschland in über dreißig Städten mehr als 3200 Menschen für den Schutz Arktis aufs Rad gesetzt. Weltweit fanden sogar in 157 Städten in 33 Ländern Fahrraddemonstrationen statt. Die Menschen forderten hierbei die Errichtung eines Schutzgebietes für die Arktis, in welchem weder nach Öl oder Gas gebort werden noch zerstörerischer industrieller Fischfang betrieben werden darf.

28.09.2014 - Ehrenwerttag in Aachen
Ehrenwerttag

© Greenpeace Aachen

Ehrenwerttag

© Greenpeace Aachen

Beim dritten Aachener Ehrenwerttag konnten sich interessierte Bürger über unsere ehrenamtliche Arbeit sowie über unsere aktuellen Projekte informieren. Dabei haben sich fast 100 Bürger mit einer Unterschrift für die Einrichtung eines Schutzgebietes in der Arktis stark gemacht.

Außerdem haben wir auch auf den Ice Ride, unsere geplante Fahrraddemo am 04.10.2014 aufmerksam gemacht.

20.09.2014 - Öko-City Düren
Ehrenwerttag

© Greenpeace Aachen

Da durfte Greenpeace Aachen mit seinem Fahrradkino nicht fehlen: Der Kfd-Diözesanverband hatte am 20.09. viele gute Praxisbeispiele organisiert und das Dürener St. Angela-Gymnasium zur Öko-City umgebaut. Statt einer Kinokarte wurde vom Zuschauer der Einsatz auf den Pedale verlangt, damit die Kurzfilme zu Greenpeacethemen auf dem Bildschirm sichtbar wurden. So mancher Betreiber konnte erschöpft, aber mit neuer Erfahrung vom Rad steigen: Energie kommt nicht aus dem nichts und auch nicht einfach aus der Steckdose.

02.09.2014 - Multivision
Naturwunder Erde

© Greenpeace Aachen

Wir haben auf der Burg Wilhelmstein den Greenpeace-Fotografen Markus Mauthe mit seiner neuen Multivbisionsshow "Naturwunder Erde" präsentiert. Es war ein wunderbarer Vortrag mit spektakulären Bildern. Markus Mauthe nahm die 400 begeisterten Zuschauer mit seinem mitreißenden, sehr persönlichen, teils humorvollen, teils nachdenklichen Vortrag mit auf seine Reise rund um den Globus, in Wald, Gebirge, Steppe, Arktis und im Ozean.
Vor und nach dem Vortrag und in der Pause haben sich viele Zuschauer an unserem Infostand über Greenpeace und unsere Aachener Arbeit und die Möglichkeit zum Mitmachen informiert und auf der ausliegenden Liste für den Schutz der Arktis unterschrieben.

16.08.2014  - Wald
Schulstart mit Recyclingpapier

© Greenpeace Aachen

Zum Schulanfang haben wir Passanten am Holzgraben über die Möglichkeiten informiert, durch die Verwendung von Recyclingpapier unser Klima und unsere Ressourcen zu schonen.

Das Team50Plus und die Wald AG wandten sich diesmal besonders an die Schulkinder und ihre Eltern, die dieses Thema zum Schulbeginn durch den wieder verstärkt anstehenden Einkauf von Schulmaterial besonders berührt. Gespendete Muster-Schulhefte wurden an die interessierten Kinder ausgegeben ebenso wie unser frisch aufgelegter Papierratgeber an die Eltern. Dort kann man nachlesen, welche Produkte aus Recyclingpapier in welchen Aachener Läden angeboten werden (nach Wunsch ergänzt durch eine Liste mit den aktuellen Preisen).

02.08.2014  - Meere
Schulstart mit dem Blauen Engel

© Greenpeace Aachen

Das Unternehmen Deutsche See – Deutschlands größter Importeur von Seefisch - unterstützt durch seine Kooperation mit dem isländischen Unternehmen HB Grandi hf indirekt den Fang der vom Aussterben bedrohten Finnwale. Vor dem Hirschcenter haben wir Passanten auf diesen Missstand aufmerksam gemacht und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich mit einem Brief direkt an Deutsche See zu wenden und so Druck auf das Unternehmen auszuüben. Deutsche See soll seine Handelsbeziehungen mit HB Grandi hf so lange einstellen, bis dieses seine enge Kooperation mit dem auf Finnwalfang spezialisierten Unternehmen Hvalur hf aufgibt.

Weitere Informationen und einen Vorschlag für einen Brief an Deutsche See finden Sie unter http://www.greenpeace.de/walfang.


12.07.2014 - Chemie / Bienen

Wir haben unsere Kampagne zum Bienenschutz fortgesetzt und am Holzgraben über die Bedrohung der Honigbienen durch Pestizide informiert. Wir haben Kugeln mit einer Samenmischung für bienenfreundliche Pflanzen gebastelt und an die Passanten verteilt. Die Leute können die Samenkugeln bei sich zu Hause auf dem Balkon oder im Garten vergraben und bieten den Bienen damit im kommenden Jahr pestizidfreie und damit ungiftige Nahrung, welche dort ansonsten eher rar ist, da die Pflanzen, die man im Baumarkt kauft, zu über 90% mit zum Teil bienengefährdenden Pestiziden behandelt sind.


05.07.2014  - Wald
Schulstart mit dem Blauen Engel

© Greenpeace Aachen

Wir haben am Holzgraben für den „Schulstart mit dem Blauen Engel“ geworben, indem wir mit dem Vorurteil vom grauen Recyclingpapier aufgeräumt haben. Schulkinder bekamen Hefte aus Recyclingpapier und konnten sehen, wie viel Wasser, Energie und Holz ein Frischfaserheft im Vergleich zu einem Recyclingheft braucht.
Das Verwenden von Recyclingpapier trägt nicht nur durch den Erhalt von Urwäldern zum Schutz der Umwelt bei, sondern spart auch fast die Hälfte an Energie und braucht bis zu zweieinhalb mal weniger Wasser.
Informationen, wo man in Aachen Produkte aus Recyclingpapier kaufen kann und auf was man achten soll, gibt es in unserem neuen Papierratgeber.

14.06.2014  - Energie
Aufruf zur internationalen Anti-Kohle-Kette

© Greenpeace Aachen

Wir haben mit einem Informationsstand vor der City-Kirche zur Teilnahme an der internationalen Anti-Kohle-Kette am 23. August 2014 (www.humanchain.org/de) aufgerufen. Die Menschenkette soll vom polnischen Dorf Grabice über die Neiße bis nach Kerkwitz in Brandenburg reichen. Beide Orte sind von der Zerstörung durch die Bagger weiterer geplanter Tagebaue bedroht.

Die Passanten konnten sich durch Mitgestaltung eines Banners am Protest zu beteiligen. Außerdem werden Busfahrten aus Aachen, Köln und Bonn in die Lausitz organisiert. Weitere Informationen zu den Busfahrten finden sich unter facebook.com/AntiKohleMenschenkette.

31.05.2014  - Chemie / Detox
Giftige Chemikalien in den Schuhen und Bällen der aktuellen WM-Kollektion von Adidas

© Greenpeace Aachen

Giftige Chemikalien in den Schuhen und Bällen der aktuellen WM-Kollektion von Adidas

© Greenpeace Aachen

Wir haben in der Adalbertstraße vor dem Galeria Kaufhof barfuß mit rot aufgemalten Schuhen Fußball gespielt. Dabei haben wir Passanten über giftige Chemikalien (PFC, NPE, Phthalate und DMF) informiert, die nach einer kürzlich veröffentlichten Greenpeace-Studie insbesondere auch in den Schuhen und Bällen der aktuellen WM-Kollektion von Adidas zu finden sind. Mit einem großen Banner haben wir Adidas dazu aufgefordert, seinen Versprechen nachzukommen und endlich glaubhafte Schritte in Richtung Entgiftung der Kleidung und Fußballschuhe zu machen.

Die Passanten konnten sich zum einen in Form von Unterschriften, die wir im Rahmen der Kampagne an Adidas schicken, und zum anderen durch kurze Videos, mit denen sie Teil der digitalen Detox-La Ola werden konnten, am Aufruf beteiligen. Insgesamt haben mehr als 100 Passanten durch eine Unterschrift die Aktion unterstützt.

Siehe auch
und http://www.greenpeace.de/themen/la-ola-gegen-adidas.

10.05.2014 - Bienen / Pestizide

Achtung - Pestizide gefährden Bienen!

© Greenpeace Aachen

Achtung - Pestizide gefährden Bienen!

© Greenpeace Aachen

Wir haben im Gartencenter des Bauhausmarktes in der Gut Dämme Straße Zierpflanzen mit Greenpeace-Labeln mit der Aufschrift "Achtung - Pestizide gefährden Bienen!" versehen.

Den Kunden wurde dadurch gezeigt, dass die Pflanzen mit bienengefährlichen Giften aufgezogen sein könnten. Eine aktuelle Studie von Greenpeace zeigt, dass extrem bienengefährliche Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide in teilweise hohen Konzentrationen in Zierpflanzen gefunden wurden, die in Baumärkten – darunter auch Bauhaus – verkauft werden.

Den Mitarbeitern wurde für den zu diesem Zeitpunkt abwesenden Filialleiter eine Mappe mit Informationen und unseren Forderungen überreicht. An die Kunden haben wir Informationsmaterial verteilt. Die Kunden waren sehr am Thema interessiert.

03.05.2014 - Arktis

Aktion gegen Ölförderung in der Arktis

© Greenpeace Aachen

Wir haben vor der Citykirche über die Risiken der Ölförderung in der Arktis informiert und dagegen protestiert. Anlass war der erste Transport russischen Öls von einer Offshore-Plattform nach Rotterdam in dieser Woche.

Die Passanten konnten die Greenpeace-Forderungen unterstützen, indem sie über einen Laptop vor Ort eine Protestmail an den Chef von Gazprom Germania schickten. Außerdem konnten sie die internationale Greenpeace-Petition für den Schutz der Arktis unterschreiben, die schon über fünf Millionen Menschen weltweit gezeichnet haben. Die Resonnanz der Passanten war sehr positiv, zumal viele bereits durch Medienberichte informiert waren. Viele beteiligten sich an den beiden Unterschriftsaktionen.

12.04.2014 - Gentechnik

Gentechnik im Tierfutter

© Greenpeace Aachen

Wir haben in und um Aachen drei Lidl-Filialen besucht. Auf dem Boden vor den Niederlassungen haben wir unsere Botschaft aufgesprüht und so die Kunden auf die Problematik aufmerksam gemacht. Die Filialleiter erhielten eine Infomappe von uns, die Kunden wurden im Gespräch und mit Infoblättern informiert. Vor dem Supermarkt in der Henricistraße haben wir einen Infostand aufgebaut. Das Feedback der Menschen war sehr positiv, die meisten haben sich über die Informationen und unseren Einsatz gefreut. Nicht zuletzt haben wir Unterschriften gegen Gentechnik im Tierfutter gesammelt; sie werden an die Konzernzentrale geschickt.

09.04.2014 - Atom

Wir haben zusammen mit der Nachbarschaftsinitiative Drei Rosen und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk im Haus der Kirche die hochinteressante Bildreportage des Fotografen und Umweltjournalisten Alexander Neureuter präsentiert. Er war im letzten Jahr mehrere Wochen vor Ort in Japan. In seinem Vortrag zeigte Alexander Neureuter mit beeindruckenden Bildern, wie es inzwischen tatsächlich in der Region um Fukushima aussieht und welche Probleme dort bestehen.

An die 100 Zuschauer waren sehr beeindruckt vom Vortrag. Der Applaus nach dem Vortrag und die vielen Fragen, die von den Zuhörern gestellt wurden, zeigten, dass Alexander Neureuter auch einem ganz gut informierten Publikum einiges Neues zu sagen hatte.

29.03.2014 - Gentechnik

Demo gegen den Einsatz gentechnisch veränderten Futters

© Greenpeace Aachen

Demo gegen den Einsatz gentechnisch veränderten Futters

© Greenpeace Aachen

Wir haben am und im Lidl-Markt an der Henricistraße gegen den Einsatz gentechnisch veränderten Futters in der Geflügelindustrie demonstriert. Im Markt haben wir die Frischgeflügelprodukte der Hausmarke Landjunker mit dem Hinweis versehen, dass diese Artikel bald mit Hilfe von Gen-Soja produziert werden könnten. Vor dem Geschäft haben wir die Kunden über die Problematik informiert. Sie konnten auf Aktionspostkarten ihren Protest an die Konzernleitung ausdrücken. Der Filialleiter erhielt eine Mappe mit Informationen und den Greenpeace-Forderungen. Gleichzeitig fanden deutschlandweit in vielen Städten ähnliche Aktivitäten statt.

Die Kunden waren durchweg sehr interessiert und besorgt über die Entwicklung. Die meisten unterstützten unsere Forderung, alle Protestpostkarten wurden unterschrieben. Allerdings zeigten Lidl-Mitarbeiter, was sie von der Meinung der Kunden hielten: sie berichteten, dass die von ihnen im Markt abgegebenen Protestpostkarten gleich im Papierkorb landeten oder zerrissen wurden.

10.03.2014 - Atom / Fukushima

Mahnwache am Elisenbrunnen

© Greenpeace Aachen

Mahnwache am Elisenbrunnen

© Greenpeace Aachen

Mahnwache am Elisenbrunnen

Wir haben am Vorabend des dritten Jahrestages der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima eine Mahnwache gehalten.

Am 11. März jährt sich der Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima zum dritten Mal. Im Gegensatz zu den Aussagen der japanischen Regierung ist die Lage dort noch immer nicht unter Kontrolle: Niemand weiß, wo der hochradioaktive Brennstoff der Reaktorblöcke 1-3 ist, wie weit er sich in den umgebenden Untergrund gefressen hat. An eine Bergung ist nicht zu denken. Auch das Abklingbecken des nach Wasserstoffexplosionen stark zerstörten Reaktors 4 ist nach wie vor ein unkalkulierbares Risiko. Viele tausend Menschen verloren ihre Heimat und werden noch jahrzehntelang unter den Folgen leiden.

Weitere Fotos der Aktion

25.01.2014 - Chemie / Detox

Protest gegen den Einsatz giftiger Chemikalien in Textilien

© Greenpeace Aachen

Wir haben in der Adalbertstraße vor dem Kaufhof gegen den Einsatz giftiger Chemikalien in Textilien protestiert. Die Aktion  richtete sich vor allem an Adidas: das Unternehmen hat zwar Besserung versprochen, seither noch praktisch nichts Signifikantes unternommen, um Mensch und Umwelt in den Herstellerländern und die Konsumenten vor Vergiftung durch die eingesetzten Chemikalien zu schützen. Wir haben die Passanten über die Problematik informiert und den Greenpeace-Ratgeber „Textil-Label“ verteilt. Das Interesse der Passanten am Thema war groß.

