Unsere GruppeÜber uns / MitmachenAktionen in AachenPresseGreenteamsJAGs (Jugendgruppe)Team 50+Einkaufsführer AachenE-Mail / NewsletterUnsere ThemenKlima / EnergieWälder / PapierMeereLandwirtschaft / GentechnikArchivLinksSpenden |
Erfreuliche Nachricht für das KlimaAm 7. Juli 2011 gab es eine sehr erfreuliche Nachricht für das Klima: die Gesellschafter der Trianel haben sich für die Planung eines Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerks (GuD) statt des bisher geplanten Kohlekraftwerks ausgesprochen. Ein GuD-Kraftwerk emittiert durch die Verbrennung von Gas zwar ebenfalls Kohlendioxid, aber erheblich weniger als ein Kohlekraftwerk. Aktion zur Aufsichtsratssitzung und großer Erfolg
Am 14. Mai haben wir auf dem Kohlscheider Markt darauf aufmerksam gemacht, dass die enwor sich an den Planungen für ein Kohlekraftwerk in Krefeld beteiligt. Die Bürger hatten die Möglichkeit ihre Ablehnung deutlich zu machen, indem sie ein Protestbanner signiert haben. Am 19. Mai haben wir vor der Aufsichtsratssitzung erneut gegen die Kraftwerksplanungen protestiert und die Mitglieder des Gremiums auf die Klimaschädlichkeit des Kohlekraftwerks hingewiesen. Dabei haben wir auch das Protestbanner an den Aufsichtsrat übergeben. Während der Sitzung blieben wir vor Ort, und nach der Aufsichtsratssitzung wurde uns mitgeteilt, dass sich die enwor nicht weiter an den Planungen oder am Bau des Kohlekraftwerks beteiligen wird.
enwor plant Kohlekraftwerk
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hier geht es zur Presseerklärung. |
|
||||||||||
|
||||||||||
|
||||||||||
Das von der enwor geplante Kohlekraftwerk würde jede Sekunde so viel CO2 ausstoßen, wie in diesen Würfel passt.
Am Donnerstag, den 13.1.2011 meldete die Stawag, dass sie sich nicht am Bau eines Steinkohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen beteiligen wird. Dafür hat sich Greenpeace Aachen seit 2009 eingesetzt.
|
Greenpeace fordert, auf einen Neubau von Kohlekraftwerken generell zu
verzichten. Sie sind die klimaschädlichste Form der Stromerzeugung.
Dass wir unsere Stromversorgung ohne neue Kohlekraftwerke und mit einem
frühzeitigen Atomausstieg sichern können, zeigt der "Plan B 2050":
Bis 2050 kann unsere Stromversorgung zu 100% auf Erneuerbare Energien
umgestellt sein.
|
||||||||||
Die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk mbH & Co. KG (TPK) mit Sitz in Aachen plant im Auftrag von Stadtwerken und Regionalversorgungsunternehmen den Bau eines Steinkohle-kraftwerkes im Chemiepark Krefeld-Uerdingen. Das Genehmigungs-verfahren ist eingeleitet.
Die elektrische Leistung des Kraftwerks soll bei ca. 750 MW liegen. Die jährlich freigesetzte Masse an Kohlendioxid beträgt damit über 4 Millionen Tonnen. Das Kraftwerk soll mindestens 40 Jahre in Betrieb sein. Zur CO2-Belastung muss der Energieaufwand für den Kohletransport aus Südafrika, Australien, China und Kolumbien hinzugerechnet werden. Bei der Kohle handelt es sich oftmals um “Blutkohle”, die unter eklatanten Menschenrechtsverletzungen gefördert wird.
Das geplante Kohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen ist vor dem Hintergrund der globalen Klimaerwärmung nicht zu verantworten.
Wir möchten dieses klimaschädliche Kraftwerk verhindern.
Sie können dazu beitragen, das geplante Kohlekraftwerk zu verhindern, indem Sie das Bürgerbegehren unterstützen!
Mitte September wurde ein Bürgerbegehren gegen die Beteiligung der STAWAG am Kohlekraftwerk Krefeld gestartet.
Sollten sich mindesten 8.000 Aachener Bürger diesem Bürgerbegehren durch ihre Unterschrift anschließen, muss die Stadt der Forderung nachgeben oder eine Wahl (einen Bürgerentscheid) durchführen.
Über folgende Frage soll dabei von den Bürgern entschieden werden:
„Soll der Umstieg auf Erneuerbare Energien unterstützt werden, indem die EVA ihre Tochtergesellschaft STAWAG anweist, sich unverzüglich aus der Planungsbeteiligung am Kohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen zurückzuziehen und auch in Zukunft keine Beteiligungen an Kohlekraftwerken (einschließlich Planung, Bau und Betrieb) einzugehen?“
Die STAWAG soll auf diesem Wege gezwungen werden, sich aus der Beteilung des Kraftwerks Krefeld zurückzuziehen und auch in Zukunft solche Beteiligungen nicht mehr einzugehen. Nachdem bereits andere Investoren aus dem Projekt ganz oder teilweise ausgestiegen sind, würde ein Ausstieg der STAWAG als großer möglicher Investor eventuell ein Ende des Kraftwerks bedeuten. Greenpeace Aachen unterstützt das Bürgerbegehren und beteiligt sich an der Unterschriftensammlung. Wenn Sie wahlberechtigter Deutscher oder EU-Bürger und mindestens 16 Jahre alt sind und Ihren ersten Wohnsitz in Aachen haben, können Sie sich am Bürgerbegehren beteiligen.
