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Erfreuliche Nachricht für das Klima

Am 7. Juli 2011 gab es eine sehr erfreuliche Nachricht für das Klima: die Gesellschafter der Trianel haben sich für die Planung eines Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerks (GuD) statt des bisher geplanten Kohlekraftwerks ausgesprochen. Ein GuD-Kraftwerk emittiert durch die Verbrennung von Gas zwar ebenfalls Kohlendioxid, aber erheblich weniger als ein Kohlekraftwerk.

Aktion zur Aufsichtsratssitzung und großer Erfolg

Brennendes CO2-Zeichen

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

Am 14. Mai haben wir auf dem Kohlscheider Markt darauf aufmerksam gemacht, dass die enwor sich an den Planungen für ein Kohlekraftwerk in Krefeld beteiligt. Die Bürger hatten die Möglichkeit ihre Ablehnung deutlich zu machen, indem sie ein Protestbanner signiert haben.

Am 19. Mai haben wir vor der Aufsichtsratssitzung erneut gegen die Kraftwerksplanungen protestiert und die Mitglieder des Gremiums auf die Klimaschädlichkeit des Kohlekraftwerks hingewiesen. Dabei haben wir auch das Protestbanner an den Aufsichtsrat übergeben. Während der Sitzung blieben wir vor Ort, und nach der Aufsichtsratssitzung wurde uns mitgeteilt, dass sich die enwor nicht weiter an den Planungen oder am Bau des Kohlekraftwerks beteiligen wird.

 

 

Mehr Infos und Hintergründe gibt es hier.

Das Greenpeace Energiekonzept DER PLAN zeigt, dass wir sowohl bis 2015 aus der Atomenergie aussteigen als auch auf den Bau neuer Kohlekraftwerke verzichten können, ohne die Stromversorgung in Deutschland zu gefährden.

Weitere Fotos von dieser Aktion

 

enwor plant Kohlekraftwerk
oder: Wieviel sind eigentlich 70 m³?

Das Regionalversorgungsunternehmen enwor mit Sitz in Kohlscheid ist an den Planungen für ein Kohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen beteiligt. Dieses Kohlekraftwerk würde jedes Jahr über 4 Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2 ausstoßen. Weil diese Zahl unvorstellbar groß ist, haben wir das einfach mal veranschaulicht. Jede Sekunde stößt das Kraftwerk über 130 kg CO2 aus. In Volumen gerechnet sind das etwa 70 Kubikmeter. Einen so großen schwarzen Würfel haben wir am 14.Mai 2011 auf dem Kohlscheider Markt aufgebaut.

Hier geht es zur Presseerklärung.

 

Greenpeace-Aktion in Kohlscheid CO2 Würfel

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

Greenpeace-Aktion in Kohlscheid

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

Greenpeace-Aktion in Kohlscheid CO2 Würfel

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

 

Das von der enwor geplante Kohlekraftwerk würde jede Sekunde so viel CO2 ausstoßen, wie in diesen Würfel passt.

Weitere Fotos von dieser Aktion

 


 

STAWAG verzichtet auf Beteiligung an Steinkohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen

Am Donnerstag, den 13.1.2011 meldete die Stawag, dass sie sich nicht am Bau eines Steinkohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen beteiligen wird. Dafür hat sich Greenpeace Aachen seit 2009 eingesetzt.

 

Die Pressemeldung der STAWAG finden Sie hier.
Die Presseerklärung von Greenpeace Aachen finden Sie hier.

Greenpeace fordert, auf einen Neubau von Kohlekraftwerken generell zu verzichten. Sie sind die klimaschädlichste Form der Stromerzeugung.
Dass wir unsere Stromversorgung ohne neue Kohlekraftwerke und mit einem frühzeitigen Atomausstieg sichern können, zeigt der "Plan B 2050":
Bis 2050 kann unsere Stromversorgung zu 100% auf Erneuerbare Energien umgestellt sein.