11.01.2014 - Greenpeace/Umwelt

Klimafreundliche Energieversorgung

© Greenpeace Aachen

Klimafreundliche Energieversorgung

© Greenpeace Aachen

Wir waren im Rahmen der Nacht der Naturwissenschaften am Anne-Frank-Gymnasium. Dort haben wir Filme über Greenpeace und Umweltthemen vorgeführt und mit den Schülern darüber gesprochen. Die Energie für die Vorführung haben wir direkt vor Ort umweltfreundlich mit zwei Fahrrädern erzeugt. Greenpeaceer und die Schüler haben sich auf den Fahrrädern für eine klimafreundliche Energieversorgung abgestrampelt und dabei gemerkt, wie viel Muskelkraft nur zum Betreiben eines Computerbildschirms und zweier kleinen Boxen benötigt wird.


Aktionen im Jahr 2013

30.11.2013 - Greenpeace-Jugend

Infostand Grünen Weihnacht

© Greenpeace Aachen

Unsere JAGs (Jugend-AG) haben am Elisenbrunnen beim Weihnachtsmarkt mit einem Infostand zu einer grünen Weihnacht aufgefordert. Dabei haben sie selbst gebackene vegane Plätzchen und Flyer mit einem Rezept für vegane Zimtsterne und Tipps für ein ökologischeres Weihnachten verteilt. Auf dem Flyer stand zum Beispiel, dass man weniger materielle Geschenke, sondern statt dessen Patenschaften oder Gutscheine verschenken sollte.

Zum anderen haben unsere Jugendlichen weiter Unterschriften zum Arktisschutz gesammelt und über die Situation der in Russland festgehaltenen „Arctic 30“ informiert, die zu diesem Zeitpunkt zwar aus der Haft entlassen waren, aber Rußland nicht verlassen durften. Dazu haben unsere JAGs  gegen Abend in der Dämmerung bemalte Butterbrottüten mit Teelichtern darin zu einer "30" aufgestellt.

16.11.2013 - Arktis / Arctic 30
Demonstration für die Freilassung unserer 30 Aktivisten aus russischer Haft

© Greenpeace Aachen


Knapp 200 Aktive aus den Greenpeace-Gruppen im Westen Deutschlands (von Bielefeld bis Aachen, von Krefeld bis Siegen), darunter zwölf Aachener, haben in Bonn-Bad-Godesberg für die Freilassung unserer 30 Aktivisten aus russischer Haft demonstriert. Wir sind von der Innenstadt bis zum russischen Generalkonsulat und wieder zurück gezogen, mit Bannern, Laternen und den Bildern unserer 30 Aktivisten. In Deutschland haben am gleichen Tag über 2.000 GreenpeacerInnen und Freunde die russischen Konsulate und natürlich auch die Botschaft besucht. Gleichzeitig ist Greenpeace weltweit in über 200 Städten auf die Straße gegangen.

Inzwischen haben sich weltweit über 2 Millionen Menschen unsereOnline-Petition für die Freilassung der Aktivisten und Journalisten angeschlossen

Weitere Fotos der Aktion

02.11.2013 - Arktis / Arctic 30
Protest gegen die Inhaftierung unserer Aktivisten in Russland

© Greenpeace Aachen


Wir haben unseren Protest gegen die Inhaftierung der "Arctic 30" an der Citykirche fortgesetzt. Trotz sehr schlechtem Wetter haben rund 100 Passanten Protestpostkarten unterschrieben, außerdem haben wir weitere Unterschriften gegen die russischen Pläne zur Ölförderung in der Arktis gesammelt. Protestpostkarten und Unterschriftenlisten finden Sie vor unserem Büro im Welthaus, an der Schanz 1.

Inzwischen haben sich weltweit über 1,8 Millionen Menschen unsereOnline-Petition für die Freilassung der Aktivisten und Journalisten angeschlossen

19.10.2013  -  Arktis / Arctic Sunrise

Wir haben unsere Protestaktionen fortgesetzt. Vor der Citykirche haben mehr als 130 Passanten einen Brief an den russischen Botschafter mit der Forderung der Freilasung der Arctic 30 unterschrieben.

12.10.2013  -  Arktis / Arctic Sunrise
Protest gegen die Inhaftierung unserer Aktivisten in Russland

© Greenpeace Aachen


Wir haben - diesmal am Holzgraben - weiter gegen die Inhaftierung unserer Aktivisten in Russland protestiert. Zahlreiche Passanten haben sich an der Online-Petition beteiligt oder Briefe an den russischen Botschafter unterschrieben. Das Interesse der Menschen am Thema und das Unverständnis über das Verhalten der russischen Justiz war groß. Auch sind die meisten Menschen, mit denen wir sprechen, mit uns der Meinung, dass in der Arktis kein Öl gefördert werden darf. Unsere Online-Petition zur Freilassung der "Arctic 30" haben inzwischen mehr als 1,5 Millionen Menschen unterschrieben.

06.10.2013  -  Arktis / Arctic Sunrise
Informationen zur Bedrohung der Arktis und zu unseren in Russland inhaftierten und der Piraterie angeklagten Greenpeace KollegInnen

© Greenpeace Aachen


Wir haben beim Ehrenamtstag auf dem Markt über die Bedrohung der Arktis und unsere in Russland inhaftierten und der Piraterie angeklagten Greenpeace KollegInnen informiert. Die Passanten waren außerordentlich interessiert am Thema "Arktisschutz" und mit uns empört über die Festsetzung der 30 Greenpeace-Aktivisten. Zahlreiche Passanten unterschrieben unsere Petition zum Schutz der Arktis. Über 50 Menschen haben sich direkt vor Ort per E-Mail für die Freilassung "Arctic 30" eingesetzt. Bisher haben diese Forderung weltweit 1 Million Menschen unterschrieben.

28.09.2013 - Arktis
Schutz der Arktis - gegen die Shell-Pläne für Erölförderung im arktischen Meer

© Greenpeace Aachen


Schutz der Arktis - gegen die Shell-Pläne für Erölförderung im arktischen Meer

© Greenpeace Aachen

Die Aachener JAGs (Greenpeace-Jugend-AG) haben in der Innenstadt für den Schutz der Arktis vor der geplanten Rohstoffausbeutung durch Konzerne demonstriert und Unterschriften dagegen gesammelt. Unterstützt wurden sie von Mitgliedern von Greenpeace Aachen.

21.09.2013 - Greenpeace-Jugend / Arktis
Schutz der Arktis - gegen die Shell-Pläne für Erölförderung im arktischen Meer

© Greenpeace Aachen

Unsere Aachener Jugendgruppe hat Am Markt und in der Jakobstraße für den Schutz der Arktis demonstriert und gegen die Shell-Pläne für Erölförderung im arktischen Meer protestiert. Mit dabei war auch ein großer Eisbär – ein kostümierter Jugendlicher. Die Passanten waren sehr interessiert, auch am Schicksal der in Russland inhaftierten Greenpeace-Aktivisten. Viele Passanten ließen sich mit dem Eisbären fotografieren. Vor allem das Interesse der Kinder war groß.

20.07.2013 - Arktis
Fest des Gemeinschaftsgarten

© Greenpeace Aachen

Wir haben mit einem zwei Meter hohen gelben Holzpfeil auf Pläne von Shell aufmerksam gemacht, in der Arktis nach Öl zu bohren. Auf dem Pfeil steht: „Wäre hier Öl, Shell würde bohren!“ Wir haben den Pfeil an vielen markanten Plätzen in Aachen positioniert und fotografiert: An Rathaus, Dom, Elisenbrunnen, Geldbrunnen.... um zu zeigen: wenn es um Profit geht, nimmt Shell  keine Rücksicht und würde überall bohren.

Hintergrund sind die Pläne des Konzerns, in der Arktis nach Öl zu bohren. Shell setzt mit seinen Ölplänen das Überleben der Arktis aufs Spiel. Wenn wir die Pläne von Shell nicht stoppen, wird eine der letzten unberührten Regionen dieser Erde von der Ölindustrie ausgebeutet. Shell ist einer der ersten großen internationalen Ölkonzerne, die in die Arktis drängen, um diese auszubeuten.

Weitere Fotos der Aktion

Mehr Informationen auf Greenpeace.de

Ähnliche Aktionen finden bundesweit statt. Fotos und Informationen zum Fotoprojekt finden Sie hier.

 

13.07.2013 - Landwirtschaft / Chemie
Fest des Gemeinschaftsgarten

© Greenpeace Aachen

Wir haben am ersten Fest des Gemeinschaftsgartens in der Richardtstraße teilgenommen.

Thema unseres Infostandes war das Bienensterben und was man dagegen tun kann.

Hintergrundinformationen

6.07.2013  -  Arktis / Kinder
Unterschriftensammlung der Regenbogenkämpfer

© Greenpeace Aachen

Am Aachener Holzgraben  hat das Roetgener Greenteam „Regenbogenkämpfer“ für den Schutz der Arktis demonstriert und Unterschriften gesammelt. Die sieben Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren hatten auch ein Lied einstudiert: Mit „Ich möchte kein Eisbär sein im warmen Polar – Eisbären müssen nur weinen“ stellten sie auf ihre Weise die Situation der Eisbären durch den Klimawandel dar: Da das arktische Meereis immer mehr abschmilzt, verlieren die Eisbären rasch ihre Lebensgrundlage.

Die Passanten konnten auf Postkarten die Politiker auffordern, sich für den Schutz der Arktis stark zu machen. Greenpeace will 25.000 Postkarten sammeln: das entspricht der geschätzten Anzahl der in Freiheit lebenden Eisbären.

Mehr Informationen über die Kinderaktionen

05.07.2013   -   Klima / Kohle
Appell an den Regionalrat in Köln

© Greenpeace Aachen

Am 5. Juli hat Greenpeace noch einmal an den Regionalrat in Köln appelliert, die Erweiterung der Kraftwerksfläche Niederaußem nicht zu erlauben. Etwa 15 Greenpeace-Aktivist/innen, darunter auch drei aus Aachen, stellten  vor dem Haupteingang der Bezirksregierung Köln 93 weiße Grabkreuze auf. Die Kreuze symbolisieren die zusätzlichen Toten, die das Kraftwerksprojekt BoAplus von RWE nach seiner Inbetriebnahme statistisch jährlich verursachen würde. Dem Regionalrat wurden vor seiner Sitzung noch 3.200 Unterschriften gegen das geplante Kraftwerk überreicht.

Der Regionalrat hat dann aber leider entschieden, dass die Kraftwerksfläche in Niederaußem erweitert werden soll. Wir bleiben natürlich am Ball und wollen das Kraftwerk weiter verhindern.

29.06.2013  - Klima
Protest gegen das geplante Braunkohlekraftwerk BoA-Plus bei Niederaußem

© Greenpeace Aachen


Protest gegen das geplante Braunkohlekraftwerk BoA-Plus bei Niederaußem

© Greenpeace Aachen

Am Samstag, 29. Juni haben wir auf dem Aachener Markt gegen das geplante Braunkohlekraftwerk BoA-Plus bei Niederaußem demonstriert und Unterschriften gesammelt.

Der schwarze Würfel auf dem Markt erregte Aufsehen: mit einer Kantenlänge von 5 Metern zeigte er den Passanten die Menge 138 m3 des Treibhausgases CO2, die dieses Kraftwerk in Zukunft in jeder Sekunde ausstoßen würde. Im Laufe des Tages besonders, nachdem das Wetter besser wurde und mehr Menschen den Markt frequentierten beteiligten sich zahlreiche Aachener an unserer Unterschriftenaktion gegen das Kraftwerk.

Trotz aller Erkenntnisse er den Klimawandel plant RWE weiterhin ein neues Braunkohlekraftwerk mit dem Namen BoAplus in Niederaußem 20 km westlich von Köln. Braunkohlekraftwerke sind besonders klimaschädlich und in Zeiten des Klimawandels nicht verantwortbar.

Die Aktion in Aachen fand im Rahmen des internationalen Anti-Kohle-Tages statt. Deshalb haben wir außerdem, wie in mehr als 50 deutschen Städten, Unterschriften gegen die geplante Erweiterung des Braunkohletagebaus Welzow-S II in der Lausitz gesammelt. Noch bis zum 17. September können Bedenken gegen diesen Tagebau und die Zwangsumsiedelung geäußert werden, um ihn zu verhindern. Hierzu hatte Greenpeace eine ausführliche Sammeleinwendung erstellt.

22.06.2013  - Chemie
Keinen Wald ins Klo

© Greenpeace Aachen

"Tatort Baumarkt!"

Bienen sind mehr als Honigproduzenten: Ein Drittel unserer Lebensmittel hängt von der Bestäubung ab! In Europa starben in den letzten Jahren im Durchschnitt 20 Prozent der Bienenvölker, in Deutschland teilweise sogar 30 Prozent. Weltweit sterben die Bienen – und daran schuld sind auch die Pestizide in den Baumärkten.

Rund 500 Tonnen Pestizidwirkstoffe landen in Deutschland pro Jahr in privaten Gärten auf Blumen, Sträuchern oder Gemüse. Darunter sind viele für Bienen schädliche Gifte, die in Baumärkten und Gartencentern angeboten werden. Dies sind Wirkstoffe wie Imidacloprid, Thiametoxam oder Dimethoat, die in verschiedenen Mitteln enthalten sind.

Darum waren wir am Samstag aktiv: Wir haben in Aachen vor dem Baumarkt Obi in der Debyestraße gegen den Verkauf von Insektenvernichtungsmitteln protestiert, die lebensgefährlich für Bienen sind. Wir bauten vor den Baumarkt-Filialen einen Tatort um tote Bienen auf: Wir sprühten Bilder lebloser Bienen auf den Asphalt und markierten den Tatort mit Kreide. „Pestizide töten Bienen!“ war daneben zu lesen.

In insgesamt 50 deutschen Städten protestierten Greenpeace-Aktivisten gegen die drei Baumarktketten Obi, Praktiker und toom. Während die drei Unternehmen die Gefahr ignorieren, hat Bauhaus bereits reagiert: Ab September will das Unternehmen einige der Pestizide nicht mehr verkaufen.

Wer Bienenkiller verkauft, ist mitverantwortlich für das Bienensterben. Wir fordern die Baumärkte auf, Pestizide sofort aus den Regalen zu nehmen!"

25.05.2013  - Papier
Keinen Wald ins Klo

© Greenpeace Aachen

Wir haben, ausgehend von der Citykirche in der Aachener Innenstadt gegen den massenhaften Gebrauch von konventionellem Frischfaserpapier im Sanitärsektor (Toilettenpapier, Papiertaschentücher, Küchenrollen…) protestiert. Die Aktion stand unter dem Motto: „Keinen Wald ins Klo“. Symbolisiert wurde die Problematik durch ein WC, aus dem ein kleiner Baumstamm „wuchs“.

Für die Frischfaser-Papierproduktion  werden Urwälder – vor allem im Norden, zum Beispiel in Kanada – in großem Umfange zerstört. Die Produktion von Frischfaserpapier belastet Gewässer durch hohen Chemikalieneinsatz und Wasserverbrauch. Und sie trägt  - einerseits durch die Urwaldzerstörung, andererseits durch hohen Energieverbrauch – erheblich zum Klimawandel bei. Dies gilt für alle Frischfaserpapiere.

