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Kein neues Kohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen!

Die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk mbH & Co. KG (TPK) mit Sitz in Aachen plant im Auftrag von Stadtwerken und Regionalversorgungsunternehmen den Bau eines Steinkohlekraftwerkes im Chemiepark Krefeld-Uerdingen. Zu diesen Stadtwerken gehört auch die STAWAG. Das Genehmigungsverfahren ist eingeleitet.

Die elektrische Leistung des Kraftwerks liegt bei ca. 750 MW. Die jährlich freigesetzte Masse an Kohlendioxid beträgt über 4 Millionen Tonnen. Das Kraftwerk soll mindestens 40 Jahre in Betrieb sein. Zur CO2-Belastung muss der Energieaufwand für den Kohletransport aus Südafrika, Australien, China und Kolumbien hinzugerechnet werden. Bei der Kohle handelt es sich oftmals um “Blutkohle”, die unter eklatanten Menschenrechtsverletzungen gefördert wird.

Das geplante Kohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen ist dem Hintergrund der globalen Klimaerwärmung nicht zu verantworten.
Wir möchten dieses klimaschädliche Kraftwerk verhindern.

Deshalb haben wir uns an der Initiative beteiligt, die erreichen will, dass möglichst viele Einwendungen gegen den Kraftwerksbau erhoben werden. Erfolgreich:

Abgabe der Sammeleinwände28. Juni 2010: Greenpeace Aachen hat einen ausführlichen Einwand und über 1000 Sammeleinwände bei der Bezirksregierung Düsseldorf abgegeben.

Am 28. Juni endete die Einwendungsphase gegen die Immisionsschutzrechtliche Genehmigung des Kohlekraftwerks.

Insgesamt haben sich über 22.000 Bürgerinnen und Bürger mit Einwendungen gegen das Kraftwerk gewandt.

Unseren Einwand finden sie hier.

Den Sammeleinwand finden sie hier.

Zur Presseerklärung

Mehr Informationen finden Sie auch

Greenpeace Aachen kämpft zusammen mit anderen Initiativen gegen den Bau des Kohlekraftwerks Krefeld Uerdingen. In Aachen ist bisher unter anderem Folgendes geschehen:

  • Wir haben im Februar 2009  in einem offenen Brief den damaligen Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden aufgefordert, sich für einen Verzicht der Stadtwerke (STAWAG) einzusetzen.
  • haben Gespräche mit der Trianel mit dem Ziel geführt, dass sie auf den Bau verzichtet.
  • Wir haben die STAWAG in Gesprächen aufgefordert, sich an der Beteiligung zurückzuziehen.
  • Wir haben im August 2009 Parteien und Politiker des Aachener Stadtrates und des Kreises Aachen in Briefen gebeten, sich für einen Verzicht der STAWAG und der Enwor auf eine Beteiligung an diesem Kraftwerk einzusetzen.
  • Wir haben in Aachen durch die Medien auf die Problematik aufmerksam gemacht.
  • Im April 2010 haben wir 46 kommunale Stadtwerke und Energieversorger angeschrieben und sie um Stellungnahmen zu dem Projekt 'Kohlekraftwerk Uerdingen' gebeten.
  • Im Juni 2010 haben wir eine ausführliche Stellungnahme zu dem geplanten Kraftwerk geschrieben und über 1000 Sammeleinwendungen gesammelt. Alle Einwände wurden am 28. Juni der Bezirksregierung Düsseldorf übergeben.

 

 

Rückfragen bitte an Philip Gauglitz

Letzte Änderung: 8. Juli 2010



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