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Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!

Appell an den Regionalrat in Köln

© Greenpeace Aachen

Am 5. Juli 2013 hat Greenpeace noch einmal an den Regionalrat in Köln appelliert, die Erweiterung der Kraftwerksfläche Niederaußem nicht zu erlauben. Etwa 15 Greenpeace-Aktivist/innen, darunter auch drei aus Aachen, stellten vor dem Haupteingang der Bezirksregierung Köln 93 weiße Grabkreuze auf. Die Kreuze symbolisieren die zusätzlichen Toten, die das Kraftwerksprojekt BoAplus von RWE nach seiner Inbetriebnahme statistisch jährlich verursachen würde. Dem Regionalrat wurden vor seiner Sitzung noch 3.200 Unterschriften gegen das geplante Kraftwerk überreicht.

Der Regionalrat hat dann aber leider entschieden, dass die Kraftwerksfläche in Niederaußem erweitert werden soll. Wir bleiben natürlich am Ball und wollen das Kraftwerk weiter verhindern.

 

 

 Mit Ballonflug für Energiewende im Revier

Niederaußem 2.7.2013
In den frühen Morgenstunden erhebt sich ein Heißluftballon in Form eines Erdballs über dem Revier. „Energiewende für´s Revier – Stoppt BoAplus!“ ist auf dem Banner zu lesen, welches unter dem Ballon hängt. Damit werden die Mitglieder des Regionalrats aufgefordert, am kommenden Freitag Verantwortung zu übernehmen und gegen die Änderung des Regionalplans zu stimmen. Diese Änderung würde den Weg für einen weiteren Klimakiller freigeben, welcher wohl 40 Jahre oder länger 15 Tonnen CO2 ausstoßen – und zwar pro Minute!

 

Protest gegen das geplante Braunkohlekraftwerk BoA-Plus bei Niederaußem

© Greenpeace Aachen

Am Samstag, 29. Juni 2013 haben wir auf dem Aachener Markt gegen das geplante Braunkohlekraftwerk BoA-Plus bei Niederaußem demonstriert und Unterschriften gesammelt.

Der schwarze Würfel auf dem Markt erregte Aufsehen: mit einer Kantenlänge von 5 Metern zeigte er den Passanten die Menge 138 m3 des Treibhausgases CO2, die dieses Kraftwerk in Zukunft in jeder Sekunde ausstoßen würde. Im Laufe des Tages besonders, nachdem das Wetter besser wurde und mehr Menschen den Markt frequentierten beteiligten sich zahlreiche Aachener an unserer Unterschriftenaktion gegen das Kraftwerk.

Trotz aller Erkenntnisse er den Klimawandel plant RWE weiterhin ein neues Braunkohlekraftwerk mit dem Namen BoAplus in Niederaußem 20 km westlich von Köln. Braunkohlekraftwerke sind besonders klimaschädlich und in Zeiten des Klimawandels nicht verantwortbar.

Die Aktion in Aachen fand im Rahmen des internationalen Anti-Kohle-Tages statt. Deshalb haben wir außerdem, wie in mehr als 50 deutschen Städten, Unterschriften gegen die geplante Erweiterung des Braunkohletagebaus Welzow-S II in der Lausitz gesammelt. Noch bis zum 17. September können Bedenken gegen diesen Tagebau und die Zwangsumsiedelung geäußert werden, um ihn zu verhindern. Hierzu hatte Greenpeace eine ausführliche Sammeleinwendung erstellt.

 

Bericht über die Regionalratssitzung in Köln am 29.06.2013:
Ein Schritt in die falsche Richtung - Der Regionalrat Köln bringt BoAplus ins Rollen

 

Protest gegen das geplante Braunkohlekraftwerk BoA-Plus bei Niederaußem

© Greenpeace Aachen

Greenpeace bei RWE: Schluss mit BoAplus!

Bei der RWE-Aktionärs-Hauptversammlung in Essen am 18. April 2013 waren neben Geschäftsführung und Aktionären auch viele Umweltschutz-Organisationen vor Ort, darunter natürlich auch Greenpeace und dabei zwei von uns aus Aachen.

In der U-Bahn-Station, in der zahlreiche Aktionäre eintrafen, wurden Flyer zum Thema verteilt. Es gab vor dem Gebäude zahlreiche interessante Gespräche. Greenpeace erhielt viel Zuspruch, auch von RWE-Mitarbeitern und Aktionären.

Francesco aus unserer Gruppe hatte sich eine RWE-Aktie gekauft und kam so auch – mit schriftlicher Einladung – in die Versammlung. Sein Eindruck: Ein wirkliches tiefgreifendes Umdenken der Geschäftsführung ist nicht zu erkennen, aber manche, vor allem kleinere Aktionäre fordern eine Wende hin zu erneuerbaren Energien.

Greenpeace fordert RWE auf, dass in Niederaußem geplante neue, klimaschädliche  Braunkohlekraftwerk BoAplus nicht zu bauen und statt dessen in regenerative Energien zu investieren.

 

 Protest vor dem Braunkohlekraftwerk in Niederaußem

Am Sonntag, 3.3.2013 haben 70 Greenpeacer vor dem Braunkohlekraftwerk in Niederaußem ein Riesenbanner entrollt. Sie protestieren damit gegen die Pläne von RWE, ein weiteres 1.100 MW-Kraftwerk mit dem Namen BoAplus zu bauen.

 

Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!