 


 

Brennendes CO2-Zeichen

© Greenpeace Aachen (Nils Nellessen)


Die Trianel Power-Projektgesellschaft Kohlekraftwerk mbH & Co. KG (TPK) mit Sitz in Aachen plant im Auftrag von Stadtwerken und Regionalversorgungsunternehmen den Bau eines Steinkohle-kraftwerkes im Chemiepark Krefeld-Uerdingen. Das Genehmigungs-verfahren ist eingeleitet.

Die elektrische Leistung des Kraftwerks soll bei ca. 750 MW liegen. Die jährlich freigesetzte Masse an Kohlendioxid beträgt damit über 4 Millionen Tonnen. Das Kraftwerk soll mindestens 40 Jahre in Betrieb sein. Zur CO2-Belastung muss der Energieaufwand für den Kohletransport aus Südafrika, Australien, China und Kolumbien hinzugerechnet werden. Bei der Kohle handelt es sich oftmals um “Blutkohle”, die unter eklatanten Menschenrechtsverletzungen gefördert wird.

Das geplante Kohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen ist vor dem Hintergrund der globalen Klimaerwärmung nicht zu verantworten.

Wir möchten dieses klimaschädliche Kraftwerk verhindern.

Weitere Fotos von dieser Aktion

 


 

Bürgerbegehren
Achtung Aachener!

Sie können dazu beitragen, das geplante Kohlekraftwerk zu verhindern, indem Sie das Bürgerbegehren unterstützen!

Mitte September wurde ein Bürgerbegehren gegen die Beteiligung der STAWAG am Kohlekraftwerk Krefeld gestartet.
Sollten sich mindesten 8.000 Aachener Bürger diesem Bürgerbegehren durch ihre Unterschrift anschließen, muss die Stadt der Forderung nachgeben oder eine Wahl (einen Bürgerentscheid) durchführen.

Über folgende Frage soll dabei  von den Bürgern entschieden werden:
„Soll der Umstieg auf Erneuerbare Energien unterstützt werden, indem die EVA ihre Tochtergesellschaft STAWAG anweist, sich unverzüglich aus der Planungsbeteiligung am Kohlekraftwerk Krefeld-Uerdingen zurückzuziehen und auch in Zukunft keine Beteiligungen an Kohlekraftwerken (einschließlich Planung, Bau und Betrieb) einzugehen?“

Die STAWAG soll auf diesem Wege gezwungen werden, sich aus der Beteilung des Kraftwerks Krefeld zurückzuziehen und auch in Zukunft solche Beteiligungen nicht mehr einzugehen. Nachdem bereits andere Investoren aus dem Projekt ganz oder teilweise ausgestiegen sind, würde ein Ausstieg der STAWAG als großer möglicher Investor eventuell ein Ende des Kraftwerks bedeuten. Greenpeace Aachen unterstützt das Bürgerbegehren und beteiligt sich an der Unterschriftensammlung. Wenn Sie wahlberechtigter Deutscher oder EU-Bürger und mindestens 16 Jahre alt sind und Ihren ersten Wohnsitz in Aachen haben, können Sie sich am Bürgerbegehren beteiligen.

Machen Sie mit!
Sie können uns auch aktiv unterstützen: wenn Sie mit Greenpeace Aachen in der nächsten Zeit Unterschriften für das Bürgerbegehren sammeln wollen: melden Sie sich bei Simon Siemering.

 

Die Unterschriftenliste zum Download finden Sie hier.
Unser Informationsblatt zum Thema finden Sie zum Download (4,7 Mb) hier.

Brennendes CO2-Zeichen

© Greenpeace Aachen

Am Dienstag, 16. November haben wir am Elisenbrunnen gegen das geplante Kohlekraftwerk Krefeld protestiert. Wir haben dabei mit Sandsäcken symbolisch einen Damm gegen den Klimawandel aufgebaut.  Wir haben die Passanten über die Problematik informiert, dabei unsere neuen Infoflyer zum Kraftwerk Krefeld verteilt und weitere 275 Unterschriften zum Bürgerbegehren gesammelt. Inzwischen unterstützen fast 3.000 Aachener das Bürgerbegehren durch ihre Unterschrift.