Machen Sie mit!
Sie können uns auch aktiv unterstützen: wenn Sie mit Greenpeace Aachen in der nächsten Zeit Unterschriften für das Bürgerbegehren sammeln wollen: melden Sie sich bei Simon Siemering.
|
|
||||||||||
Am Dienstag, 16. November haben wir am Elisenbrunnen gegen das geplante Kohlekraftwerk Krefeld protestiert. Wir haben dabei mit Sandsäcken symbolisch einen Damm gegen den Klimawandel aufgebaut. Wir haben die Passanten über die Problematik informiert, dabei unsere neuen Infoflyer zum Kraftwerk Krefeld verteilt und weitere 275 Unterschriften zum Bürgerbegehren gesammelt. Inzwischen unterstützen fast 3.000 Aachener das Bürgerbegehren durch ihre Unterschrift.
Wir fordern den Aufsichtsrat der STAWAG auf, die nächste Aufsichtsratssitzung am 27. September als Chance zu nutzen, die Weichen in Richtung Klimaschutz zu stellen, und aus dem Kohlekraftwerksprojekt Krefeld-Uerdingen auszusteigen.
Dazu haben wir den Aufsichtsratsmitgliedern diesen Brief geschrieben. Der Aufsichtsrat hat dann die Entscheidung wieder vertagt
|
||||||||||
Am Freitag, 24. September haben wir frühmorgens vor dem Eingang zum STAWAG-Gebäude an der Lombardenstraße noch einmal mit einem Banner und den richtigen Worten unsere Forderung klar gemacht - die STAWAG soll sich nicht an Planung und Bau neuer Kohlekraftwerke beteiligen, aktuell nicht jetzt in Krefeld-Uerdingen. Stattdessen soll der Ausbau erneuerbarer Energien verstärkt vorangetrieben werden.
Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die ankommenden Mitarbeiter auf das Thema aufmerksam gemacht und nebenbei weitere Unterschriften von besorgten Bürgern für das Bürgerbegehren sammeln können.
Mit diesem Bannerspruch und einem mehr als mannsgroßen brennenden CO2-Zeichen haben wir am Mittwoch (22.September 2010) gegen die Beteiligung der STAWAG an neuen Kohlekraftwerken demonstriert.
Wir unterstützen das kürzlich gestartete Bürgerbegehren (Unterschriftenliste), und bitten die Aachener Bürger um ihre Unterschrift.
Die Trianel hat den Antrag auf die emissionsschutzrechtliche Genehmigung bei der Bezirksregierung gestellt. Greenpeace Aachen hat in einer Stellungnahme ausführlich dargelegt, warum diese Genehmigung nicht erteilt werden darf.
Diese und andere Stellungnahmen werden ab dem 20. September Krefeld erörtert. (genauer: im Seidenweberhaus, Krefelder Innenstadt).
Neben Greenpeace engagieren sich zahlreiche andere Organisationen gegen das Kraftwerk.
Wir waren vor Ort und haben unsere Einwände vorgebracht.
Die Darstellungen von Seiten der Trianel und Currenta waren voll von Widersprüchen. Deswegen haben wir unter anderem den Antrag gestellt, das Genehmigungsverfahren erst wieder neu aufzunehmen, wenn die öffentlichen Darstellungen des Projekts (bspw. auf Internet-Auftritten) mit den Antragsunterlagen übereinstimmen.
Da die Bezirksregierung die von der Trianel eingereichten Unterlagen als unvollständig erachtet, soll wahrscheinlich ein weiterer Erörterungstermin anberaumt werden. Die Trianel droht damit, gegebenenfalls dagegen zu klagen.
Erörterungstermin in Krefeld |
||||||
|
1000 Sammeleinwände aus Aachen28. Juni 2010: Greenpeace Aachen hat einen ausführlichen Einwand und über 1000 Sammeleinwände bei der Bezirksregierung Düsseldorf abgegeben.
Am 28. Juni endete die Einwendungsphase gegen die emissionsschutzrechtliche Genehmigung des Kohlekraftwerks.
Insgesamt haben sich über 22.000 Bürgerinnen und Bürger mit Einwendungen gegen das Kraftwerk gewandt.
Unseren Einwand finden sie hier.
Den Sammeleinwand finden sie hier.
Mehr Informationen finden Sie auch
|
|
Rückfragen bitte an Philip Gauglitz |
Letzte Änderung: 10. Januar 2012 |