© Greenpeace Köln (Catharina Perchthaler)

Am Freitag, den 23. März 2012, demonstrierte ausgeCO2hlt bei der Sitzung des Regionalrats gegen das neue Braunkohlekraftwerk BoAplus in Niederaußem. Ab 9 Uhr wurden die Mitglieder des Regionalrats vor der IHK, Zeughausstraße 2-10, lautstark empfangen mit Musik und Redebeiträgen von ausgeCO2hlt und BürgerInneninitiativen aus dem Rheinischen Braunkohle-Revier.

Auch Greenpeace-Aktivisten aus der Region beteiligten sich an der Protestaktion und forderten "Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!"

Denn hier werden künftig - je nach politischer Entscheidung - die Weichen für den Neubau des Braunkohlekraftwerks in Niederaußem gestellt.

 

 

 

 


 

Greenpeace Gruppen in NRW warnen vor Gefahren durch neues Braunkohlekraftwerk

Unter dem Namen BoAPlus will RWE in Niederaußem bei Köln nach eigenen Angaben das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt bauen. Greenpeace Köln, Bonn, Aachen, Düsseldorf und Niederrhein halten die Kohleverstromung für eine veraltete Technik, die in hohem Maße umwelt- und gesundheitsschädlich ist.

Die Kraftwerkparks Niederaußem, Weisweiler, Neurath und Frimmersdorf in der Nähe von Köln gehören zu den elf größten CO2-Emittenten in der Europäischen Union. Damit ist das Rheinische Revier der größte CO2-Emittent in der EU und RWE der größte CO2-Emittent in Deutschland. Wenn zusätzlich noch neue Kohlkraftwerke gebaut werden, bezweifeln die Umweltaktivisten, wie Deutschland die gesetzten CO2-Reduktionsziele einhalten kann.

Nicht nur für die Anwohner in unmittelbarer Umgebung stellen diese Kraftwerke eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. So sind Braunkohlekraftwerk die größten Emittenten für Feinstaub und Quecksilber und sie leisten einen sehr großen Beitrag zur Hintergrund-Belastung an Stickoxiden. Feinstaub, Schwermetalle und Stickoxide verursachen nicht nur Atemwegserkrankungen, sondern stören das Lungenwachstum bei Kindern und führen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei all diesen Schadstoffen gibt es keinen Schwellenwert, unterhalb dessen sie unschädlich sind. Die Grenzwerte stellen lediglich ein Warnhinweis dar, ab dem Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Bereits am 23.1.2013 wurde der Grenzwert für Feinstaub (PM10: 50µg/m³) in Niederzier um das dreifache überschritten (152µg/m³). Die Hauptwindrichtung ist West-Nord-West, die Schadstoffe werden also in Richtung Köln und Ruhrgebiet geweht. Millionen Menschen werden bereits jetzt belastet, mit dem neuen Braunkohlekraftwerk noch die nächsten 40 Jahre.

Greenpeace fordert:

  • kein neues Braunkohlekraftwerk!
  • Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030!
  • Erlass eines Kohleausstiegsgesetzes!
  • Ausbau der Erneuerbaren Energien!

 

 

Gute Gründe gegen BoAplus in Niederaußem

Klimakiller Braunkohle:
27 Mio Tonnen C02 pro Jahr allein in Niederaußem führen uns geradewegs in die Klimakatastrophe. Das ist mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung nicht vereinbar. Die Energiewirtschaft muss umdenken.

Vorrang für die Gesundheit:
Neben C02 werden bei der Verbrennung unter anderem jede Menge Feinstaub, Quecksilber, Schwefeldioxid und Stickoxide freigesetzt. Nicht nur Gift für das Klima, sondern auch für die Gesundheit.

Braunkohle ist kein Jobmotor:
Bei jedem Neubau werden in der Regel weniger Menschen beschäftigt als im alten Kraftwerk. Die Erneuerbaren hingegen generieren langfristig neue Jobs.

Technik aus dem letzten Jahrhundert:
Die Energieversorgung der Zukunft muss Ressourcen wirkungsvoller ausnutzen. Selbst bei modernsten Braunkohlekraftwerken gehen 55 Prozent der fossilen Energie verloren. Das ist weder intelligent noch effizient. Ein Ausbau in Niederaußem zementiert die veraltete Technik für die nächsten 40 Jahre.

Weitere Informationen:

Der Weg zur 100-prozentig nachhaltigen Energieversorgung - Das Greenpeace-Energiekonzept zeigt: Deutschland kann die Wende schaffen und international eine Vorreiterrolle einnehmen. Raus aus der Atomkraft bis 2015, raus aus der Kohlekraft bis 2040, Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wie das im Einzelnen geht, zeigt Der Plan.

Einen Großteil unseres Energiebedarfs decken wir derzeit aus fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas. Bei ihrer Verbrennung entsteht immer das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Das ist schlecht fürs Klima. Um die fossilen Großkraftwerke ungestört weiter betreiben zu können, beschwören die Energiekonzerne beharrlich das Märchen von der sauberen Kohle. Aber saubere Kohlekraftwerke gibt es nicht.

Das Bündniss ausgeCO2hlt fordert den sofortigen Braunkohleausstieg. Ziel ist es, eine breite Protestbewegung gegen RWE und die weitere Nutzung der Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier zu organisieren. Dabei unterstützt ausgeCO2hlt den Widerstand in den Abbaugebieten in der Lausitz und im Raum Leipzig. Gemeinsam macht ausgeCO2hlt die Braunkohlereviere zu symbolischen Orten für die Klimabewegung.

 

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Rückfragen bitte an Fabian Lippmann.

Letzte Änderung: 16. Juli 2013