Bei den Wegwerfprodukten, den sogenannten Hygienepapieren  ist dieses umweltzerstörende Verfahren aber besonders absurd. Es ist ein Skandal, dass jedes Jahr allein für uns Aachener tausende Fichten für unser Klopapier gefällt werden müssen.

Dabei gibt es Alternativen aus Recyclingpapier – bei Hygienepapieren durchaus auch hautfreundlich. Wo in Aachen derzeit Papierprodukte aus umweltfreundlichem RC-Papier zu finden sind, kann man unserem Papierratgeber entnehmen).

20.04.2013 - Arktis
Menschenbanner für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis

© Greenpeace Aachen

Wir haben auf dem Markt mit einem bunten Menschenbanner für ein Schutzgebiet in der Hohen Arktis demonstriert. Auch einige von Ihnen haben dabei mitgemacht. Für die Botschaft „I love Arctic“ (Ich liebe die Arktis) haben wir uns in Form eines Herzens am „Eäzekomp“ aufgestellt.

Dieser Protest war Teil eines weltweiten Aktionstages, der in Deutschland in 60 Städten stattfand, u.a. vor dem Brandenburger Tor, am Kölner Dom, vor der Dresdner Frauenkirche und am Travemünder Strand. Der Grund für die Aktion: In rund drei Wochen werden die Arktisanrainerstaaten im schwedischen Kiruna über die künftige industrielle Nutzung der Arktis beraten. Einige Mitglieder des Arktischen Rates haben bereits Lizenzen zur Ölsuche und Förderung in der hochsensiblen Arktis vergeben…

18.04.2013 - Klima
Greenpeace bei RWE: Schluss mit BoAplus!

© Greenpeace Aachen

Greenpeace bei RWE: Schluss mit BoAplus!

Bei der RWE-Aktionärs-Hauptversammlung in Essen am 18. April waren neben Geschäftsführung und Aktionären auch viele Umweltschutz-Organisationen vor Ort, darunter natürlich auch Greenpeace und dabei zwei von uns aus Aachen.

In der U-Bahn-Station, in der zahlreiche Aktionäre eintrafen, wurden Flyer zum Thema verteilt. Es gab vor dem Gebäude zahlreiche interessante Gespräche. Greenpeace erhielt viel Zuspruch, auch von RWE-Mitarbeitern und Aktionären.

Francesco aus unserer Gruppe hatte sich eine RWE-Aktie gekauft und kam so auch – mit schriftlicher Einladung – in die Versammlung. Sein Eindruck: Ein wirkliches tiefgreifendes Umdenken der Geschäftsführung ist nicht zu erkennen, aber manche, vor allem kleinere Aktionäre fordern eine Wende hin zu erneuerbaren Energien.

Greenpeace fordert RWE auf, dass in Niederaußem geplante neue, klimaschädliche  Braunkohlekraftwerk BoAplus nicht zu bauen und statt dessen in regenerative Energien zu investieren.

26.03.2013 - Lebensmittel
Lebensmittel-Aktion

© Greenpeace Aachen

Wir haben ins Biorestaurant Common Sense am Büchel zu einer Veranstaltung über Lebensmittelverschwendung eingeladen. Basis der Veranstaltung war der Dokumentarfilm Taste the Waste. Begonnen hat die Veranstaltung mit Schnippeln von Lebensmitteln, die vorher „containert“, das heißt, als noch brauchbare Lebensmittel aus den Abfallcontainern von Supermärkten gesammelt wurden. Das Einsammeln wurde von Transition Town Aachen organisiert. Eine Wagenladung voll mit noch guten Lebensmitteln ließ sich zum größten Teil in den Tonnen von nur einem Aachener Supermarkt finden. Die Lebensmittel wurden zu einer leckeren Suppe, Salat und Obstsalat verarbeitet und gemeinsam nach dem Film verputzt

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Etwa hundert Menschen haben mit uns den Film gesehen, gegessen und diskutiert. Die Sitzplätze reichten nicht aus.

Am Ende des Abends kam die Idee auf,  in Zukunft regelmäßig Kochabende mit containerten Lebensmitteln zu veranstalten.

23.03.2013 - Klima

In auffälligen weißen Schutzanzügen schoben wir drei Mülltonnen durch die Innenstadt, um auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Die Mülltonnen trugen die Aufschriften: "Jedes 8. Lebensmittel werfen wir weg!", "Weniger Reste mehr Klimaschutz", "Lebensmittel im Wert von 235 € wirft jeder im Jahr weg. - Beim Kauf denken, statt der Tonne schenken!". Zusätzlich verteilten wir Broschüren mit Tipps für jeden von uns, etwas dagegen zu unternehmen und somit Geldbeutel und Umwelt zu schonen.

Weniger Reste mehr Klimaschutz

© Greenpeace Aachen

23.03.2013 - Öl
Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis

© Greenpeace Aachen

Wir haben gegen die Pläne von Shell, in der Arktis nach Öl zu bohren protestiert. In den vergangenen Monaten ist es bereits zu zwei schweren Unfällen mit Bohrschiffen von Shell in der Arktis gekommen.

16.03.2013 - Wald

Wir haben am Holzgraben über den Schutz für alte Buchenwälder in Deutschland informiert und weitere 50 Baumpaten gefunden. Damit haben schon hundert Aachener eine symbolische Patenschaft für eine alte Buche übernommen.
Hintergrund ist, dass Deutschland zwar noch große alte Buchenwälder hat, die oft im Besitz der öffentlichen  Hand sind, dass aber in den letzten Jahren immer mehr große Areale dieser Wälder aus kommerziellen Zwecken gerodet werden.
Deswegen sucht Greenpeace in ganz Deutschland Menschen, die eine symbolische Baumpatenschaft für alte und darum besonders wertvolle Buchen im Spessart übernehmen möchten. Diese Patenschaft ist nicht mit Verpflichtungen oder Besitzansprüchen verbunden.

Die Position der Bäume, die schon einen Paten gefunden haben, ist im Internet (meist mit Angabe des Paten/der Patin) abgebildet.

Baumpatenschaften

© Greenpeace Aachen

09.03.2013 - Atom
Stop Tihange

© Greenpeace Aachen

Unsere JAGs (Greenpeace-Jugend) haben an verschiedenen Plätzen der Innenstadt mit einem ironischen Theaterstück die Aachener über die Problematik des AKW Tihange, 80 km westlich von Aachen, informiert. In dem Stück spielte ein selbst gebautes Kernkraftwerk eine Hauptrolle. Die Jugendlichen, einige in weißen Schutzanzügen, verteilten Jodtabletten-Placebos gegen den Ernstfall. Gleichzeitig machten sie Werbung für die Demonstration in Tihange am nächsten Tag und sammelten Unterschriften für eine Stilllegung des AKWs, adressiert an die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC.

23.02.2013 - Atom
Stop Tihange

© Greenpeace Aachen

Wir haben mit einer Protestaktion in der Aachener Innenstadt auf die Gefahren durch marode Atomkraftwerke in Belgien (AKW Tihange in Belgien, 70 km von Aachen entfernt) aufmerksam gemacht. Wegen des veralteten Kraftwerksparks und zahlreicher Risse in den Reaktorbehältern der Kernkraftwerksblöcke Doel-3 und Tihange-2 besteht ein hohes Risiko einer schweren Atomkatastrophe. Die bestehenden nuklearen Notfallpläne für die Region sind völlig veraltet. Es wurden keine Lehren aus Fukushima gezogen, um die Bevölkerung im Fall eines schweren nuklearen Unfalls zu schützen.

Greenpeace fordert die sofortige und endgültige Stilllegung von Doel-3 und Tihange-2. Tihange-1 soll wie ursprünglich geplant im Jahr 2015 stillgelegt werden und die Laufzeitverlängerung bis 2025 aufgehoben werden. Weiterhin müssen neue, realistische nukleare Notfallpläne für das gesamte im Notfall betroffene Gebiet erstellt werden.

Am 10. März um 14 Uhr findet in Huy, Belgien eine internationale Demonstration "Stop Tihange" statt. Es bestehen Zug- und Busverbindungen aus Aachen, um an der Demonstration teilzunehmen. Weitere Informationen sind unter www.stop-tihange.org zu finden.


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Aktionen im Jahr 2012

15.12.2012 - Chemie

Wir haben an der Aachener Nikolauskirche den neuen Textil-Ratgeber von Greenpeace vorgestellt und Passanten die Möglichkeit gegeben, Postkarten für GAP, Vero Moda, Victoria Secrets, Diesel, Thommy Hilfiger und andere zu unterschreiben.

Detox

© Greenpeace Aachen

8.12.2012 - Chemie
Kleidung mit Warnhinweisen

© Greenpeace Aachen

Wir haben in Aachen Kleidung von Levi's mit Warnhinweisen gekennzeichnet. Bei Galeria Kaufhof in der Adalbertstraße haben wir Jeans, T-Shirts und Jacken mit dem Etikett "Diese Textilie hat Wasserverschmutzung verursacht" versehen. Kunden, Angestellte und der Marktleiter wurden über die Problematik informiert. Zuvor hat Greenpeace giftige Chemikalien in den Produktionsabwässern von Levi’s-Lieferanten in Mexiko nachgewiesen.

24.11.2012 - Chemie

Wir haben heute um 11 Uhr die Zara-Filiale in der Aachener Innenstadt besucht und dort die Verbraucher und Angestellten darüber informiert, dass Greenpeace Rückstände von krebserzeugenden und fortpflanzungsschädlichen Chemikalien in den Produkten von Zara gefunden hat.

Wir haben das Schaufenster mit den Detox-Logo verziert, Flyer und den GP-Report verteilt und die Angestellten darum gebeten unser Anliegen zu unterstützen und der Zara-Zentrale die Informationen und unsere Forderung, Zara möge auf eine giftfreie Textilproduktion umstellen, weiterzuleiten.

Detox

© Greenpeace Aachen

31.10.2012 - Energie
Besuches von Bundesumweltminister Peter Altmaier in der Handwerkskammer Aachen

© Greenpeace Gruppe Aachen (Hendrik Brixius)

Anlässlich des Besuches von Bundesumweltminister Peter Altmaier in der Handwerkskammer Aachen haben wir gegen von ihm geplante Änderungen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) protestiert. Auf einem Banner stand das Motto der Aktion: „Energiewende: Weiterdenken statt Industrie beschenken!“ Die von Altmeier geplanten Reformen bremsen den Ausbau der erneuerbaren Energien und sorgen durch umfassende Industrieprivilegien nicht für eine gleichmäßige Verteilung der Kosten für die Energiewende.

Wir haben an alle 200 Gäste zu Altmeier-Vortrages Informationsmaterial verteilt. Der Bundesumweltminister hat Greenpeace bei seiner Ankunft begrüßt und kurz mit uns diskutiert.

30.09.2012 - Ehrenamtstag in Aachen

Wir haben am Friedrich-Wilhelm-Platz im Rahmen des „Ehrenwert-Aktionstages der Aachener Vereine“ an einem Infostand über unsere Arbeit in Aachen informiert. Am Stand haben wir Unterschriften für ein Schutzgebiet in der Arktis gesammelt. Außerdem haben Passanten Einwendungen gegen das bei Niederaußem geplante Braunkohlekraftwerk unterschrieben.

Das Interesse während dieses gut besuchten Ehrenamtstages war auch an unserem Stand groß.

Ehrenamtstag in Aachen

© Greenpeace Aachen

14.09.2012 - Arktis
shell raus aus der Arktis!

© Greenpeace Aachen

Shell - raus aus der Arktis
Wir haben unsere Aktivitäten gegen die Shell-Ölbohrungen in der Arktis fortgesetzt. Wir haben die fünf Aachener Shell-Tankstellen wieder besucht und dort Informationsmaterial verteilt und Aufkleber vor allem auf die Zapfsäulen geklebt. Die Passanten waren überwiegend aufgeschlossen, das Tankstellenpersonal reagierte sehr unterschiedlich -  von interessiert bis handgreiflich.

1.9.2012 - 30 Jahre Greenpeace Aachen
30 Jahre Greenpeace Aachen

Wir haben in der Burg Frankenberg mit vielen Infoständen und mit einem bunten Programm bei Kaffee und Kuchen unser Jubiläum gefeiert und uns der Öffentlichkeit vorgestellt. Es gab Fragespiele für Alt und Jung, Schminken und Dosenwerfen für Kinder und vieles mehr.

Es war ein sehr schöner Tag. Das Wetter hat mitgespielt, das Ambiente der Burg war toll und viele Greenpeacer jeden Alters haben Hand in Hand mitgemacht. Dabei waren auch unsere JAGs (Jugend-AG) und die Kinder von zwei Greenteams aus Aachen und Roetgen. Ein goßer Eisbär und kleiner Eisbären (das Greenteam "Regenbogenkämpfer" aus Roetgen) beklagten sich über die Zerstörung ihrer Heimat, der Arktis...

Wir hatten viele interessante Gespräche und es hat uns viel Spaß gemacht.

„30 Jahre Greenpeace Aachen“

© Greenpeace Aachen


„30 Jahre Greenpeace Aachen“

© Greenpeace Aachen


01.8.2012 - Wälder
„Europas wilde Wälder“ von Markus Mauthe

© Greenpeace Deutschland

Wir haben auf der Burg Wilhelmstein die Live-Multivision „Europas wilde Wälder“ des Greenpeace-Fotografen Markus Mauthe präsentiert. Fünfhundert Zuschauer ließen sich auf die fesselnd vorgetragene Reise durch letzte unberührte Waldgebiete Europas mitnehmen.

Woche von 14.07. bis 21.07. - Arktis

Wir haben auch in Aachen – wie in 50 anderen deutschen Städten - unsere Aktivitäten zum Schutz der Arktis unter dem Motto „Shell - raus aus der Arktis“ fortgesetzt und verstärkt.  Am Holzgraben Holzgraben haben wir die Passanten über das Thema informiert und weiter Unterschriften für den Schutz der Arktis gesammelt. An den anderen Tagen haben wir Shell-Tankstellen in Aachen besucht und dort Autofahrer und andere Passanten informiert. Und am 21.7. haben wir zusätzlich die Shell-Tankstellen mit (abwaschbaren) Graffiti und Aufklebern verschönert.

Der Ölmulti Shell beginnt derzeit mit Ölbohrungen in der Arktis. Shell hat in den vergangenen Monaten Spezialschiffe und eine Ölplattform für die Bohrungen in der Arktis zusammengezogen. Greenpeace hat in Neuseeland und an der Ostsee bereits Aktionen gegen diese Schiffe durchgeführt. Doch nun ist Shell mit den Bohrschiffen in Alaska vor Ort und will mit Bohrungen beginnen. Das Ökosystem der Arktis ist eine der empfindlichsten Regionen auf dieser Welt. Ölunfälle sind dort ganz besonders schwer zu bekämpfen. Gleichzeitig wird der Klimawandel durch das in der Arktis geförderte Öl angeheizt. Das Eis und damit die Heimat von Eisbären und Walrössern am Nordpol schmilzt. Shell ist damit doppelt für die Zerstörung der Arktis verantwortlich.

