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20.12.2011: Gen-Raps vom Zug gefallen?
Diesen Sommer wuchs in der Schweiz ausgewilderter Gen-Raps. Dies zeigt eine Untersuchung von zwei Wissenschaftlern sowie eine Studie des Bundesamts für Umwelt (Bafu) in der Schweiz. Und das, obwohl die Freisetzung von genmanipuliertem Raps in Europa verboten ist. |
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Monsantos Lobbyarbeit in Deutschland ohne Erfolg
Der weltweit größte Hersteller von Gentech-Saatgut hat seinem Sprecher in Deutschland, Andreas Thierfelder, gekündigt. Laut Nachrichtenmagazin SPIEGEL musste der Gentechnik-Lobbyist Ende August das Unternehmen verlassen. Seine Stelle wurde ersatzlos gestrichen. Monsanto begründete das beendete Arbeitsverhältnis mit einer Umstrukturierung und will seine Arbeit auf andere Regionen konzentrieren, in denen die Agro-Gentechnik besser akzeptiert wird. Tatsächlich ist Monsantos Arbeit in Deutschland nicht erfolgreich: Außer auf ein paar Versuchsfeldern, wachsen in Deutschland keine Gentech-Pflanzen auf den Äckern. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt Agro-Gentechnik nach wie vor ab und auch immer mehr Politiker sehen darin keine Zukunft. |
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14.12.2011: Jetzt auch Alete: Milch ohne Gentechnik
Wer denkt, dass Kühe nur Heu fressen oder auf Alpenwiesen grasen, der irrt. Seitdem hat sich viel verändert. Nicht alles, was so eine Kuh gefüttert bekommt, wollen wir auch in unserer Milch haben. Zum Beispiel gentechnisch veränderte Pflanzen. Dagegen haben viele Verbraucher protestiert. Mit großem Erfolg. |
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31.10.2011: Keine Gentechnik im Saatgut
Den Ergebnissen der Saatgutanalysen der Bundesländer zufolge ist im Herbst 2011 kein gentechnisch verunreinigter Raps in Deutschland ausgesät worden. Dies geht aus den von Greenpeace und Bioland abgefragten Daten der zuständigen Länderbehörden hervor. Seit Jahren behauptet die Gentechnikindustrie, dass eine Reinhaltung von Saatgut nicht möglich sei. Biobauern und Umweltorganisationen halten dagegen: Gentechnikfreies Saatgut ist unerlässlich, um weiterhin Lebensmittel ohne Gentechnik produzieren zu können. |
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31.10.2011: BASF beantragt Zulassung der Gen-Kartoffel Fortuna
Der deutsche Chemiekonzern BASF hat heute bei der EU die Zulassung einer gentechnisch veränderten Speisekartoffelsorte beantragt. Die Fortuna ist laut BASF gegen Kraut- und Knollenfäule geschützt. |
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21.10.2011: Geflügelproduzenten brauchen Nachhilfe
Gentechnik auf dem Teller - das bekommt man hauptsächlich durch die Geflügelfleischbranche serviert. Firmen wie Sprehe, Vossko oder Süddeutsche Truthahn AG verfüttern Gen-Soja. Wo man dagegen bedenkenlos zugreifen kann, zeigt der neue Greenpeace-Einkaufsratgeber Essen ohne Gentechnik. |
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18.10.2011: Hungerkrise ist lösbar - wenn man will
Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Die Welternährungsorganisation (FAO) macht steigende Nahrungsmittelpreise dafür verantwortlich. In Rom treffen sich diese Woche internationale Experten, um nach Auswegen zu suchen. Wir haben unseren Experten für nachhaltigen Konsum, Jürgen Knirsch, gefragt, wie er die Situation bewertet und welche Lösungen er vorschlägt. |
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18.10.2011: EuGH entscheidet gegen Patent auf Stammzellen
Zellen aus menschlichen Embryonen dürfen nicht patentiert werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute entschieden. |
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Indien will Monsanto verklagen
Indien will Klage gegen den multinationalen Konzern Monsanto wegen Biopiraterie erheben.
Erstmals wehrt sich damit ein Staat gegen die Aneignung von Pflanzen-Sorten, die über Genera-
tionen hinweg im eigenen Land entwickelt wurden. Mit der Klage will die indische Regierung ver
hindern, dass den Menschen ihre Nahrungsgrundlage genommen wird, ohne dass sie dafür ent-
schädigt werden. Reporter von FRANCE 24 sind nach Indien gereist und trafen dort betroffene
Landwirte.
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Maiswurzelbohrer resistent gegen Bt-Mais
In Iowa haben Maiswurzelbohrer Resistenzen gegen gentechnisch veränderten BT-Mais von
Monsanto entwickelt. Auf vier Feldern hat der Entomologe Aaron Gassmann der Iowa State University resistente Maiswurzelbohrer entdeckt. Viele Landwirte praktizieren keine Fruchtfolge und
fördern dadurch die Resistenzbildung.