 


 

Briefe an Aufsichtsräte der STAWAG

Wir fordern den Aufsichtsrat der STAWAG auf, die nächste Aufsichtsratssitzung am 27. September als Chance zu nutzen, die Weichen in Richtung Klimaschutz zu stellen, und aus dem Kohlekraftwerksprojekt Krefeld-Uerdingen auszusteigen.
Dazu haben wir den Aufsichtsratsmitgliedern diesen Brief geschrieben. Der Aufsichtsrat hat dann die Entscheidung wieder vertagt

 


 

Keine Kohle aus Aachen

© Greenpeace Aachen (Nils Nellessen)

Am Freitag, 24. September haben wir frühmorgens vor dem Eingang zum STAWAG-Gebäude an der Lombardenstraße noch einmal mit einem Banner und den richtigen Worten unsere Forderung  klar gemacht - die STAWAG soll sich nicht an Planung und Bau neuer Kohlekraftwerke beteiligen, aktuell nicht jetzt in Krefeld-Uerdingen. Stattdessen soll der Ausbau erneuerbarer Energien verstärkt vorangetrieben werden.

Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, die ankommenden Mitarbeiter auf das Thema aufmerksam gemacht und nebenbei weitere Unterschriften von besorgten Bürgern für das Bürgerbegehren sammeln können.

 

 


 

„Neues Kohlekraftwerk?
Keine Kohl€ aus Aachen!“

Mit diesem Bannerspruch und einem mehr als mannsgroßen brennenden CO2-Zeichen haben wir am Mittwoch (22.September 2010) gegen die Beteiligung der STAWAG an neuen Kohlekraftwerken demonstriert.

Wir unterstützen das kürzlich gestartete Bürgerbegehren (Unterschriftenliste), und bitten die Aachener Bürger um ihre Unterschrift.

weitere Fotos

Zur Presseerklärung

 


 

Erörterungstermin in Krefeld

Die Trianel hat den Antrag auf die emissionsschutzrechtliche Genehmigung bei der Bezirksregierung gestellt. Greenpeace Aachen hat in einer Stellungnahme ausführlich dargelegt, warum diese Genehmigung nicht erteilt werden darf.
Diese und andere Stellungnahmen werden ab dem 20. September Krefeld erörtert. (genauer: im Seidenweberhaus, Krefelder Innenstadt).
Neben Greenpeace engagieren sich zahlreiche andere Organisationen gegen das Kraftwerk.

Wir waren vor Ort und haben unsere Einwände vorgebracht.

Die Darstellungen von Seiten der Trianel und Currenta waren voll von Widersprüchen. Deswegen haben wir unter anderem den Antrag gestellt, das Genehmigungsverfahren erst wieder neu aufzunehmen, wenn die öffentlichen Darstellungen des Projekts (bspw. auf Internet-Auftritten) mit den Antragsunterlagen übereinstimmen.

Da die Bezirksregierung die von der Trianel eingereichten Unterlagen als unvollständig erachtet, soll wahrscheinlich ein weiterer Erörterungstermin anberaumt werden. Die Trianel droht damit, gegebenenfalls dagegen zu klagen.


Erörterungstermin in Krefeld

Vor dem Erörterungstermin in Krefeld

Erörterungstermin in Krefeld

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

© Greenpeace Aachen (Arno Seeling)

 


 

Abgabe der Sammeleinwände1000 Sammeleinwände aus Aachen

28. Juni 2010: Greenpeace Aachen hat einen ausführlichen Einwand und über 1000 Sammeleinwände bei der Bezirksregierung Düsseldorf abgegeben.

Am 28. Juni endete die Einwendungsphase gegen die emissionsschutzrechtliche Genehmigung des Kohlekraftwerks.

Insgesamt haben sich über 22.000 Bürgerinnen und Bürger mit Einwendungen gegen das Kraftwerk gewandt.

Unseren Einwand finden sie hier.

Den Sammeleinwand finden sie hier.