Langfristiges Ziel von Greenpeace ist es, in der hohen Arktis ein Schutzgebiet zu etablieren, um die Natur zu retten und Ölbohrungen und industriellen Fischfang in der Arktis zu verhindern.

„Shell - raus aus der Arktis“

© Greenpeace Aachen

23.06.2012 - Arktis

Wir haben am Holzgraben über die Bedrohung der Arktis informiert und erste 120 Unterschriften für ein arktisches Schutzgebiet gesammelt.

Die Arktis ist nicht nur durch den Klimawandel massiv bedroht, sondern in zunehmendem Maße auch durch die von Staaten und Konzernen geplante Förderung vor allem von Erdöl. Die arktischen Fischbestände sind darüber hinaus durch industrielle Fischerei akut gefährdet.

Deshalb hat Greenpeace unter dem Motto `Save the Arctic` eine weltweite Unterschriftensammlung für ein Schutzgebiet in der Arktis gestartet. Die Unterzeichner fordern darin, dass Erdölförderung und industrielle Fischerei in der Hohen Arktis verboten werden. Erstes Ziel war es, 1 Million Unterschriften zu sammeln. Unterschreiben kann man online unter http://www.savethearctic.org

15.06.2012 - JAG

Am 15. Juni 2012 fand unter dem Titel „Was geht?!“ zum zweiten Mal eine Aktion der StädteRegion Aachen statt, bei der sich Parteien und überparteiliche Organisationen vorstellen können. Mit dabei war unsere JAG, bewaffnet veganen Brötchen und 17 aufblasbaren Pinguinen. Mit dem Bus kamen wir um kurz vor zehn gerade noch rechtzeitig an, denn kaum hatten wir unsere Banner mangels Stellwänden an der Decke befestigt, kamen schon die ersten interessierten Jugendlichen. Das Infomaterial zu Stromwechsel, dem vegetarischen Donnerstag und Regenwald ging genauso schnell weg wie die mitgebrachten Schokokekse. Teilweise wurden die neben uns ansässigen Leute von Occupy Aachen schon mal mit uns verwechselt („ihr seid doch die, die Wale retten, oder?“) – aber der Irrtum wurde schnell aufgeklärt und wir haben gut miteinander kooperiert. Die Schätzfragen zu verschiedenen Themen von Greenpeace, die wir an einer Säule angebracht hatten, haben viele Diskussionen mit Jugendlichen angeregt und damit ihren Zweck erfüllt. Weil viele aus unserer JAG dieses Jahr Abitur gemacht haben und im nächsten Jahr im Ausland sein werden, haben wir auch kräftig Werbung gemacht – und hatten Erfolg! Insgesamt war der Tag im Eurogress sehr spannend und wir hoffen, viele Schüler zum Nachdenken angeregt zu haben.

19.04.2012 - Klima

Greenpeace- Gruppen in NRW stellen sich gegen RWEs Braunkohlepläne
Umweltschützer protestieren mit riesigem Bagger gegen das Kohlekraftwerk in Niederaußem bei Köln

Bei der heutigen Hauptversammlung der RWE Aktiengesellschaft protestieren Greenpeace Aktivisten aus Nordrhein-Westfalen unter dem Motto “Klimaschutz statt Kohleschmutz” vor der Grugahalle in Essen. Mit einem spektakulären Aktionsbild fordern die Umweltschützer einen Ausstieg aus der klimaschädlichen Braunkohle und die Unterlassung des geplanten Kraftwerkbau in Niederaußem. Ein 12 m langer und 4 m hoher Braunkohlebagger bedroht ein Dorf mit Windpark und symbolisiert so, wie RWE aktiv die Energiewende blockiert. Der Protest gegen RWEs Pläne in Niederaußem findet am selben Tag in 9 weiteren Städten NRWs statt, darunter Köln, Düsseldorf und Bonn.

Zum Flyer GP RWE Aktionärsversammlung 2012

Protest gegen das Kohlekraftwerk in Niederaußem

© Greenpeace Aachen

31.03.2012 - Wald
„Stoppt die Kettensägen – schützt die alten Buchenwälder“

© Greenpeace Aachen

Unter dem Motto „Stoppt die Kettensägen – schützt die alten Buchenwälder“ haben wir am Holzgraben über die Bedeutung der Buchenwälder in Deutschland informiert und gegen ihre Zerstörung protestiert. Dabei haben wir drei Meter lange Maßbänder an Passanten verteilt, mit denen sie den Umfang und das Alter der Bäume in ihrer Umgebung bestimmen können. Die Mitmacher können Fotos und Informationen über die dicksten Buchen direkt an Greenpeace schicken (Stichwort „Alte Buchen retten“, redaktion@greenpeace.de). Kinder eines Aachener Greenteams traten als Bäume verkleidet auf und wurden gelegentlich mit einer Kettensäge symbolisch "gefällt". Aktionen zu diesem Thema fanden zeitgleich bundesweit in 54 Städten statt.

Hintergrund ist, dass Deutschland zwar noch große alte Buchenwälder hat, die oft im Besitz der öffentlichen Hand sind, dass in den letzten Jahren aber immer mehr große Areale dieser Wälder aus kommerziellen Zwecken gerodet werden.

Für die Bewirtschaftung der öffentlichen Wälder sind die jeweiligen Landesforstbehörden bzw. -betriebe zuständig. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Forstbehörden privatwirtschaftlich ausgerichtet, mit dem Ziel, größere Gewinne für die Landeskassen abzuwerfen. Greenpeace fordert, dass wenigstens zehn Prozent der Waldflächen ganz der Natur überlassen werden. Der restliche Wald sollte nur noch ökologisch und nicht industriell bewirtschaftet werden.

30.03.2012 - Klima

Wir haben in den Kurparkterrassen in Burtscheid die neue Greenpeace-Multivisionsshow „Arktis – Schatzkammer des Nordens“  präsentiert. Etwa hundert begeisterte Zuschauer ließen sich in einem mitreißenden Vortrag mit wunderbaren Bildern auf eine abenteuerliche Reise in die einzigartige Schatzkammer des Nordens mitnehmen. Seit 2008 ist der Referent Bernd Römmelt, studierter Ethnologe, mit seiner Kamera im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um das Naturparadies Arktis zu dokumentieren, bevor es aufgrund des Klimawandels vollkommen verloren geht.

23.03.2012 - Klima

Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!

RWE plant ein neues Braunkohlekraftwerk in Niederaußem. Das würde einen traurigen Spitzenplatz einnehmen: Denn mit 27 Mio. Tonnen C02-Ausstoß jährlich wäre es die größte C02-Schleuder Deutschlands. Für das neue Braunkohlekraftwerk müsste aber zuerst der Regionalplan geändert werden. Darüber entscheidet der Regionalrat in Köln.

Am Freitag, den 23. März, demonstrierte ausgeCO2hlt bei der Sitzung des Regionalrats gegen das neue Braunkohlekraftwerk BoAplus in Niederaußem. Ab 9 Uhr wurden die Mitglieder des Regionalrats vor der IHK, Zeughausstraße 2-10, lautstark empfangen mit Musik und Redebeiträgen von ausgeCO2hlt und BürgerInneninitiativen aus dem Rheinischen Braunkohle-Revier.

Auch Greenpeace-Aktivisten aus der Region beteiligten sich an der Protestaktion und forderten "Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!"

Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!

© Greenpeace Aachen

Denn hier werden künftig - je nach politischer Entscheidung - die Weichen für den Neubau des Braunkohlekraftwerks in Niederaußem gestellt.

22.03.2012 - Chemie
toxischen Verschmutzungen von Gewässern durch chinesische Produktionsbetriebe

© Greenpeace Aachen

Greenpeace Aachen hat heute, am 22.03.2012, anlässlich des Weltwassertages, Passanten in der Aachener Innenstadt über die toxischen Verschmutzungen von Gewässern durch chinesische Produktionsbetriebe als Zulieferer verschiedener Sportartikelhersteller und Modemarken (z.B. Nike, Puma, Kappa, H&M, adidas, C&A, Abercrombie & Fitch, Ralph Lauren...), aufgeklärt.

Im dritten Greenpeace-Report im Rahmen der seit 2011 laufenden DETOX-Kampagne ("Schmutzige Wäsche - Gefährliche Chemie aus der Waschtrommel"), konnte Greenpeace belegen, dass bis zu 94 Prozent der Nonylphenolethoxylate (NPE, synthetisch hergestellt, als Nonylphenol hormonell/östrogen wirksam, hochtoxisch für Gewässer-Kleinstlebewesen, nur von Kläranlagen mit Aktivkohlefilter tlw. entfernbar) in Import-Textilien nach der ersten Haushaltswäsche freigesetzt werden.

Die Verwendung von Nonylphenolethoxylaten ist in der EU seit 2003 verboten bzw. stark eingeschränkt, in den Produktionsländern der getesteten Textilien jedoch nicht (v.a. China, Thailand, Indonesien, Philippinen, Türkei).

Lt. Umweltbundesamt sind Import-Textilien die bedeutendste Quelle für NPE und NP (ca. 881.000 Tonnen pro Jahr), trotzdem fehlt es an EU-weiten Regelungen für die Einfuhr NPE-haltiger Textilien. Zudem sind die z.T. von einzelnen Firmen selbst definierten tolerierten Rückstandsmengen von 100 mg/kg lt Greenpeace viel zu hoch. Die Textil- und Sportartikelhersteller nutzen die geltenden Doppel-Standards für Ihre Profite aus, entwerten so die u.a. in Deutschland geltenden höheren Umwelt- und Sozialstandards und ignorieren globale Schadstoffkreisläufe.

Greenpeace fordert (1) den Stopp der Verschmutzung von Flüssen und anderen Gewässern durch die Textilindustrie, (2) den Ersatz gefährlicher Chemikalien (wie NPE) durch unschädliche Substanzen in Textil- und Schuhproduktion, sowie (3) dass China in der Textilproduktion strengere Umweltgesetze einführt (mind. Erfüllung der EU-Standards).

03.03.2012 - Atom

Wir haben am Holzgraben gegen die scheinheilige Atom-Außenpolitik der Bundesregierung protestiert.  Denn Deutschland hat zwar den Atomausstieg beschlossen, unterstützt aber gleichzeitig den Neubau von Atomkraftwerken in vielen anderen Ländern.

Unter dem Motto  "Kein  Steuergeld für AKW-Neubauten im Ausland"  forderte Greenpeace deutschlandweit in 66 Städten  von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), staatliche Bürgschaften für den Bau von  Nuklearanlagen zu stoppen. Zudem muss die aktuelle Anfrage in Höhe von 1,3  Milliarden Euro für das hochgefährliche Atomkraftwerk Angra 3 in Brasilien  abgelehnt werden. Dieses AKW ist erdbebengefährdet, die Technik ist veraltet. Angra 3 ist baulich vergleichbar mit dem deutschen Atomkraftwerk  in Grafenrheinfeld, das als nächstes deutsches AKW laut Atomgesetz in drei Jahren  stillgelegt werden soll.

Protest gegen Atompolitik

© Greenpeace Aachen

Deutschland unterstützt mit der  Absicherung von Krediten, so genannten Hermesbürgschaften, den Neubau von  Atomkraftwerken. Unter anderem in China, Frankreich und Russland wurden bereits  Kreditgarantien bewilligt. Der Neubau eines Reaktors ist ohne staatliche  Unterstützung kaum möglich. Nutznießer der deutschen Atom-Bürgschaften ist vor allem der französische  Nuklearkonzern Areva.


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Aktionen im Jahr 2011

24.12.2011 - Energie
VW - not up! to date

© Greenpeace Aachen

VW - not up! to date
Greenpeace International Klimaschutz-Kampagne: Neuer VW Up nicht zeitgemäß
Am 24.12.2011 machen Aktivisten von Greenpeace Aachen darauf aufmerksam, dass der VW Konzern in Bezug auf klimaschonende Innovationen den Verbraucher hinter's Licht führt und gleichzeitig hinter den Kulissen als Lobbyist gegen strenge Klimaschutzvorgaben und Verbrauchsgrenzwerte agiert. Sprit-Spartechniken sind längst vorhanden, werden jedoch von VW nur gegen hohen Aufpreis und in nur wenigen Modellen anstatt als serienmäßiger Standard angeboten.
Greenpeace Aachen fordert von VW, Klimaschutz ernst zu nehmen und seine verdeckte Lobbyarbeit einzustellen!

22.12.2011 - Greenteam

Das Greenteam "Redwood" mit spontaner Aktion in der Innenstadt
Das Greenteam "Redwood" findet, dass die Menschen zu Weihnachten Biofleisch essen könnten."Massentierhaltung nicht mit uns!" stand deutlich zu lesen auf ihrem Plakat. "Auch Tiere sollten ein schönes Weihnachtsfest haben", meinen die Jungs. Massentierhaltung ist ihnen ein Greuel. So haben sie schnell einen Flyer geschrieben, aus Pappkarton und Hasendraht einen Käfig gebastelt und schon waren alle tools für die Aktion fertig. 50 Flyer verteilten die Jungs in einer Stunde rund um den Elisenbrunnen, Geldbrunnen und Münsterplatz. Viele Passanten lobten den fleißigen Einsatz des Greenteams so kurz vor Weihnachten. "Eine wirklich sinnvolle Aktion", meinten viele von Ihnen!

12.11.2011 - Atom

Wir haben am Abend vor dem Elisenbrunnen gegen den für das erste Adventswochenende geplanten Castortransport aus der französischen Plutoniumfabrik La Hague in das niedersächsische Gorleben protestiert. Wir haben über die am 26. November geplante Großdemonstration im Wendland informiert und Auskunft zu Anlaufstellen für Übernachtung und Verpflegung gegeben. Und wir haben mit Laternen und einem leuchtenden Anti-Atom-X nach Anbruch der Dämmerung dem Protest einen "vor-adventlichen" Rahmen gegeben und mit diesem Symbol der Castor-Gegner den Ausstieg aus dem geplanten Atommüll-Endlager in Gorleben gefordert.

Protest gegen Castortransport

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

29.10.2011 - Energie
klimafeindliche Modellpolitik von VW

© Stefan Keller

Wir haben in der Innenstadt wieder gegen die klimafeindliche Modellpolitik von VW protestiert. Vor dem Elisenbrunnen haben wir die Passanten informiert und Protestpostkarten verteilt. Die Menschen konnten auf dem Überzug eines Autos mit der Aufschrift „VW- das Problem“ mit ihrer Unterschrift unseren Protest unterstützen. Dieses Auto haben wir dann langsam durch die Adalbertstraße geschoben und weiter mit den Passanten diskutiert und Unterschriften gesammelt. Die Aktion endete schließlich am Kugelbrunnen. Wir haben zahlreiche interessante Gespräche geführt und viel Zuspruch erfahren.

