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Atom

 Bei der letzten Demo gegen Tihange wurden wir vom WDR begleitet

 


 

2009: Projektion auf die Schutzhülle des verunglückten Atomreaktors von Tschernobyl
Atommüll

© Greenpeace Aachen / Gabriele Rossbach

Das Gründungsthema von Greenpeace ist die Atomkraft. 1971 macht sich eine kanadische Gruppe von Friedensaktivisten mit dem Fischkutter Phyllis Cormack auf den Weg um vor der Küste Alaskas amerikanische Atombombentests  zu verhindern. Dies war ein Protest gegen die militärische Nutzung der Atomkraft. Mit der Zeit wurde dieser Themenbereich um die zivile Nutzung erweitert, die auch zahlreiche Gefahren für Menschen und Umwelt birgt. Nicht nur der Supergau von Tschernobyl ist dabei ein trauriges Beispiel, auch westliche und auch deutsche Atomkraftwerke sind fehleranfällig und die Störfälle nehmen mit steigendem Alter der Anlagen zu.

Aber der Betrieb der Kernreaktoren ist nicht das einzige Problem. Bereits beim Abbau des Uranerzes kommt es zu massiven Umweltschäden. Besonders, wenn das Uran im Tagebau gefördert wird, entstehen riesige radioaktive Abraumhalden.
 
Die Wiederaufarbeitung verursacht eine schleichende Verseuchung von Luft und Wasser da leichtradioaktive Abfälle ins Meer gasförmige Abfälle in die Atmosphäre geleitet werden.

Bis heute gibt es in Deutschland kein sicheres Endlager für hochradioaktive Abfälle. Der Müll muss für mehrere 100.000 Jahre sicher von der Biosphäre ferngehalten werden. Das „Versuchs“-Endlager Asse II wurde aber schon nach wenigen Jahrzehnten undicht.

Die Atomlobby behauptet zwar seit Jahren, dass ihre alten Meiler als Klimaschützer benötigt würden, die Greenpeace-Studie „Klimaschutz: Plan B 2050“ zeigt aber, dass sogar ein beschleunigter Atomausstieg bis 2015 möglich ist ohne Abstriche beim Klimaschutz machen zu müssen.

 

Umweltzerstörung durch Uranabbau und Anreicherung
Urantransporte

Weiterführende Inhalte gibt es:
auf der Homepage von Greenpeace Deutschland
Atomenergie im Archiv

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Rückfragen bitte an Björn Niehenke.

Letzte Änderung: 9. April 2017