Der Entomologe Michael Gray von der Universität Urbana hat in Illinois Maiswurzelbohrer auf
Feldern mit Bt-Mais gefunden. Ob sie resistent waren, wurde jedoch noch nicht im Labor untersucht. Allerdings haben auch Landwirte Gray von Maiswurzelbohrern und dazu passenden Schäden an ihren Bt-Maispflanzen berichtet. Von Maiswuzelbohrer-Schäden in Bt-Maisfeldern in Minnesota berichtete der Entomologe Ken Ostlie von der University of Minnesota.
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27.09.2011: Glyphosat - ein Pestizid im Fadenkreuz
Die weltweit am häufigsten eingesetzten Unkrautvernichtungsmittel haben eines gemeinsam: den Wirkstoff Glyphosat. Die auch unter dem Handelsnamen Roundup vermarkteten Präparate töten nahezu jedes pflanzliche Leben ab. |
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26.09.2011: China sagt Nein zu Gen-Reis
Zwar ist es offiziell noch nicht bestätigt, aber Chinas größtes Finanzmagazin, der Economic Observer, berichtete am vergangenen Freitag, dass China die Kommerzialisierung von gentechnisch verändertem Reis erst einmal auf Eis gelegt hat. Das Magazin beruft sich dabei auf das chinesische Landwirtschaftsministerium. |
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06.09.2011: Null Toleranz für Gen-Honig
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute ein bahnbrechendes Urteil gefällt: Honig, der mit Pollen des Gen-Maises MON 810 verunreinigt ist, darf nicht in den Verkehr kommen. |
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26.08.2011: Biosprit macht Hunger
Die Lebensmittelpreise steigen weltweit - auch hierzulande ist das für Menschen mit schmalem Geldbeutel spürbar. Es ist aber nicht existentiell. Am Horn von Afrika in Somalia hingegen herrscht eine unvorstellbare Hungerkatastrophe. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Hauptproblem aber ist, dass die Hilfsorganisationen nicht genügend Geld haben - erst recht nicht für die gestiegenen Weltmarktpreise. Die Getreidepreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt - auch weil die Industrienationen immer mehr Nahrungsmittel in den Tank statt auf den Teller packen. |
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05.07.2011: EU-Parlament will Verbot von Gen-Pflanzen erleichtern
Das Ergebnis ist gut: EU-Länder sollen künftig den Anbau von Gen-Pflanzen auf ihrem Territorium leichter verbieten können. Der heutigen Abstimmung im EU-Parlament war ein zähes Ringen vorausgegangen. So war die EU-Kommission zwar auch dafür, den Mitgliedsstaaten dieses Recht einzuräumen - aber stark verwässert und mit rechtlichen Mängeln. Erst ein neuer Vorschlag des Umweltausschusses des Parlaments brachte die gewünschte Rechtssicherheit. |
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10.06.2011: Beratungsresistente BASF
Seit dem 19. Mai haben Greenpeace-Aktivisten im nordschwedischen Haparanda gegen die Auspflanzung der Genkartoffel Amflora protestiert. Doch am Donnerstagmorgen lies der Konzern BASF die Risikoknolle ausbringen. Geschützt von einem Polizeiaufgebot wurde die Amflora auf den Acker gebracht. |
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GMOs in Verbindung zu Organveränderungen in 19 Studien
Eine neue Studie zeigt, dass der Konsum von gv Getreide oder Soja zu signifikanten Veränderungen von Organen in Ratten und Mäusen führt, insbesondere von Leber und Nieren. |
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Zweifel an Sicherheit von Gentechnik-Pflanzen bestätigt
Eine aktuelle Studie aus Kanada weist das Vorkommen eines Giftstoffs aus Gentechnik-Pflanzen im menschlichen Blut nach. Die Theorie, das Gift würde im menschlichen Verdauungstrakt zersetzt, ist somit widerlegt. Gesundheitsrisiken beim Verzehr des Toxins wurden wissenschaftlich nachgewiesen. Das BT-Gift stammt aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis und wirkt gegen bestimmte Insekten. Das Giftproduzierende Eiweiß Cry1AB ist bei den Gentechnik-Pflanzen im Genom eingebaut. Über die Nahrungskette gelangt das Bt-Gift in den Körper. Bei den in der Studie untersuchten Frauen und Föten wurde Cry1AB im Blut nachgewiesen. Dass die Frauen mit dem Gift gearbeitet haben, konnte in der Studie ausgeschlossen werden. Sie könnte dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit beim Zulassungsprozess von Gentechnik-Pflanzen als Entscheidungshilfe dienen. Die Wissenschaftler warnen vor möglichen Risiken durch den Verzehr von Gentechnik-Pflanzen oder daraus gewonnenem Öl.