11.09.2011 - Nachhaltige Landwirtschaft

Die AG Nachhaltige Landwirtschaft war heute, Sonntag, den 11.September 2011, von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf dem jährlich stattfindenden Hoffest des BIOLAND zertifizierten Hofguts "Paulinenwäldchen" in der Nähe von Aachen (http://www.bioland-gauchel.de/) mit einem Informationstand präsent.

Interessierte Besucher konnten sich informieren über Agri-Gentechnik in Lebens- und Futtermitteln, (weiterhin fehlende) Kennzeichnungspflichten, Pestizide in Lebensmitteln, sowie sich durch ihre Unterschrift für eine gentechnikfreie Land-, Forst- und Viehwirtschaft in der Städteregion Aachen aussprechen.

Hoffest "Paulinenwäldchen"

© Greenpeace Aachen

10.09.2011 - Energie
Der dreckigste Golf muß vom Markt

© Stefan Keller

„VW – Das Problem“ stand auf den schwarzen Planen, mit denen wir bei schönstem Sonnenwetter vor drei VW-Niederlassungen in Aachen einen Golf verhüllten. Damit machten wir darauf aufmerksam, dass das am meisten verkaufte Auto von VW, der Golf 1.4 Benziner, der mit Abstand klimaschädlichste Golftyp ist. Außerdem forderten wir über die Aktion die Händler auf, sich beim VW-Konzern in Wolfsburg für mehr Klimaschutz und für Klimaschutztechnik ohne Aufpreis stark zu machen. Ähnliche Aktionen fanden an diesem Tag zeitgleich in 41 deutschen und 26 europäischen Städten statt, unter anderem in Frankfurt, Hamburg, Berlin, London und Paris.

Für VW ist Klimaschutz reine Sonderausstattung und das darf nicht sein, damit verschläft der Konzern die Zeichen der Zeit und wird seiner Verantwortung als Europas größter – und vermutlich bald schon weltgrößter - Autohersteller nicht gerecht. VW hat mit „Blue Motion“ bzw. „Blue Motion- Technology“ zwar relativ wirksame Spritspartechniken entwickelt. Aber der Konzern verlangt dafür einen Aufpreis, der um ein Mehrfaches über den Herstellungskosten liegt. So fahren zurzeit nur sechs Prozent aller verkauften VW mit kompletter Spritspartechnik. Hier muss schnellstens ein Umdenken bei VW stattfinden.

23.07.2011 - Chemie

26 GreenpeacerInnen und UnterstützerInnen haben um 11 Uhr vor der Footlocker-Filiale in der Adalbertstraße getanzt und sich ausgezogen – bzw. Adidas-Kleidungsstücke ausgezogen und von sich geworfen. Damit haben wir gegen die scheinheilige Firmenpolitik der großen Sportartikel-Hersteller protestiert, ihre Produktion nach China und andere v.a. asiatische Länder auszulagern, wo unter Missachtung aller Umweltstandards produziert wird und Gewässer und Böden vergiftet werden. Greenpeace fordert die Hersteller auf, umgehend für eine giftfreie Produktion zu sorgen.

Am 23. Juli haben weltweit über 600 GreenpeacerInnen ähnliche Aktionen durchgeführt.

Greenpeace tanzt für sauberes Wasser

© Greenpeace Aachen

mehr Informationen finden Sie hier.

Ein Video unserer Aktion finden Sie hier.

21.05.2011 - Energie
Unterschriftensammlung Deutschland ist erneuerbar

© Greenpeace Aachen (Sabine Ristow)

Wir haben am Holzgraben unsere Unterschriftensammlung unter dem Motto „Deutschland ist erneuerbar" fortgesetzt.

20.05.2011 - Energie

Wir haben in der Pontstraße neben Heilig Kreuz Twitter-Nachrichten der Passanten an die Bundesregierung verschickt. Jeder konnte sich unter seinem Namen entweder durch eine vorformulierte oder durch eine individuelle Nachricht für die Energiewende einsetzen. Ähnliche Aktionen fanden von Freitag bis Samstag 24 Stunden lang in ganz Deutschland statt. Alle Twitter-Nachrichten (Tweets) wurden von Greenpeace auf einer Leinwand in Berlin in einer virtuellen Demo dargestellt, bei der kleine Figuren die Sprüche als Banner durch den Bildschirm trugen. Diese Darstellung konnten die Passanten auch in Aachen auf einer Leinwand verfolgen.

Deutschland ist erneuerbar bei Twitter

© Greenpeace Aachen (Sabine Ristow)

19.05.2011 - Energie
Protest gegen die Planungen eines Kohlekraftwerks

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

Wir haben vor der Aufsichtsratssitzung der enwor gegen die Planungen eines Kohlekraftwerks protestiert und die Mitglieder des Gremiums auf die Klimaschädlichkeit des Kraftwerks hingewiesen. Dabei haben wir auch ein Banner übergeben. Dieses hatten Kohlscheider Bürger signiert, um ihren Protest gegen das Kraftwerk auszudrücken.

Während der Sitzung blieben wir vor Ort und wurden mit einer guten Nachricht belohnt. Am Ende der Aufsichtsratssitzung wurde uns der Beschluss mitgeteilt, sich nicht weiter an den Planungen oder am Bau des Kraftwerks zu beteiligen.

14.05.2011 - Energie

Wir haben auf dem Markt in Kohlscheid gegen die Beteiligung der enwor an dem für Krefeld geplanten Steinkohlekraftwerk protestiert. Zur Veranschaulichung hat mitten auf dem Kohlscheider Marktplatz ein riesiger, 4 mal 4 mal 4 Meter großer schwarzer Würfel plastisch dargestellt, dass pro Sekunde rund 70 Kubikmeter des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 von dem Kraftwerk ausgestoßen würden.

Protest in Kohlscheid gegen das geplante Kohlekraftwerk

© Greenpeace Gruppe Aachen

07.05.2011 - Energie

Deutschland ist erneuerbar - Aktion in Aachen

© Greenpeace Aachen (Joern Naber)

Wir haben vor der Citykirche die große Unterschriftensammlung zur raschen Energiewende gestartet. Damit soll allen Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich für einen möglichst schnellen Atom- und Kohleausstieg auszusprechen.

"Deutschland ist erneuerbar" – das große Banner an der Citykirche gab das Motto der Kampagne wieder. Atomzeichen, zu kleinen Windrädern gefaltet, symbolisierten die nötige Energiewende.

Die Passanten waren sehr aufgeschlossen. Wir haben in etwa fünf Stunden fast 600 Unterschriften gesammelt.

31.03.2011 - Gentechnik

Wir haben gemeinsam mit der Initiative Gentechnikfreie Städteregion Aachen in den Burtscheider Kurterrassen die alternativen Nobelpreisträger Percy und Louise Schmeiser zu Besuch gehabt. Der ehemalige kanadische Landwirt berichtete über seinen langjährigen und fortdauernden Kampf gegen den Chemie- und Saatgutmulti Monasanto. Anschließend gab es eine Podiumsdiskussion. Die sehr eindrucksvolle Veranstaltung wurde von mehr als 300 InteressentInnen besucht.

Ausführlichere Informationen gibt es hier.

Percy & Louise Schmeiser

© Stefan Keller

19.03.2011 - Katastrophe in Japan

Da vielen Menschen, wie auch den Greenpeace-Mitarbeitern, die Situation in Japan sehr nahe geht, haben wir uns zu einer ungewohnten Aktionsform entschlossen: Wir haben am Holzgraben ein "Buch der Anteilnahme" ausgelegt. Adressiert an die japanische Botschaft konnten Passanten hier ihre Gedanken sowie ihre Anteilnahme für Japan eintragen. Die Bücher aus ganz Deutschland sollen zu einem Buch zusammengefasst werden.

In das Buch der Anteilnahme konnte man sich auch noch in den nächsten Tagen in unserem Büro eintragen. Insgesamt haben mehrere hundert Menschen unterschrieben, viele davon ihre ganz persönlichen Gedanken niedergeschrieben. Kinder haben ihre Gefühle in Zeichnungen ausgedrückt. Unser Buch ist fast voll und sehr eindrucksvoll geworden.

29.01.2011 - Nachhaltige Landwirtschaft

Die AG "Nachhaltige Landwirtschaft" von Greenpeace Aachen hat heute, den 29.01.2011, von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr am Holzgraben in Aachen die Initiative "Gentechnikfreie Städteregion Aachen" interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und um Unterschriften für Unterstützerlisten geworben. Insgesamt konnten so 140 Unterschriften gesammelt werden. Derzeit gibt es in Deutschland bereits 203 registrierte gentechnikfreie Regionen bzw. Initiativen (davon NRW: 14 Regionen, 7 Initiativen) mit insgesamt 30.169 Landwirten und Landwirtinnen (davon NRW: 1.438, überwiegend Pflanzenbau, tlw. Tierhaltung). Hinzu kommen 1.158 Einzelerklärungen von Landwirten, so dass sich insgesamt bereits 31.227 gegen eine Wirtschaftsweise mit GVO entschieden haben. Die gentechnikfrei bewirtschaftete landwirtschaftliche Fläche in Deutschland beträgt aktuell 1.084.940 ha. Hinzu kommen einzelne auf gentechnikfreier Basis wirtschaftende Höfe, Kommunen und Gastronomiebetriebe bzw. Kirchenland.



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Aktionen im Jahr 2010

16.11.2010 - Klima

Wir haben am Elisenbrunnen gegen das geplante Kohlekraftwerk Krefeld protestiert. Dabei haben wir mit Sandsäcken symbolisch einen Damm gegen den Klimawandel aufgebaut. Wir haben die Passanten über die Problematik informiert, dabei unsere neuen Infoflyer zum Kraftwerk Krefeld verteilt und weitere 275 Unterschriften zum Bürgerbegehren gesammelt.

Protest gegen das geplante Kohlekraftwerk

© Greenpeace Gruppe Aachen

09.10.2010 - Verkehr

Unsere Jugend-AG hat gemeinsam mit dem ADFC eine Fahrraddemo unter dem Motto „Fahrradfahren in Aachen“ vom Blücherplatz durch die Innenstadt bis zum Markt durchgeführt. Einerseits wurden von der Stadt weitere Verbesserungen der Bedingungen für Fahrradfahrer in Aachen gefordert, andererseits der einzelne Bürger ermuntert, öfter das Fahrrad zu benutzen. An der Demo nahmen 70 Fahrradfahrer teil.

04.10.2010 - Klima

Wir haben in der Katholischen Hochschulgemeinde (Pontstraße) in einem Vortrag und durch Videos über die Gefahren der Ölförderung und des Klimawandels und über die Zusammenhänge zwischen beidem informiert. Aufgelockert war die Veranstaltung durch Live-Musik.

24.09.2010 - Klima

Wir haben vor dem Eingang zum STAWAG-Gebäude an der Lombardenstraße noch einmal unsere Forderung nach Verzicht auf die Planung und  den Bau neuer Kohlekraftwerke, aktuell jetzt in Krefeld-Uerdingen klar gemacht. Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die ankommenden Mitarbeiter auf das Thema aufmerksam gemacht und weitere Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt.

Brennendes CO2-Zeichen

© Greenpeace Gruppe Aachen

 
22.09.2010 - Klima

Mit einem brennenden CO2-Zeichen haben wir am Elisenbrunnen gegen die Beteiligung der STAWAG an neuen Kohlekraftwerken demonstriert. Auf einem 4 Meter breiten Banner stand das Motto: “Neues Kohlekraftwerk? Keine Kohle aus Aachen!“

Greenpeace Aachen unterstützt damit das Bürgerbegehren gegen das Kohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen. Wir haben bei der Aktion 365 Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt.

Fotos von der Aktion

Brennendes CO2-Zeichen

© Greenpeace Gruppe Aachen

12.09.2010 - Landwirtschaft

Hoffest des Biohofes Paulinenwäldchen

© Greenpeace Gruppe Aachen

Wir haben auf dem Hoffest des Biohofes Paulinenwäldchen an einem Infostand über Gentechnik in der Landwirtschaft / in Lebensmitteln informiert und Unterschriften gegen Patente auf Leben gesammelt.

27.08.2010 - Papier

Wir haben zum Beginn des Schuljahres am Holzgraben über Papier informiert und die Passanten aufgefordert, Recyclingpapier zu verwenden. Als Anschauungsmaterial führten wir unter anderem attraktive Schulhefte aus Recyclingpapier vor.

07.08.2010 - Ölbohrungen

Wir haben auf dem Aachener Münsterplatz demonstriert, um die Bundesregierung zum Handeln gegen weitere Tiefseebohrungen zu bewegen. Durch ihre Unterschrift auf dem großen Banner mit dem Motto "Minister Brüderle: Tiefseebohrungen stoppen" und auf Unterschriftenlisten haben die Passanten sich unserer Forderung angeschlossen. Im Gespräch und auf Informationsblättern haben wir außerdem über die Problematik von Tiefseebohrungen und über die Möglichkeit für den Einzelnen, durch eigenes Handeln den Ölverbrauch zu senken, informiert.

Aktion gegen Tiefseebohrungen

© Greenpeace Gruppe Aachen

28.06.2010 - Energie

Wir haben über 1.000 Sammeleinwendungen sowie eine ausführliche Einzeleinwendung gegen das geplante Steinkohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen an die Bezirksregierung Düsseldorf übergeben. Die Unterschriften wurden in den letzten Wochen von Greenpeace Aachen gesammelt. Außerdem haben wir heute an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit anderen Umweltinitiativen im Mercure Parkhotel Krefelder Hof in Krefeld teilgenommen.

26.06.2010 - Wälder

Wir haben in der Großkölnstraße vor der Citykirche darüber informiert, dass zur Palmölproduktion die indonesischen Urwälder in riesigem Ausmaß abgeholzt werden. Die deutsche KfW-Bank hat einen Millionenkredit an Sinar Mas, den indonesischen Konzern, der maßgeblich für die Urwaldzerstörung verantwortlich, gewährt. 240 Passanten haben auf Protestpostkarten von der KfW-Bank die Kündigung dieses Kredits gefordert.

06.05.2010 - Wälder
Aufkleber

© Greenpeace Gruppe Aachen

Wir haben in 8 Aachener Supermärkten Kitkat-Riegel von Nestlé mit Aufklebern gekennzeichnet, auf denen ein Orang-Utan um Hilfe ruft. Damit haben wir gegen Nestlés Verwendung von Palmöl protestiert, für dessen Anbau Indonesiens Regenwald abgeholzt und der Lebensraum der bedrohten Orang Utans vernichtet wird. Das Palmöl landet unter anderem in dem bekannten Schokoriegel. Nestlé kauft das Palmöl über Zwischenhändler von der Unternehmensgruppe Sinar Mas, die indonesischen Regenwald zerstört, um Ölpalmplantagen anzulegen. Das Öl wird neben der Lebensmittelproduktion auch für Agrosprit und Kosmetika verwendet.