 

Zur Presseerklärung

 


 

Mehr Informationen finden Sie auch

Greenpeace Aachen kämpft zusammen mit anderen Initiativen gegen den Bau des Kohlekraftwerks Krefeld Uerdingen. In Aachen ist bisher unter anderem Folgendes geschehen:

  • Wir haben im Februar 2009  in einem offenen Brief den damaligen Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden aufgefordert, sich für einen Verzicht der Stadtwerke (STAWAG) einzusetzen.
  • haben Gespräche mit der Trianel mit dem Ziel geführt, dass sie auf den Bau verzichtet.
  • Wir haben die STAWAG in Gesprächen aufgefordert, sich an der Beteiligung zurückzuziehen.
  • Wir haben im August 2009 Parteien und Politiker des Aachener Stadtrates und des Kreises Aachen in Briefen gebeten, sich für einen Verzicht der STAWAG und der Enwor auf eine Beteiligung an diesem Kraftwerk einzusetzen.
  • Wir haben in Aachen durch die Medien auf die Problematik aufmerksam gemacht.
  • Im April 2010 haben wir 46 kommunale Stadtwerke und Energieversorger angeschrieben und sie um Stellungnahmen zu dem Projekt 'Kohlekraftwerk Uerdingen' gebeten.
  • Im Juni 2010 haben wir eine ausführliche Stellungnahme zu dem geplanten Kraftwerk geschrieben und über 1000 Sammeleinwendungen gesammelt. Alle Einwände wurden am 28. Juni der Bezirksregierung Düsseldorf übergeben.
  • Mitte September haben wir Mitglieder des STAWAG-Aufsichtsrates angeschrieben und sie aufgefordert, bei der am 27. September bevorstehenden Aufsichtsratssitzung für einen Ausstieg der STAWAG zu sorgen. Der Aufsichtsrat hat eine Entscheidung aber weiter vertagt.
  • Ab dem 20. September haben wir am Erörterungstermin zur Genehmigung des Kraftwerks in Krefeld teilgenommen.
  • Am 22 September haben wir mit einem großen brennenden CO2-Zeichen am Elisenbrunnen auf die Problematik aufmerksam gemacht und begonnen, Unterschriften für ein Bürgerbegehren zur Verhinderung des Kraftwerks zu sammeln. An diesem Tag haben 365 Bürger das Bürgerbegehren durch ihre Unterschrift unterstützt.
  • Am 24. September haben wir früh morgens bei der STAWAG gegen eine Beteilung der STAWAG am geplanten Kraftwerk demonstriert, STAWAG-Mitarbeiter und Kunden über die Problematik informiert und den Aufsichtsrat aufgefordert, aus dem Projekt auszusteigen. Bei dieser Gelegenheit fand auch ein längeres Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Peter Asmuth statt, allerdings ohne konkretes Ergebnis.
  • Am Dienstag, 16. November haben wir am Elisenbrunnen gegen das geplante Kohlekraftwerk protestiert, dabei mit Sandsäcken symbolisch einen Damm gegen den Klimawandel aufgebaut und weitere 275 Unterschriften zum Bürgerbegehren gesammelt.
  • Am Donnerstag, den 13. Januar 2011 hat der Aufsichtsrat der STAWAG beschlossen, dass sie sich nicht am Bau eines Steinkohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen beteiligen wird. Bis dahin hatten wir schon etwa 4.000 Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt.
  • Am 14 Mai 2011war unser Adressat die in Kohlscheid ansässige enwor. Wir haben auf dem Kohlscheider Markt  einen schwarzen Würfel mit einer Kantenlänge von 4 Metern aufgebaut. Er symbolisierte die Menge CO2, die das Kohlekraftwerk Krefeld jede Sekunde ausstoßen würde: über 130 kg CO2 , in Volumen gerechnet  etwa 70 Kubikmeter.
  • Am 19. Mai haben wir vor der Aufsichtsratssitzung der enwor gegen eine Beteiligung an dem Kohlekraftwerk protestiert und unser Protestbanner dem Aufsichtsrat übergeben. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, sich statt an einem Kohlekraftwerk an einem GuD-Kraftwerk zu beteiligen.
  • Am 7. Juli hat auch die Trianel beschlossen, nun kein Kohlekraftwerk, sondern ein GuD-Kraftwerk zu planen!

 

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Rückfragen bitte an Philip Gauglitz

Letzte Änderung: 10. Januar 2012