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Florian Pithan aus Aachen in Montreal |
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"Denn in 50 Jahren gibt es eh keinen Winter mehr...."
Frei nach diesem Motto protestierte die SolarGeneration in Aachen am 5. März
2005 gegen den geplanten Neubau des Kohlekraftwerks Neurath bei Köln.
"Uns stinkt´s! Wir wollen keinen Klimawandel und deshalb auch keine
Braunkohle!"
Badeanzug und Schnorchel können schon in wenigen Jahrzehnten die angemessene Kleidung in unseren Breitengraden im Winter sein, wenn wir den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen nicht schnell und drastisch reduzieren.
30 junge Klimaaktivisten zogen durch dichtes Schneetreiben los und bauten am Elisenbrunnen in Aachen ein Planschbecken und ein Transparent auf, um diese drohende Gefahr zu veranschaulichen.
Clara Buer (Deutschland) und Omanie Sakespeso (Papua-Neuguinea) halten im großen Saal des Putra World Trade Centre in Kuala Lumpur am 10.2.2004 auf der UN-Konferenz zum Schutz von Urwäldern und Meeren (CBD) die Antrittssrede für die Greenpeace-"Kids for Forests".
An der Konferenz nehmen mehr als 1500 Delegierte teil.
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JAGs aus Europa (darunter 5 aus Deutschland) bauen im SOS-Kinderdorf in Dharamsala gemeinsam mit Jugendlichen von dort eine Solaranlage. In dem Kinderdorf leben über 2.000 tibetische Flüchtlingskinder und Jugendliche. Die Solaranlage soll Strom für die Schule ihres Dorfes erzeugen. Das Geld für die Solaranlage haben die Jugendlichen aus Indien, Deutschland und der Schweiz zur Hälfte selbst gesammelt. Den Rest finanzieren die beiden europäischen Greenpeace-Büros.
SolarGeneration ist das neue Projekt der Jugendgruppen von Greenpeace:
Solar-Generation Stand auf dem Aachener Markt |
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Erneuerbare EnergienWir, die Generation der jetzt 16-25-jährigen werden mit den Konsequenzen
der Entscheidungen leben müssen, die Politiker jetzt treffen. Es liegt nun an der Politik, den Weg freizumachen für die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energien: denn nur durch diese kann es uns gelingen, den CO2-Ausstoß zu verringern und so dem Klimawandel zu entgehen. Außerdem haben regenerative Energien den Vorteil, dass sie dezentral sind (das heißt, dass es viele kleine Kraftwerke gibt statt einiger großer) Stromausfälle wie im August 2003 in den USA und Kanada sind generell nur möglich, wenn wenige riesige Kraftwerke den Strom für Millionen Haushalte produzieren: nur dann kann der Ausfall eines einzigen Kraftwerks zu einem Totalausfall werden. Bei der Umstellung von Kohle-Atom zu erneuerbaren Energien würden 70.000 neue Arbeitsplätze entstehen. (zusätzlich zu den 130.000 die es schon gibt) Deshalb fordern wir konkret, den Anteil der regenerativen Energien an der Strom- und Wärmeversorgung der BRD von jetzt bis 2010 auf 10% zu verdoppeln - und dann noch mal bis 2020 auf 20%. Diese Forderung richtet sich insbesondere an den Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, der der umweltschädlichen und teuren Steinkohle auch in Zukunft den Weg ebnen will. Um andere Jugendliche auf die Problematik aufmerksam zu machen, ist die SolarGeneration von Juli bis September 2003 mit dem SolarTruck in Deutschland auf Tour - überall da, wo viele Jugendliche sind: auf Festivals wie dem HipHopOpen in Stuttgart, dem Splash in Chemnitz sowie auf der Popkomm in Köln und Prora03 auf Rügen - aber auch in Innenstädten und an Baggerseen. AachenAm 29.7.2003 war der Truck in Aachen auf dem Marktplatz. Gut lief auch die Sprechblasenaktion, bei der sich viele Aachener Jugendliche mit einer Sprechblase haben fotografieren lassen. |
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Was Jugendgruppen in anderen Städten so machen, findet ihr auf der Webseite der JAGs
Falls ihr jetzt Lust bekommen habt, auch bei uns mitzumachen, meldet euch bei: Philip Gauglitz
| Letzte Änderung: 14. Juni 2010 |