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Die Original-Studie ist hier nachzulesen. |
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05.05.2011: Ratgeber Milch für Kinder zeigt Wirkung
Babymilchnahrung nur mit gentechnikfreier Milch? Das konnten bis vor wenigen Monaten ausschließlich Bioprodukte für sich beanspruchen. Jetzt schwenken auch Hipp, Milupa und Humana um. Einzig Nestlé bleibt standhaft der Gentechnikfütterung treu. |
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03.05.2011: Gen-Mais verunreinigt Saatgut
Sieben Prozent des Mais-Saatguts sind verunreinigt. So lautet das Ergebnis einer Saatgut-Abfrage von Greenpeace und Bioland, die sie bei den zuständigen Länderbehörden durchgeführt hatten. |
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27.04.2011: Prozesserfolg: Agrarsubventionen teilweise wieder öffentlich
Wieso bekommen Energiekonzerne wie RWE Agrarsubventionen - und wieviel überhaupt? Lange wurde in Deutschland darum gerungen, welche Informationen über dieses Thema veröffentlicht werden müssen. Am Mittwoch hat die Bundesregierung ihre Datenbank über die Empfänger von Agrarsubventionen nun wieder ins Netz gestellt. |
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17.04.2011: Ostern naht: Supermarkt-Ranking für Eier
Die Frage stellt sich häufiger, aber Ostern ganz besonders: Wo bekommen wir gute Eier her? Am besten natürlich bio, mindestens aber von Hühnern, die gentechnikfreies Futter erhalten. Greenpeace hat 15 Supermarktketten in Deutschland befragt. |
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07.04.2011: Danone bald ohne Gentechnik
Der deutsche Ableger des Konzerns Danone plant eine Umstellung auf gentechnikfreie Futtermittel für die Herstellung der Milchprodukte in seinem Werk in Ochsenfurt. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre sollen die Produkte Activia und Dany Sahne mit Milch von Kühen hergestellt werden, die keine Gen-Pflanzen im Futtertrog hatten. |
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03.03.2011: Gericht entscheidet: Agrarsubventionen sind offenzulegen
Informationen über Agrarsubventionszahlungen müssen nun doch herausgegeben werden. Mit diesem Urteil gab das Oberverwaltungsgericht Münster Greenpeace sowie zwei Stern-Redakteuren weitgehend recht. Sie hatten geklagt, nachdem das Bundeslandwirtschaftsministerium die Herausgabe der Daten verweigert hatte. |
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01.03.2011: Gen-Kartoffel Amflora: komplett vernichtet
Auch die letzten Überbleibsel der im letzten Jahr auf 15 Hektar angebauten Gen-Kartoffel Amflora sind nun vernichtet worden. Man habe sich für anderes Saatgut entschieden, hieß es aus dem Hause BASF, Entwickler und Vermehrer der Kartoffel. Berichte, das Saatgut sei übermäßig mit Viren und Pilzen belastet und somit für Anbau und Vermehrung ungeeignet gewesen, wollte die BASF Greenpeace gegenüber nicht bestätigen. |
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24.02.2011: Siegeszug der Gentechnik? - Von wegen!
Der Siegeszug der Gentechnik sei unaufhaltsam jubelt die Gentechnikindustrie. Grund der Freude ist die Veröffentlichung der weltweiten Anbauzahlen durch die ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Application), einem gentechnikfreundlichen Interessenverband. Für Katerstimmung dürfte allerdings eine genauere Betrachtung der Zahlen sorgen: In Europa ist der Anbau um 13 Prozent zurückgegangen und im Rest der Welt konzentrieren sich die Gen-Gewächse auf wenige Länder. |
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22.02.2011: EU lässt nicht getestetes Gen-Futter zu
Dass gentechnisch veränderte Pflanzen in großen Mengen im Tierfutter landen, ist leider nichts Neues. Nun aber will die EU erlauben, dass Gen-Pflanzen, die gar keine Sicherheitsprüfung in der EU durchlaufen haben - und somit illegal sind - im Futtertrog von Kuh, Schwein und Huhn landen dürfen. |
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18.02.2011: Biogasförderung eingeschränkt
Nun ist es auch bei Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner angekommen: Die bestehende Biogasförderung muss dringend korrigiert werden. Anlässlich einer Berliner Konferenz über Öko-Energie warnte Aigner vor höheren Energiepreisen und kündigte Kürzungen an. |
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31.08.2010: Wie kommen die Gene in die Milch?
Lange Zeit wurde es als völlig sicher angesehen, dass Gene bei der Verdauung komplett abgebaut werden. Doch Versuche an Mäusen zeigten, dass Gen-Abschnitte aus der Nahrung aufgenommen und mit dem Blut auch in die inneren Organe transportiert werden können. Inzwischen gibt es ähnliche Befunde auch bei Schweinen, Geflügel und Rindern. So überrascht es eigentlich nicht, dass die Gene auch in der Milch auftauchen können. |