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Treibnetzfischerei

Treibnetze sind kilometerlange Todeswände für alle Meerestiere, nicht nur für die Fische, die damit gefangen werden sollen.
Greenpeace hat durch viele Aktionen darauf aufmerksam gemacht und ein Verbot von Treibnetzen erzielt. Es fehlt aber noch an den Kontrollen.

Bis zu 650.000 Meeressäugetiere verenden jährlich im sogenannten Beifang der Weltfischerei. Etwa die Hälfte sind Robben, die andere Hälfte Wale und Delphine.

Ganz oben auf der Liste tödlicher Fanggeschirre stehen im Meer verankerte Stellnetze gefolgt von Schleppnetzen, deren strapazierfähige Garne selbst kräftige, große Tiere mitfangen. Sogar am Meeresboden liegende Hummerkörbe können ihnen zum Verhängnis werden, wenn sie sich in den Verbindungsleinen an Kopf oder Hinterteil verfangen.

Die lungenatmenden Meeressäuger können darin ertrinken oder große Wale schleppen komplette Fanggeschirre mit sich herum, die sie allmählich schwächen, beim Fressen behindern - und nach einiger Zeit umbringen.

Wie Netzabdrücke am Körper fotografierter Wale beweisen, können sich manche Tiere wieder befreien. Die Todesrate liegt bei ca. 16% bei den großen Buckelwalen und bei ca 70% bei den kleineren Zwergwalen.

 

Beifang: ertrunkener Delfin im Treibnetz

ertrunkener Delfin im Treibnetz

© Greenpeace Deutschland

 

Mit den Treibnetzen sollen eigentlich Thunfische gefangen werden, aber sie sind auch für tausende von Delfinen eine Todesfalle. Für alle Meeresbewohner sind nicht "selektive", großflächig-industrielle Fischfangmethoden (nicht nur Treibnetzfischerei) eine Bedrohung. Dies ist durch internationale Vereinbarungen (große Treibnetze sind verboten) zwar besser geworden. Durch das Fehlen von Kontrollen beim Fang und verschlungene Handelswege ist dem Zeichen "Delfin freundlich gefangen" aber meist nicht zu trauen.

 

toter Pottwal im italienischen Treibnetz, Mallorca

toter Pottwal im Treibnetz vor Mallorca

© Greenpeace Deutschland

Auch große Wale, wie der bis über 18m lange Pottwal verfangen sich in -oft losgerissenen,
"herrenlosen"- Treibnetzen und ertrinken darin.

 

Treibnetze: kilometerlange Todeswände auch für Kormorane

toter Vogel (Kormoran) im Treibnetz

© Greenpeace Deutschland

Zehntausende Seevögel ertrinken in Treibnetzen: Sie haben sich auf die in den Netzen zappelnden Fische gestürzt.

 

Treibnetze wurden 1992 durch eine Resolution der UN verboten - ein Erfolg vieler Greenpeace Aktionen. Die EU setzte diese Maßnahme erst 2002 durch - außer in der Ostsee. Über einen Antrag, Treibnetzfischerei in der Ostsee zu verbieten, muss noch entschieden werden.

Derzeit (2005) setzen aber u.a. italienische Fischer trotz Verbotes bis zu 90 Kilometer lange Treibnetze ein.

Langleinenfischerei

Langleinen sind bis zu 100 Kilometer lang und haben bis zu 30.000 Haken.
An Langleinen verenden auch Schildkröten und Seevögel.

 

Jährlich verenden 250.000 Schildkröten an Langleinen.
Sechs der sieben Meeresschildkrötenarten sind vom Aussterben bedroht.

tote Meeresschildkröte an Langleine verendet

© Greenpeace Deutschland

 

 

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