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Robben

junge Robbe, mit Farbe besprüht

junge Robbe

© Greenpeace Deutschland

 

Junge Robben werden wegen ihres weichen Pelzes gejagt. Um schnell möglichst viel Beute zu machen, hat man sich oft nicht einmal die Zeit genommen, die Tiere zu töten, und ihnen lebendig das Fell abgezogen!

Greenpeace hat 1976 ein Kampagne zum Schutz der Robben gestartet: Unter anderem wurden die Felle durch Besprühen mit Farbe entwertet. Dafür wurden in Kanada Greenpeacer verhaftet und wegen Tierquälerei angeklagt!

Auch in Deutschland gab es in Pelzläden viele Greenpeace Aktionen gegen das Robbenschlachten.

 

 

© IFAW 2004

 

 

Das große Robbenschlachten geht wieder los!

Im Jahr 2004 hat das kanadische Fischereiministerium die Quote auf 350.000 Sattelrobben und Klappmützen hochgesetzt. Bis 2005 sollen eine Million Robben abgeschlachtet werden.

Tierschützer in Kanada haben zahlreiche grauenhafte Verstöße gegen gesetzliche Auflagen für diese weltweit größte Massentötung von Meeressäugetieren dokumentiert. Der IFAW machte dutzende Videos, auf denen zu sehen ist, wie Babyrobben bei lebendigem Leibe gehäutet werden, und übergab sie dem Fischereiministerium.

Die Robben werden mit Keulen zu Tode geprügelt oder mit Gewehren erschossen und anschließend gehäutet. Ca 30% der Tiere überleben jedoch die Keulenschläge. Ihnen wird dann bei lebendigem Leib das Fell abgezogen.

Die Robbenfelle gehen in die Hauptabnehmerländer:
Platz 1)  Dänemark
Platz 2)  Griechenland
Platz 3)  Deutschland

Im Jahr 2003 sind 11000 Robbenfelle nach Deutschland eingeführt worden.

Und damit nicht genug: Ab März 2005 dürfen schießwütige Touristen in Norwegen Robben abballern!

Greenpeace Aktion:

März 2005: Mit einer 4-tägigen Mahnwache in Berlin, Hamburg, Köln und München protestiert Greenpeace gegen das sinnlose Töten von 300.000 Robben in Kanada. Umweltschützer präsentieren 4 Meter hohe Bilder mit Szenen der blutigen Jagd. Greenpeace sammlte Tausende Protestunterschriften von Passanten und übergab sie an an den kanadischen Botschafter. Die Unterzeichner erklärten, Kanada so lange als Urlaubsland zu meiden, bis das Töten der Robben ein Ende habe.

EU Einfuhrverbot

Sept 2006: Das EU-Parlament fordert die EU Kommission auf, ein Verbot von Import und Verkauf von Produkten der Sattelrobben und Klappmützen zu entwerfen. Zu den 5 Initiatoren des Beschlusses zählt der deutsche
CDU-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz: "Wehrlose Tiere zu erschlagen ist barbarisch und hat nichts mit Jagd zu tun."

Die Bundesregierung handelt

Okt 2006: Die Bundesregierung beschließt ein Importverbot für Robbenfelle und Robbenprodukte.

 

Robben auf der Müllkippe, denen das Fell abgezogen wurde

Robbenkadaver auf der Muellkippe

© Greenpeace Deutschland

 

 

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