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Aktuelles

17.02.2012: Stromhändler bringen Netz fast zum Zusammenbruch
Dubiose Geschäfte haben in den vergangenen Tagen fast das deutsche Stromnetz zusammenbrechen lassen. Stromhändler hatten offenbar vorsätzlich den Bedarf heruntergerechnet und weniger Strom eingekauft als erforderlich. Die dadurch entstehende Versorgungslücke musste aus Notreserven gefüllt werden.

16.02.2012: Erneuerbare Energien kompensieren den Atomausstieg
Keine Stromausfälle, keine explodierenden Strompreise und keine zusätzlichen Stromimporte aus Frankreich. Allen Unkenrufen zum Trotz hat Deutschland die erste Etappe des Atomausstiegs gut verkraftet. Besonders erfreulich ist dabei, dass Erneuerbare Energien einen großen Teil der Leistung der acht stillgelegten AKWs ausgeglichen haben.

07.02.2012: Regierung: Wind und Sonne sichern Stromversorgung bei Eiseskälte
Berlin (dpa) - Von winterlichen Stromausfällen bleibt Deutschland nach Angaben der Bundesregierung unter anderem wegen des wachsenden Anteils von Wind- und Sonnenenergie verschont. "Der Ausbau von Wind und Solar zahlt sich aus", sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Montag in Berlin. "Sie tragen wesentlich dazu bei, dass ausreichend Strom bei uns vorhanden ist."

01.02.2012: Laufzeitbegrenzungen und Stresstests für japanische AKW
Nur noch drei AKW aktiv

Ruhestand statt Pause: Alle 13 Monate werden die AKW in Japan zwecks Wartung heruntergefahren. Erst wenn die lokal zuständigen Behörden zustimmen, dürfen die Meiler wieder angefahren werden. Nach der Fukushima-Katastrophe haben die Behörde diese Erlaubnis nicht mehr erteilt. Die Folge: Von 50 AKW in Japan produzieren derzeit nur drei Strom. Ab Mai 2012 - wenn auch diese drei AKW in die Wartung müssen - könnte dann gelten: Japan ist atomstromfrei.

31.01.2012: Zwischenfall in Byron: AKW wird heruntergefahren
Bei dem Zwischenfall wurde radioaktives Tritium freigesetzt

Das hört sich gar nicht gut an: In Byron im US-Bundesstaat Illinois musste gestern ein Atomkraftwerk heruntergefahren werden. Nach einem Stromausfall wurde die Energieversorgung der Anlage mit Notstrom-Generatoren aufrecht erhalten. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, wurde zudem Dampf mit radioaktivem Tritium abgelassen.

23.01.2012: Weniger Braunkohle für bessere Zukunftsperspektive
Weg von der Braunkohle und hin zu mehr Erneuerbaren Energien - das wäre für Brandenburg eine beachtliche Investition in die Zukunft. Nicht nur für die Umwelt wäre diese Entscheidung ein Gewinn. Eine Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) zeigt, dass auch die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt enorm profitieren würden.

11.01.2012: Mehr Schutz für Atommüll-Zwischenlager
Bayern lässt seine Atommüll-Zwischenlager an den AKW Gundremmingen und Isar 2 sichern. Vorgesehen sind Medienberichten zufolge zehn Meter hohe Mauern. Die Weisung komme vom Bundesamt für Strahlenschutz, Details unterlägen der Geheimhaltung. Die Gründe sind klar.

03.01.2012: Nuklearkonzern Areva unter Spionageverdacht gegen Greenpeace Frankreich
Greenpeace Frankreich erstattet Anzeige gegen den französischen Nuklearkonzern Areva. Laut einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos gibt es Verträge zwischen Areva und einem Schweizer Spionagedienst, die den Vorschlag beinhalten, NGO auszukundschaften. Greenpeace Frankreich ist offenbar eine von drei betroffenen Organisationen.

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Rückfragen bitte an Simon Siemering.

Letzte Änderung: 17. Februar 2012