April 2010 - Energie

Am 10., 17. und 30. April haben wir auf dem Hof unser Umwelttheater „Greenwash-Salon“ aufgeführt. In dieser turbulenten Persiflage auf das absurde und zynische Verhalten von Konzernbossen und Politikern durften die Zuschauer einen Blick hinter die Kulissen der Energiepolitik werfen, inklusive der zunehmenden Greenwashing-Strategien. Eine bunte Satire mit viel Musik und am Ende dem feuerspeienden „Fireman“, der die Konzernbosse zurückdrängt. Mit diesem Theater wollten wir zeigen, wie zynisch Atom- und Kohlekonzerne mit den Gefahren der Atomkraft und des Klimawandels umgehen, wie sie die Politik beeinflussen und wie sie durch Propaganda einerseits Gefahr klein reden, andererseits sich ein grünes Mäntelchen umhängen.

Gruppenbild "Greenwash-Salon"

© Greenpeace Gruppe Aachen (Hendrik Brixius)

21.04.2010 - Energie
Unterschriftenübergabe an OB Philipp

© Greenpeace Gruppe Aachen

Am Beginn der Ratssitzung haben wir gemeinsam mit dem SFV (Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.) über 5.000 Unterschriften von Bürgern aus Aachen und Umgebung an Herrn Oberbürgermeister Marcel Philipp überreicht. Die 5.000 Bürger bitten den Stadtrat, den Bau von weiteren Windanlagen außerhalb der Wohngebiete zu ermöglichen. Die Unterschriften wurden in den letzten Monaten in Aachen und der nächsten Umgebung gesammelt und sind ein starkes Signal an den Stadtrat von Aachen, die Windkraft in und um Aachen zügig auszubauen.

30.03.2010 - Wälder

Wir haben zum dritten Mal die Firma Holzland-Wicht in Hückelhoven besucht, dort wieder viele nicht zertifizierte Produkte aus nicht zertifiziertem Tropenholz gefunden und mit Aufklebern als Raubbauholz gekennzeichnet.


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Aktionen im Jahr 2009

Klimawandel: Weihnachtsmann mit Kutsche unterwegs

© Greenpeace Aachen 

05.12.2009 - Klima

Wir haben am Elisenbrunnen für einen erfolgreichen Klimagipfel in Kopenhagen geworben. Mit einem kleinen Straßentheater haben wir die Aufmerksamkeit von Passanten geweckt. Dabei informiert der Weihnachtsmann - wegen Klimawandel nicht mit Schlitten, sondern mit Kutsche unterwegs - den wegen technischer Probleme herbeigerufenen ADAC-Helfer über die Klimaerwärmung. Währenddessen konnten die Bürger eine kurze Klimabotschaft an die Bundeskanzlerin formulieren bzw. auf Wunsch eine vorgefertigte Nachricht auswählen und von uns an Frau Merkel twittern lassen. Wir konnten 200 Nachrichten versenden. Die eingelaufenen Nachrichten wurden in Berlin auf dem Berliner Platz, aber auch im Internet als "Twitterwall" gezeigt. Auch wir führten am Elisenbrunnen die schier endlose Reihe von Appellen auf einer Leinwand vor.

 

 

 

Banner mit der Aufschrift Braunkohle? Atomenergie?

© Greenpeace Aachen (Hendrik Brixius)

30. September 2009 - Energie

Wir haben am Besucher-Windrad des Windparks Vetschau in etwa 15m Höhe ein großes Banner mit der Aufschrift "Braunkohle? Atomenergie?" angebracht. Damit wird symbolisiert, dass die Nutzung von regenerativen Energien wie der Windkraft zwingend notwendig ist, um die Stromproduktion durch die extrem klimaschädliche Kohle und durch die riskante Atomtechnik endlich zurückzufahren und schließlich beenden zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Greenpeace-Wahlkompass Umweltpolitik

© Greenpeace Aachen

 
26.09.2009 - Umweltpolitik

Wir haben von 11 bis 17 Uhr am Kugelbrunnen "Greenpeace-Wahlkompass Umweltpolitik" verteilt. Der Wahlkompass enthielt die Antworten der Spitzenkandidaten der großen Parteien zu 21 Fragen aus sieben Themenbereichen der Umwelt- und Klimapolitik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.07.2009 - Gentechnik

Wir haben auf dem Aachener Markt auf einem 5x10m großen Banner Unterschriften gegen die Zulassung von zwei Genmais-Sorten gesammelt. Obwohl die bisherige Risikobewertung der beiden Bt-Mais-Sorten Bt11 und Bt1507 durch die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA unzureichend ist, unterstützt die Europäische Kommission bislang die Zulassung. Das mit Unterschriften von Aachener Bürgern gefüllte Banner mit dem Foto der Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner wird an diese und Umweltminister Sigmar Gabriel gesendet, da nun die EU-Mitgliedstaaten gefordert sind, einen Anbaustopp der Bt-Mais-Sorten zu erwirken.

Außerdem haben wir auf dem Markt die aktuelle Ausgabe der Ratgebers „Essen ohne Gentechnik“ verteilt.

 

23.05.2009 - Wälder / Papier

Wir haben am Elisenbrunnen über Sanitärpapiere informiert. Für die Herstellung von Wegwerfartikeln wie Toilettenpapier, Papiertaschentüchern, Küchenrollen etc. aus konventionellem Frischfaserpapier werden Urwälder vernichtet und viel zu viel Energie und Wasser verbraucht. Außerdem haben wir die Passanten darüber aufgeklärt, dass Sanitärpapiere aus Recyclingpapier nicht nur qualitativ gleichwertig, sondern sogar preiswerter als Frischfaserpapier sind.

 

17.01.2009 - Klima

Zwölf Greenpeace-Aktivisten haben der Mercedes-Benz-Niederlassung in der Gneisenaustraße in Aachen einen weiteren Besuch abgestattet, um gegen die klimaschädliche Modellpolitik des Automobilkonzerns zu protestieren. Wir haben einen Pokal überreicht, auf dem eine in Miniaturform nachgebildete M-Klasse von Mercedes steht, die als „Klimaschwein“ mit rosa Ohren, Ringelschwanz und Schnauze umdekoriert ist. Beschriftet ist der Pokal mit: „Erster Preis für die klimaschädlichste Modellpolitik“. Außerdem haben wir die klimaschädlichsten Mercedes-Modelle mit einem Aufkleber als „Auslaufmodell“ ausgezeichnet.

Ein klimaschädliches Auslaufmodell wird ausgezeichnet

© Greenpeace Gruppe Aachen


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Aktionen im Jahr 2008

6.12.2008 - Energie/Klima

Wir haben im Biosupermarkt Vital in der Jakobstraße bei Kaffee und Plätzchen für Ökostrom geworben. Wir haben uns mit den Kunden über Hintergründe und Modalitäten unterhalten. An einem Rechner konnte man sich ausrechnen lassen, wie hoch die Stromrechnung bei einem der echten Ökostromanbieter in Zukunft ausfallen wird. Das Interesse war groß.

Mit dabei waren ein großer und ein kleiner Ökolaus.

Ökolaus

© Greenpeace Gruppe Aachen

15.11.2008 - Meere

Wir haben vor dem Extra-Markt an der Königsberger Straße den neuen Greenpeace-Fischratgeber verteilt und darüber informiert, welche Fischarten man guten Gewissens kaufen kann und von welchen man ganz die Finger lassen sollte. Die meisten Kunden waren sehr interessiert an dem Thema und dankbar für die Informationen.

18.10.2008 - Klima
Mercedes M-Klasse als "Klimaschwein"

© Greenpeace Gruppe Aachen

Wir haben vormittags vor der Mercedes-Benz-Niederlassung in Aachen und am Nachmittag vor dem Elisenbrunnen gegen die klimaschädliche Modellpolitik von Mercedes-Benz demonstriert. Vor dem Eingang haben wir einen Luxus-Geländewagen der M-Klasse mit rosa Farbe bemalt und mit künstlicher Schnauze, Ohren und Ringelschwanz zum "Klimaschwein" umgebaut. Auf einem Banner forderten wir: "Mercedes-Benz - Abspecken fürs Klima!" Im Vergleich der großen deutschen Autohersteller schneidet Mercedes-Benz beim Klimaschutz am schlechtesten ab. Nur zwei der aktuell angebotenen 251 Modelle liegen unter dem Kohlendioxid-Grenzwert von 140 Gramm pro Kilometer, zu dem sich die europäische Autoindustrie vor zehn Jahren selbst verpflichtet hat.

Außerdem haben wir Unterschriften für eine gerechte und klimaschonende Dienstwagensteuer gesammelt.

27.09.2008 - Gentechnik

Mit einem Infostand haben wir vor Kaiser´s auf dem Markt über einen wichtigen Erfolg informiert: Der Konzern Campina stellt seine Premiummarke für Milchprodukte „Landliebe“ auf Tierfütterung ohne gentechnisch manipulierte Pflanzen um. Zusätzlich will Campina die Landliebe-Produkte in Zukunft ausschließlich mit europäischem Tierfutter ohne die Verwendung von Soja erzeugen. Wir fordern von den anderen Konzernen, allen voran Müller-Milch, dem guten Beispiel zu folgen.

23.08.2008 - Meere

Am Holzgraben haben wir im Rahmen einer bundesweiten Kampagne mit einem Infostand und einer Mitmach-Aktion die Greenpeace-Aktionen in der Nordsee unterstützt. Zahlreiche Passanten appellierten durch ihre Unterschrift an Umweltminister Sigmar Gabriel, in Nord- und Ostsee endlich echte Meeresschutzgebiete einzurichten.

15.08.2008 - Greenpeace-Jugend

Unsere Jaggies (Greenpeace-Jugend) haben zusammen mit der Stadt Aachen ein Konzert vor allem für Jugendliche im Space des Ludwigsforums veranstaltet. Unentgeltlich spielten die fünf erfolgreichen Aachener Jugendbands Colonel Meyer, Traibsand, Monsterfilm, Polly Gain und Tante Lisbeth. Etwa 200 Zuschauer füllten das Space. Mit Videos und Infotischen informierten die Jugendlichen über Umweltprobleme, Greenpeace-Kampagnen und ihre eigene Arbeit.

31.07.2008 - Wälder

Der Greenpeace-Fotograf Markus Mauthe war mit seiner Live-Multivision „Planet der Wälder“ zu Gast im Schloss Burgau in Düren und nahm mit spannenden Erzählungen und brillanten Bildern die Zuschauer wieder mit auf eine Reise durch die letzten Urwälder der Erde. Mit im Schloss Burgau dabei waren dreizehn Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Aachen, die beim Auf- und Abbau halfen, einen Infostand betreuten und den interessierten Zuschauern Rede und Antwort standen.

04.07.2008 - Klima

Vor dem CHIO-Gelände an der Krefelder Straße haben wir den Autofahrern drastisch vor Augen geführt, dass sie mit Ihren Autos zum Klimawandel beitragen. Zwei Greenpeaceler waren als Tod verkleidet und standen als Symbol für den Klimakiller Auto. Passend zum großen Pferde-Ereignis wurden die Autofahrer auf Flugblättern darüber aufgeklärt, dass sie mit Ihren Autos jährlich das Treibhausgas CO2 mit einem Gewicht von mehreren Pferden produzieren. Natürlich haben wir auch darüber informiert, wie man durch die Nutzung von ÖPNV, sparsame Fahrweise oder durch sparsame Autos den Treibhausgas-Ausstoß deutlich senken kann.

07.06.2008 - Klima

Am Holzgraben haben unsere JAGs mit Schwimmflossen, Taucherbrille und Schnorchel, in Schutzanzügen und mit Gasmasken und sogar einem ganzen Schlauboot mit zwei Paddeln auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht. Motto der Jugendlichen: „Erste Priorität muss sein, das Klima zu schützen, da es nicht möglich ist, sich vor dem Klima zu schützen“.

06.06.2008 - Gentechnik

Auf dem Willy-Brandt-Platz haben unsere JAGs (Greenpeace-Jugend) über die Gefahren der grünen Gentechnik informiert. Ein selbst gemaltes Banner gab das Motto wieder: "Einmal gesät, für immer zu spät!". Dabei zeigten die Jaggies durch eine Zeitleiste auf dem Boden neben dem Stand die zunehmende Verbreitung der Gentechnik in Lebensmitteln und Landwirtschaft.

30.05. / 31.05.2008 - Wälder

Mit einem Infostand haben wir in Stolberg im Rahmen der Veranstaltung „Stolberg goes Brazil“ über die Urwaldzerstörung in Amazonien und deren Folgen auch für das Weltklima informiert und 270 Unterschriften für den Klimaschutz gesammelt. Unterstützt wurden wir dabei durch Kinder des Stolberger Greenteams „Dog & Fish“.

19.04.2008 - Wälder

Etwa 15 Kinder aus Aachener Greenteams, unterstützt von Jaggies und dem Team50Plus, haben in der Aachener Innenstadt für Urwaldschutz demonstriert. Unter dem Motto „Urwaldschutz ist Klimaschutz“ zogen sie mit Bannern durch die Fußgängerzone. Gleichzeitig sammelten sie Unterschriften für den Urwaldschutz.

12.04.2008 - Wälder

Fünf Aktivistinnen der Greenpeace-Gruppe Aachen haben „Holzland Wicht“ in Hückelhoven besucht. Die bundesweite Kette Holzland zeichnet sich durch ein besonders großes Angebot an nicht zertifiziertem Urwald-Raubbauholz vor allem aus Asien negativ aus - auch in Hückelhoven. Unsere Aktivistinnen – vor allem vom Team50Plus - haben dort die Holzprodukte, überwiegend Gartenmöbel und Parkettböden mit Warn-Aufklebern versehen: „Hände Weg – Urwaldholz“ und mit dem Geschäftsführer gesprochen.

25.03.2008 - Wälder

Unter dem Motto: „Klimaschutz ist Urwaldschutz“ waren Jaggies (Greenpeace-Jugend) aus Aachen und Köln am Dienstag, dem 25. März gemeinsam am Aachener Holzgraben für den Urwaldschutz aktiv. Sie haben bei Eiseskälte, Schnee, Graupel und Sturmböen über Urwaldzerstörung und den Nutzen von Recyclingpapier informiert und Unterschriften für Urwaldschutz gesammelt.

06.03.2008 - Meere

Mitglieder unserer Arbeitgruppe „Meere“ haben im/am City-Center vor Aldi und Denn´s Biosupermarkt darüber informiert, welche Fischarten man kaufen kann und welche man meiden sollte.


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Aktionen im Jahr 2007

08.12.2007 - Klima

Wir haben uns beim Braunkohlekraftwerk Neurath an der Demonstration gegen die verfehlte Kohle-Klimapolitik in Deutschland beteiligt. Fünfzehn Greenpeacer aus Aachen waren dort unter den 3.000 Demonstrierenden und haben sehr erfolgreich Werbung für Ökostrom gemacht.

19.11.2007 - Wälder

Wir haben beim Vortrag des „Dschungelkindes“ Sabine Kuegler im Cinekarree über Urwaldzerstörung informiert und Unterschriften für ein Urwaldschutzgesetz gesammelt.

08.11.2007 - Wälder

Im Audimax haben wir die neue Live-Multivisionsshow von Markus Mauthe präsentiert.

