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Wälder Fotosammlung

Amazonas Urwälder Zerstörung

Nie hat der Mensch während seiner kurzen Existenz im Laufe der langen Erdgeschichte schlimmer gegen seine Umwelt gewütet als gegenwärtig in den Tropenwäldern. Sie werden schneller zerstört als irgendein anderer Lebensraum. Hier führt der Mensch Krieg gegen die Natur. Es ist der Krieg des Menschen gegen sich selbst.

Das Massaker am Urwald ist auch durch Wiederaufforstung nicht wiedergutzumachen. Wenn überhaupt wieder neue Bäume gepflanzt werden, dann sind es Monokulturen, (z.B. Eukalyptus) die anfällig sind gegen Schädlinge und mit Urwald - der vielfältigsten Lebensgemeinschaft der Erde - nichts gemeinsam haben.

Man kann zwar Bäume pflanzen, aber nicht ein Ökosystem, das sich im Laufe von 200 Millionen Jahren entwickelt hat.
Der zerstörte Urwald ist immer unwiederbringlich verloren.

Die einzige Alternative, den Urwald zu nutzen ohne ihn zu zerstören, ist die schonende Bewirtschaftung z.B. nach dem FSC-Zertifikat, wie es Greenpeace fordert.

 

Fällen eines Baumriesen

Urwald Fotos Fällen eines Baumriesen

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Bodenerosion

Urwald Fotos Bodenerosion

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Ist der Wald zerstört, wird die Erde vom Regen weggespült. Was am Ende übrig bleibt, ist Wüste.

 

Durch Freiroden abgestorbene Paranussbäume

Urwald Fotos Freiroden Paranuss

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Diese Paranussbäume standen ursprünglich im Wald. Durch Roden des umgebenden Waldes sind sie abgestorben.

 

Transamazonia

Urwald Fotos Transamazonia

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Der Straßenbau in einst unzugängliche Gebiete ist der Grundstein der Zerstörung. Den Straßen folgen die Holzfäller, Viehzüchter, Goldsucher, Wilderer und die Siedler.

 

Brandrodung: Krieg gegen die Natur

Urwald Fotos Brandrodung

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Nach einer Brandrodung sieht es aus wie nach einem Atombombeneinschlag. Siedler und Viehzüchter brandroden den Urwald um Ackerbau zu betreiben oder Rinder zu züchten. Das unkontrollierte Bevölkerungswachstum lässt immer mehr Menschen im Urwald auf eine neue Existenz hoffen.

Aber der Boden, auf dem der Urwald steht, ist unfruchtbar.
Die Asche der Brandrodung düngt den Boden. (oder wird vom Regen weggespült) Nach 3 Jahren ist der Boden ausgelaugt und sie ziehen weiter um weiteren Urwald zu zerstören. Was sie zurücklassen, ist Wüste.

Die größte Brandrodung der Geschichte wurde von "Volkswagen do Brasil" begangen. 1974 äscherte die Firma 8000 Quadratkilometer Regenwald ein. Der größte Waldbrand der Geschichte des Kontinents. Der Wald in diesem Gebiet - so groß wie Schleswig-Holstein - brannte viele Wochen.

 

Rinderfarm

Urwald Fotos Rinderfarm

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Wo noch vor kurzem grüne Regenwälder dampften, befindet sich jetzt eine karge Graslandschaft, auf der ein paar magere Rinder grasen. Die Rinder, fleischgewordene Überreste vernichteter Urwälder, werden aus dem Hungerland Brasilien nach Nordamerika und Europa exportiert, wo ein großer Teil als "Hamburger" z.B. von Mc Donald's für ohnehin schon satte und übergewichtige Menschen vermarktet wird.

 

Holzlager

Urwald Fotos Holzlager

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Illegal geschlagenes Holz

Urwald Fotos illegales Holz

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Das Holz (oft illegal geschlagen) wird auf LKWs oder Flüssen transportiert.

 

Eisenerz Mine Serra do Carajas

Urwald Fotos Eisenerz Mine

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Auch der Abbau der verschiedensten Bodenschätze frisst Wald.

 

Holzkohle Herstellung

Urwald Fotos Holzkohlen Herstellung

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Für die Eisenerz Gewinnung werden Unmengen von Holzkohle gebraucht - ein weiterer Motor der Urwald Zerstörung.

 

Goldmine Serra pelada

Urwald Fotos Goldmine Serra pelada

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

In der Serra pelada wurde ein mit Gold durchsetzter Berg gefunden. Wie die Ameisen fielen die Goldsucher über ihn her. Hier arbeiteten einst Tausende von Goldsuchern, die hier insgesamt 30 Tonnen Gold fanden. Einst mußten die Sackschlepper die goldhaltige Erde über steile Treppen und Leitern aus dem Krater zu den Waschanlagen tragen - 40 mal am Tag mit 50 Kilo auf dem Rücken. Die Meisten kamen aus dem Nordosten Brasiliens, dem Land der Dürre und des Hungers. Ihr ganzes Leben standen sie als Tagelöhner im Dienst der Claim-Besitzer. Auch wenn ihr Chef Millionen einstrich, blieben sie arm. Wo einst ein Berg war ist heute ein Krater und immer noch kommen einige her, die auf mehr hoffen.

 

Goldsucher im Mundurucu Reservat

Urwald Fotos Goldsucher

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Das Goldsuchen in Indianer Gebieten ist nach dem brasilianischen Gesetz verboten. Das stört die Goldsucher aber nicht. Hier gelten die Gesetze des "Wilden Westens". Mit hochgiftigem Quecksilber waschen sie das Gold aus der Erde und vergiften die Flüsse.

 

Kraftwerk Tucurui

Urwald Fotos Kraftwerk Tucurui

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Überflutetes Indianer Reservat beim Balbina Staudamm

Urwald Fotos Überflutetes Indianer Reservat

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Wenn große Energie Konzerne beschließen, dass ein Staudamm gebaut werden muss, wird auf die Indianer in diesem Gebiet keine Rücksicht genommen. Tausende Quadratkilometer Urwald werden dann überflutet. Im Fall von Eletronorte, die einen Staudamm am Xingu Fluss bauten, wurden etliche Beamte bestochen und der Konzern scheute auch nicht davor zurück, im August 2001 den Umweltschützer Ademir Alfeu Federicci umzubringen.

 

Mahagoni Klobrille im Baumarkt

Urwald Fotos Mahagoni Klobrille im Baumarkt

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Tropenholz erkennt man daran, dass es keine Maserung hat. Da es in den Tropen kein Sommer und Winter gibt, entwickeln die Bäume keine Jahresringe.

 

Tropenholz Angebote

Urwald Fotos Tropenholz Angebote

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Tropenholz wird bei uns angeboten als Möbel, Gartenmöbel, Türen, Fenster, Fußböden... Man sollte solche Angebote natürlich meiden.

Wenn Sie aber unbedingt Tropenholz kaufen wollen, dann sollten Sie NUR Holz mit dem FSC-Zertifikat kaufen. Alle anderen Zertifikate sind das Papier nicht wert, auf dem gedruckt sind.

 

Tropenholz Brücke in Essing, Deutschland

Urwald Fotos Tropenholz Brücke

© Gesellschaft für ökologische Forschung

 

 

Auch deutsche Politiker tragen, wie bei dieser überflüssigen Tropenholzbrücke, zur Zerstörung der Urwälder bei. In der Aachener Carolus Therme ist die gesamte Fensterfassade, die Wintergärten und alle anderen Fenster aus Tropenholz.

 

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Seit Mai 2007 inhaltlich nicht geändert