28.10.2007 / 18.11.2007 - Energie

Wir haben in Aachen (in der Raststätte) und in Düren (Galerie Lutz Rohs) Stromwechselparties organisiert. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen und Waffeln haben wir den Interessenten erläutert, wie einfach der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist. Mehrere Besucher wechselten bereits während der Veranstaltungen per Internet zu Greenpeace Energy.

13.10.2007 - Greenpeace Aachen

Am Samstag, 13. Oktober haben wir mit einer großen Party im Jakobshof unseren 25jährigen Geburtstag gefeiert.

25.08.2007 - Verkehr

Auf dem Weltfest im Stadtpark haben wir Passanten um ihre Meinung zu einem Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen gebeten. Das Ergebnis war eindeutig: 623 Menschen stimmten für ein Tempolimit und nur 86 dagegen.

04.08.2007 - Papier

Wir haben am Holzgraben darüber informiert, wie man durch Schulhefte und -blocks die Umwelt und vor allem das Klima schützen kann. Interessenten konnten sich durch Ansichtsmaterial davon überzeugen, welche hohe Qualität Recyclingpa-pierprodukte haben.

23.06.2007 / 07.07.2007 - Klima

An vielbefahrenen Straßen haben wir die Autofahrer auf Flugblättern durch anschauliche Beispiele über den Anteil der Autos an der Klimaerwärmung informiert - und natürlich darüber, was jeder Autofahrer zur Reduktion "seiner" Emissionen tun kann. Bei der Aktion am 7. Juli haben wir - passend zum zeitgleichen CHIO - unter anderem bildlich auf den Flyern dargestellt, wieviel CO2 ein Durchschnittsauto in Pferden aufgewogen pro Jahr in die Umwelt freisetzt.

Als Blickfang waren bei beiden Aktionen zwei Greenpeacer als Skelette verkleidet. Die Reaktion der Autofahrer war überwiegend so positiv, wie es die teilnehmenden Greenpeace-Mitarbeiter überhaupt nicht erwartet hatten. Im Nu waren viele hundert Infoblätter verteilt.

Als Skelett verkleideter Greenpeace-Aktivist mit CO2-Warnschild

© Greenpeace Gruppe Aachen

26.05.2007 - Papier

Wir haben am Holzgraben unter dem Motto "Kein Urwald fürs Klo!" die Passanten über Recyclingpapier informiert. Für Papier, auch für Wegwerfartikel wie Toilettenpapier und Papiertaschentücher, werden riesige Urwälder vernichtet. (Mehr zu diesem Thema gibt es hier.) Das Thema haben wir dort auch symbolisch dargestellt: Aus einer "echten" Toilette wuchsen "Bäumchen". Viele Passanten haben sich für das Thema interessiert und unsere Papier-Ratgeber mitgenommen. Knapp 200 Menschen haben außerdem unsere Forderung nach einem Urwaldschutzgesetz unterschrieben.

14.04.2007 - Walfang

Wir haben in Aachen gegen den japanischen Walfang demonstriert. Wir reihten Wale- und Walfangbilder auf eine Schnur auf und zogen damit durch die Innenstadt. Es gab zahlreiche Gespräche mit Interessierten. Zweihundert Passanten haben sich auf unserer Unterschriftenliste für mehr Walschutz ausgesprochen.

24.02.2007 - Pestizide

Wir haben vor der Kaiser's-Filiale auf dem Aachener Markt gegen die Belastung von Obst und Gemüse mit Pestiziden protestiert. Kaiser's/Tenglermann hat im neuen Supermarkt-Vergleich von Greenpeace am Schlechtesten abgeschnitten.

27.01.2007 - Klima

Am Elisenbrunnen haben wir für wirksame Maßnahmen gegen die menschengemachte Klimaerwärmung demonstriert. Blickfang war das Modell eines Braunkohlekraftwerks, das echtes CO2 emittierte. Passanten konnten die Emissionen "deckeln", indem sie einen Deckel auf dem qualmenden Schornstein/Kühlturm legten. Außerdem haben wir darüber informiert, was jeder Einzelne konkret gegen den Klimawandel unternehmen kann.

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Aktionen im Jahr 2006

18.11.2006 - Urwald

Unter dem Motto "Amazonien brennt" brachten wir Feuer-Poster an den Bäumen am Elisenbrunnen an. In einer Postkartenaktion fordern wir vom brasilianischen Präsidenten Lula ein Netzwerk von Schutzgebieten in Amazonien. 150 Passanten haben unsere Forderung mit ihrer Unterschrift unterstützt.

04.11.2006 - Klima

Greenpeace informiert am Elisenbrunnen, wie jeder Einzelne im Klimaschutz aktiv werden kann und empfiehlt den Film "Eine unbequeme Wahrheit", der momentan im Kino läuft.

28.10.2006 - Chemie

Wir haben am Holzgraben unter dem Motto "Chemikalien außer Kontrolle" über gesundheitsschädliche Chemikalien in Alltagsprodukten und über die vorgesehene europäische Chemikalienreform Reach informiert.

08.09.2006 - Tropenholz
Iroko Tropenholz Bänke am Aachener Hauptbahnhof

© Greenpeace Gruppe Aachen

Die Greenpeace Gruppe Aachen entdeckt auf dem Bahnhofsvorplatz Sitzbänke aus Iroko Tropenholz und bringt dies in die Aachener Nachrichten. Obwohl die Stadt beschlossen hatte Tropenholz nur in Ausnahmefällen und dann auch nur mit FSC Siegel zu kaufen, wurde am Bahnhof Holz aus Urwaldzerstörung eingesetzt. Die Stadt Aachen hat sich hier an der Zerstörung der letzten Rückzugsgebiete von Gorillas und Schimpansen beteiligt! Die Umweltdezernentin Gisela Nacken dazu: "Uns ist ein Versehen passiert."

Weitere Informationen gibt es auf unserer ausführlichen Urwald-Seite.

01.07.2006 - Landliebe

Greenpeace besucht Kaufland in der Vaalserstraße und beklebt Joghurt von Landliebe mit Aufklebern "Gentechnik - Hände weg".

07.05.2006 - Schildkröten

Im Aachener Tierpark präsentierten wir eine Olivfarbene Bastardschildkröte (aus Pappmaché), die vom Aussterben bedroht ist.

02.05.2006 - Campina

Mit einem Stand am Holzgraben informieren wir die Passanten über Gentechnik im Tierfutter bei Campina (Landliebe) und bei Müller Milch (u. a. Weihenstefan)

Weiteres auf unserer ausführlichen Gentechnik-Seite

Großes Joghurt-Glas vor Greenpeace-Banner

© Greenpeace Gruppe Aachen (Hendrik Brixius)

25.04.2006 - Tschernobyl

Von 25. April bis 26. April hielten wir am Markt eine 24stündige Mahnwache zur Erinnerung an den 20ten Jahrestag von Tschernobyl ab. Die AN und die AZ brachten jeweils einen ganzseitigen Artikel zum Thema.

Weiteres auf unserer ausführlichen Atomenergie-Seite

22.04.2006 - Gartenmöbel
Verkleidete Greenpeacer

© Greenpeace Gruppe Aachen

Anlässlich der beginnenden Gartenmöbelsaison zeigten wir, dass die meisten billigen Gartenmöbel (u. a. Teak) aus Urwaldzerstörung stammen und dass es urwaldfreundliche Alternativen gibt. Greenpeacer waren als Tiere verkleidet, die vom Aussterben bedroht sind. 300 Passanten unterschrieben die Greenpeace-Forderung nach einem Urwaldschutzgesetz in Deutschland.

Wir verteilten dort das Faltblatt "Umweltfreundliche Holzprodukte im Raum Aachen".

Weiteres auf unserer ausführlichen Urwald-Seite

29.01.2006 - Recycling

In der Buchhandlung Schmetz am Dom stellte sich ein Aachener Greenteam vor. Es wurde aus den spannenden Kinder-Krimis "Ein Fall für die Greenteams" vorgelesen und anschließend wurde Recycling erklärt.

14.01.2006 - Urwald

Als Urwaldtiere (Orang-Utan, Waldelefant, Bär, Jaguar, Andenhirsch) verkleidete Greenpeacerinnen zogen durch Aachen und sammelten Unterschriften für ein Urwaldschutzgesetz.

Gorilla

© Greenpeace Gruppe Aachen (Hendrik Brixius)


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Aktionen im Jahr 2005

01.10.2005 - Harry Potter

Die Greenpeace-Gruppe Aachen verteilte Informationsmaterial über Urwälder und Papier als am 01.10. um 0:01 Uhr "Harry Potter und der Halbblutprinz" erschien. Dieses Buch ist auf 40% Recyclingpapier und 60% FSC Holz gedruckt.

Weiteres auf unserer Recyclingpapier-Seite

11.09.2005 - Benefizlauf

Mitglieder der Greenpeace-Gruppe Aachen und Freunde laufen beim Benefizlauf zu Gunsten der Krebshilfe im Aachener Wald mit.

04.09.2005 - Kinder Truck

Am Markt stand ein Container zum Raufklettern und Reinklettern für Kinder. Drinnen konnten sie Meeres-Abenteuer erleben und darum herum an einer Umweltrallye teilnehmen und bei einem Angelspiel und beim Schminken mitmachen.

Weiteres dazu und Fotos gibt es auf unserer Greenteam-Seite.

22.08.2005 - Atomschrott-Dinosaurier
Schrott-Dinosaurier

© Greenpeace Gruppe Aachen

Am Dom stand ein 4 Meter großer qualmender Dinosaurier. Er symbolisierte den Rückfall ins Atomzeitalter, der uns droht, wenn CDU und FDP die anstehende Wahl gewinnen.

Fast alle Passanten fanden nicht nur unseren Schrott-Dino beeindruckend, sondern waren auch mit uns einer Meinung, dass uns statt der alten Schrott- AKWs lieber hochmoderne regenerative Energien versorgen sollen!

Weiteres auf unserer Atomenergie-Seite

18.07.2005 / 18.01.2006 - Multimedia Show

Der Fotograf Markus Mauthe war im Auftrag von Greenpeace in Papua-Neuguinea, Zentralafrika, Sibirien, Finnland und Patagonien unterwegs. Auf abenteuerlichen Reisen erlebte er die unglaubliche Vielfalt und Schönheit des Lebensraumes Urwald. Mit brillanten Fotografien und live erzählten Geschichten nahm er im Juni 300 Zuschauer (im Januar 400) mit in eine Realität, die unserem Alltag fremd geworden ist.

Er erzählte von Waldelefanten, Flussexpeditionen, Inselbergen im Dschungel, Wilderern, Gletschern im Regenwald, Gorillaschicksalen und Vulkanbesteigungen. Er war Gast in einsamen Urwalddörfern, deren Bewohner ihm die verschiedenen Waldarten zeigten, für deren Erhaltung Greenpeace in einer weltweiten Kampagne kämpft.

Weiteres auf unserer ausführliche Urwald-Seite

Gorilla

© Greenpeace Deutschland

19.06.2005 / 07.08.2005 - RWE Braunkohle

Mit einem Informationsstand und einer Fotoausstellung, die den Schwund der Gletscher zeigt, werden die Besucher empfangen, die den RWE Braunkohle Tagebaus Garzweiler besichtigt haben. Greenpeace informiert über den Klimakiller Braunkohle und saubere Alternativen der Stromgewinnung.

Weiteres auf unserer ausführlichen Klima-Seite

Greenpeace Aktivisten verteilen Flugblätter an Besucher des Tagebaus

Greenpeace Aktivisten verteilen Flugblätter an Besucher des Tagebaus

© Greenpeace Gruppe Aachen (Hendrik Brixius)

12.03.2005 - Müller-Milch

Greenpeace besucht wieder Real und Wal-Mart und weist darauf hin, dass Weihenstephan zum Müller-Konzern gehört.


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Aktionen im Jahr 2004

20.12.2004 - Müller-Milch
Aktion gegen Müller-Milch

© Greenpeace Gruppe Aachen

Im Globus und bei Kaisers pries eine als Engel kostümierte Aktivistin Bio-Joghurts an. Andere Aktivisten markierten Müller-Milch Produkte im Regal mit Absperrband und wiesen darauf hin, dass die Kühe, die die Milch für Müller liefern, mit genmanipuliertem Futter gefüttert werden.

21.11.2004 - Müller-Milch

Greenpeace besucht Real, Wal-Mart und Plus und räumt alle Produkte von Müller-Milch aus den Regalen in einen Einkaufswagen, der dem Filialleiter übergeben wird. Außerdem werden Unterschriften gesammelt, mit denen Kunden Müller mitteilen, dass sie keine Milch trinken wollen von Kühen, die Gen-Soja und Gen-Mais gefressen haben. Diese Aktion findet gleichzeitig in über 100 Supermärkten in 30 Städten Deutschlands statt.

Weiteres auf unserer ausführlichen Gentechnik-Seite

15.10.2004 - Gorleben

Wir informieren auf dem Aachener Markt über die Gefahr der Trinkwasserverseuchung am geplanten Atommülllager Gorleben. Passanten schickten 80 Protestbriefe an die Bundestagsabgeordneten mit der Forderung, endlich die alternative Endlagersuche voranzutreiben.

Weiteres auf unserer Atomenergie-Seite

03.10.2004 - Aktion im Tierpark

Greenpeace sammelt im Aachener Tierpark 200 Unterschriften für den Schutz von Nord- und Ostsee.

27.08.2004 - Offener Brief an die Aachener Ratsparteien

In einem offenen Brief bittet Greenpeace die Aachener Parteien, eine Stellungnahme abzugeben, wie sie zur Einrichtung einer gentechnikfreien Zone Aachen stehen, in der weder Gentechnik angebaut noch an Tiere verfüttert wird. Den Brief können Sie hier lesen.

Weiteres auf unserer ausführliche Gentechnik-Seite

14.08.2004 - Infostand Nord- und Ostsee

Wir sammelten 250 Unterschriften für den dringend notwendigen Schutz von Nord- und Ostsee.

Beifang

© Greenpeace Deutschland

03.07.2004 - Findet Nemo II

Die Nordsee ist schon halb tot. Sie ist industrialisiert, verschmutzt, leergefischt. Hunderte von Erdölplattformen stehen dort, die Ufer sind zugebaut, der Schiffsverkehr ist überbordend.

Am Elisenbrunnen informierten wir u. a. über das Problem der Überfischung. Dieser Aktionstag war eine grenzübergreifende Kooperation von Greenpeace-Gruppen aus Aachen, Köln, Düsseldorf, Krefeld, Münster und Dortmund, vom Niederrhein und aus Nijmwegen.

05.06.2004 - Müller-Milch

Vor dem Kaisers gegenüber vom Rathaus informiert Greenpeace darüber, dass Milchkühe der Vertragsbauern von Müller genmanipuliertes Soja zu fressen bekommen.

Weiteres auf unserer ausführlichen Gentechnik-Seite

19.04.2004 - Gen-Detektive im Globus

Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Aachen waren als "Gen-Detektive" im Globus, um gentechnisch veränderte Lebensmittel zu suchen. Mit dabei: Fernsehteams von WDR und RTL und Reporter der Aachener Zeitung. Gefunden wurden keine Gentechnik-Produkte. Wir hoffen, dass das so bleibt und werden weiterhin Kontrollen machen.

Gen-Detektive im Globus

© Aachener Zeitung

03.04.2004 - Greenpeace auf dem Ökomarkt

Die Gentechnik-AG der Greenpeace Gruppe Aachen hat auf dem Ökomarkt ein paar hundert Gentechnik-Ratgeber verteilt. Bei der Gelegenheit konnten wir auch ein Radio Interview geben.

Januar-März 2004 - Aktion Stromwechsel

Wir haben zahlreiche Aachener Firmen angeschrieben und informiert, wie leicht man den Stromanbieter wechseln und sich von Atom- und Kohlestrom verabschieden kann. Als ersten Erfolg bezieht die Firma "aqua plan", ein Aachener Ingenieurbüro, nun ihren Strom von Greenpeace energy.

Weiteres auf unserer Ökostrom-Anbieter Seite

01.03.2004 - Schule für den Urwald

Mit Gut Kullen erhält die sechste Schule in Aachen die Auszeichnung "Schule für den Urwald". Dieser Erfolg ist auf den beharrlichen Einsatz unseres Team 50+ insbesondere von Sabine Rosenbrock (Foto) zurückzuführen.

Weiteres zum Thema auf unserer Team 50+ Seite.

Gruppenfoto der Schule mit Sabine Rosenbrock

© Aachener Nachrichten

Februar 2004 - Deep Blue Atlantis

Während der Film Deep Blue läuft sind wir immer mit einem Infotisch und meistens auch persönlich im Kino vertreten. Wir sammelten 1500 Unterschriften gegen den isländischen Walfang.

Weiteres zum Thema Meere.

31.01.2004 - Strunx und Strom
AKW zum "Abrüsten"

© Greenpeace Gruppe Aachen

Beim Vorverkauf zur Strunx Sitzung verschenkten wir 250 selbstgebaute Atomkraftwerke aus Schokoküssen und Keksen, die von den Wartenden "abgerüstet" wurden. Nebenbei informierten wir über Stromwechsel und Greenpeace-energy.

Siehe auch: Ökostrom Anbieter im Vergleich

23.01.2004 - Copyshop Aktion

Wiederholung der Copyshop Aktion vom 7. November: Unser Team 50+ war diesmal in einem Copyshop 2000 am Templergraben.

Weiteres zum Thema Recycling-Papier


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Aktionen im Jahr 2003

08.11.2003 - Gorleben am Markt

Am Markt informierten wir über die Gefahren des geplanten Endlages Gorleben. Wir hatten ein Modell eines nachgebauten Salzstocks dabei, über dem man das Grundwasser und die undichte Tonschicht sehen konnte. Wir sammelten 188 Unterschriften auf Briefen an Ulla Schmidt und Christa Nickels.

Weiteres zum Thema Atomenergie

07.11.2003 - Recycling Papier Aktion

Unser Team 50+ hat im Kopierladen "Audimax" (Wüllnerstr.) die Kunden aufgefordert, Kopien auf Recycling-Papier zu machen. Die Resonanz war so gut, dass der Kopierladen jetzt in einem Kopierer ständig RC-Papier geladen hat.

11.10.2003 - Weißes Haus im Elisenbrunnen

Wir wiederholten die E$$O Aktion vom 16. Juni.

04.10.2003 - Schneewittchen Straßentheater vor dem Kaufhof

"Schöne Ware frei!": Die böse Alte hat Schneewittchen mit einem Pestizid-belasteten Apfel (von Kaufhof) vergiftet.

"Schöne Ware frei!": Die böse Alte hat Schneewittchen mit einem Pestizid-belasteten Apfel (von Kaufhof) vergiftet.

© Greenpeace Gruppe Aachen

Straßentheater: "Schneewittchen und die 7 Zwerge". Wir informierten die Passanten über die Pestizid-Belastung der Waren von Kaufhof.

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27.09.2003 - Öko-Stand am Elisenbrunnen

Neben dem Elisenbrunnen nahmen wir am "Markt der Möglichkeiten für Ehrenamtliche Arbeit" mit einem Infostand teil. Thema: Ökologisch Einkaufen, Ökolabel und Greenpeace-Einkaufsführer.

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05.08.2003 - Dieselruß

Die Dieselruß Flotte bestehend aus 3 Dieselschweinen und einem sauberen Dieselwagen mit Rußfilter kam wieder nach Aachen. Sie stand am Mercedes Autohaus und am Elisenbrunnen.

Dieselruß Flotte vor dem Elisenbrunnen

© Greenpeace Gruppe Aachen

29.07.2003 - Solar Generation

Der Solar Generation Truck kommt auf seiner Deutschlandtour nach Aachen. Die Greenpeace Jugendlichen werben mit dieser Aktion für regenerative Energien.

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26.07.2003 - Dieselschwein in Aachen

Am 26. Juli 2003 fand in Aachen die "Auto-Competence" Ausstellung mit Oldtimer Parade statt. Diese Gelegenheit nutzte die Greenpeace Gruppe Aachen um nochmals das Thema Dieselruß in die Öffentlichkeit zu bringen.

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02.07.2003 - Lousberglauf

Die Greenpeace Gruppe Aachen nimmt am Lousberglauf teil. Auf den T-Shirts steht "Clean energy now", eine Aufforderung, regenerative Energien stärker zu fördern.

16.06.2003 - Weißes Haus im Elisenbrunnen
Aktivistin und George W. Bush mit Sprechblasen

© Greenpeace Gruppe Aachen

George W. Bush verkauft im weißen Haus (=Elisenbrunnen) Aktien. Es werden Unterschriften gesammelt und Fotos von Passanten mit Sprechblasen gemacht.

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29.05.2003 - Karlspreis 2003

Der Karlspreis 2003 wird an einen energischen Befürworter der Atomenergie verliehen. Im Karlsbrunnen findet eine Greenpeace Aktion statt.

05.05.-20.06.2003 - Wale-Austellung

Die Wale-Ausstellung in der AOK und der VHS verfolgt die Geschichte des Walfangs vom Anbeginn bis heute. Im Rahmen der Ausstellung wird über die Tagung der internationalen Walfangkommission informiert, die im Juni 2003 erstmalig in Deutschland stattfindet. Die Ausstellung hatte ca. 2500 Besucher. Es wurde etwa 500 Unterschriften gesammelt und an Schulen wurden 9 Vorträge gehalten.

24.01.2003 - Irak-Krieg

Die Greenpeace Gruppe Aachen war mit dabei als etwa 5000 Menschen in Aachen gegen einen Krieg im Irak demonstrierten.


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Aktionen im Jahr 2002

20.12.2002 / 23.01.2003 / 13.02.2003 - E$$O
Aktion an ESSO-Tankstelle in Aachen

© Greenpeace Gruppe Aachen

Wir haben wieder mal Tankstellen des schmutzigen Öl-Riesen besucht. An den drei Terminen haben wir abends mit einer Diaprojektion den Autofahren Bilder über Umweltzerstörung durch E$$O gezeigt.

13.11.2002 - Dieselruß

Am Elisenbrunnen haben wir zwei Nobelkarossen vorgeführt: Zwei Diesel-Mercedes, einer als "Umweltschwein" herausgeputzt, der andere mit Rußfilter, der im Auftrag von Greenpeace eingebaut wurde, um der Deutschen Autoindustrie den richtigen Weg zu weisen.

09.11.2002 - Atommüll-Endlager Holzgraben

Am Holzgraben haben wir um ein paar Atommüll-Fässer einen Bretterverschlag als symbolisches Atommüll-Endlager Gorleben aufgebaut.

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Gorleben - So sicher wie eine Hundehütte

© Greenpeace Gruppe Aachen

12.10.2002 - 20 Jahre-Feier

Mit drei Bands haben wir im Jakobshof unser 20-jähriges gefeiert. Mehrere hundert Aachener und viele ehemalige Greenpeacer haben mitgefeiert.

16.09.2002 - Blumenauto

Im Rahmen der Europäischen Aktionswoche "Mobil ohne Auto" haben wir am Elisenbrunnen ein Schrottauto aufgestellt und mit Rasen, Blumen und Sträuchern bepflanzt, um die Kontroverse Auto-Natur symbolisch vor Augen zu führen. Nach einer Woche am Elisenbrunnen hat es dann als "Kunst-Event" einen Monat lang am Ludwig-Museum gestanden.

Ein Foto vom Blumenauto gibt es hier.

03.08.2002 - Esso-Kampagne

Wir haben verschiedenen Esso-Tankstellen in Aachen die Urkunde "E$$O – Testurteil: Besonders verantwortungslos" verliehen.

27.07.2002 - Esso Jülich

Am Brückenkopfpark und vor einer nahegelegenen Esso-Tankstelle haben wir mit dem durch Deutschland tourenden "Essomobil" über die verantwortungslose Konzernpolitik des größten Erdöl-Multis informiert.

06.07.2002 - Esso Fahrrad-Demonstration

Wir haben auf einer Fahrrad-Demonstration mit 40 Teilnehmern und mit Polizeibegleitung verschiedene Aachener Esso-Tankstellen besucht, um gegen die Konzern-Politik von Esso zu demonstrieren.

25.05.2002 - Stromkennzeichnung

Auf dem Aachener Markt haben wir gefordert, dass die Zusammensetzung des Stromes offengelegt wird. Bei Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden haben wir einen offenen Brief abgegeben mit der Bitte, die Stromversorgung für Aachen offen zu legen. Das Ergebnis: Nur 4,56% des Stromes ist sauber.

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Strommix der STAWAG Aachen
30.03.2002 - Bahr Baumarkt

Einen überraschenden Besuch haben wir dem Bahr-Markt in der Elsaß-Straße abgestattet. Wir haben dort Holz aus russischem Urwald mit Aufklebern gekennzeichnet.

Weiteres zu Urwaldholz

Aufkleber
18.02.2002 - Karl-Kuck-Schule

Wir haben die Karl-Kuck-Schule in Brand als erste Schule in NRW als "Urwaldfreundliche Schule" ausgezeichnet. Die Schule verpflichtet sich, beim Kauf von Möbeln und Papier keine Materialien aus Urwaldzerstörung zu verwenden.

Weiteres zu Urwäldern

09.02.2002 - West-LB / Sparkasse

Gelbe Karten haben wir am Münsterplatz vor der Sparkassen-Zentrale an Passanten verteilt. Zahlreiche Sparkassen-Kunden haben diese in der Sparkasse abgegeben, um gegen das Verhalten des Sparkassenverbandes bezüglich der geplanten OCP-Pipeline in Ecuador zu protestieren.

Weiteres zur OCP Pipeline


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Aktionen vor 2002

2001

Wir haben durch Waldführungen, einen Fotowettbewerb und einen Antrag auf Naturschutz für den Erhalt des Aachener Augustinerwaldes gekämpft.

2000

Wir haben mit dazu beigetragen, dass McDonalds auf gentechnisch manipuliertes Futter für seine Hühner Produkte verzichtet.

Außerdem beteiligten wir uns an der Campagne gegen die Ölverseuchung in Rußland durch Total-Fina-Elf. Bilder

1999

Wir decken Verstöße der Kur und Bädergesellschaft gegen Bauvorschriften der Stadt beim Bau der Carolus-Therme auf. Es wurden Tropenhölzer, PVC und HFCKW verbaut. Bilder

1998

Wir rollen ein Atommüllfass durch die Stadt, um auf Atommülltransporte durch Aachen aufmerksam zu machen, von denen die Bevölkerung nicht informiert wurde.

1997

Werbung um TeilnehmerInnen für die NOzon-Initiative: Jeder Tag ohne Auto zählt!

1996

Öko-Essen in der Mensa: Wir sind als Möhren getarnt vor Ort mit unserem "Ökotine"-Projekt.

1995

Wir sammeln 15.000 Unterschriften gegen französische Atomtests auf Moruroa.

Aachener Demonstration gegen Atomtests

© Greenpeace Gruppe Aachen

1994

Aktion zum Karlspreis: Über den Marktplatz schallende Walgesänge fordern die norwegische Premierministerin auf, die Wale leben zu lassen.

1993

Tropenholz-Ausstellung am Willy-Brand-Platz, Protestaktionen gegen den Verkauf von Tropenholz vor Aachener Baumärkten.

1992

Vermarktungsunterstützung des weltweit ersten FCKW- und FKW-freien Kühlschranks "Greenfreeze".

Greenpeace hat mit der Firma dkk (jetzt FORON) den ersten Kühlschrank auf den Markt gebracht, der Propan und Butan nutzt statt FCKW oder FKW. Davor hatten alle Kühlschrank-Hersteller unisono behauptet, das wäre nicht möglich.

Nicht mal ein halbes Jahr später präsentierten dann auf einmal sämtliche große deutsche Hersteller (AEG, Siemens, Bosch..) eigene Greenfreeze-Kühlschränke auf der Haushaltsgeräte-Messe.

20 Jahre später, 2013 haben die weltweit hergestellten 400 Millionen Greenfreeze-Kühlschränke dem Klima Treibhausgase erspart, die der Wirkung von über 1 Milliarde Tonnen CO2 entsprechen!

Es sind aber auch heute noch vereinzelt FKW-haltige Geräte auf dem Markt.

Kühlmittel R134a = FKW, nicht kaufen!

Kühlmittel R600 = "Greenfreeze".

Greenfreeze Kühlschrank

Greenfreeze Kühlschrank

© Greenpeace Deutschland

1991

"Autos raus aus der Stadt" - wirbt ein Transparent am Elisenbrunnen für die fußgängerfreundliche Innenstadt. Bilder

1990

Aktion zu regenerativen Energien: Wir pressen mit Solarstrom frischen Fruchtsaft für PassantInnen.

1989

Aktion zur Algenblüte wegen Überdüngerung unserer Gewässer: "Die Killeralge sitzt hinterm Schreibtische: Bei Umwelt und Genehmigungsbehörden".

1988

Wir besuchen Aachener Optiker, um verbotene Verkäufe von Brillen aus Schildkrötenpanzer aufzudecken.

1987

Mitterand-Besuch in Aachen: Wir entrollen vom eingerüsteten Dom ein Transparent gegen die französischen Atomtests.

1986

Leopardenmantel im Pelzgeschäft Beck:

Zusammen mit der Presse machen wir den verbotenen Verkauf von Fellen geschützter Tierarten publik.

1985

Bei jedem Atomtest ziehen wir spontan mit einem Atommüllfass durch die Innenstadt und sammeln insgesamt über 12000 Unterschriften.

1984

Ein lebensgroßer Finnwal (15 mal 3 Meter) wird gemalt und am Holzgraben aufgehängt.

1983

Aktion "saurer Regen": Beim CHIO befestigen wir in einer Nacht-und-Nebel-Aktion 1000 Plakate mit Bindfäden entlang des Parcours.

1982

Einige StudentInnen gründen in Aachen eine Greenpeace-Gruppe.


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Rückfragen bitte an Katrin Schulze.

Letzte Änderung: 1. Dezember 2014