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Presseerklärung vom 03. März 2013

Greenpeace: Protest vor dem RWE-Braunkohlekraftwerk in Niederaußem
70 Greenpeace-Aktivisten protestierten mit großem Banner vor dem RWE-Braunkohlekraftwerk in Niederaußem

Am Sonntag, den 3.3.2013 demonstrierten 70 Greenpeace-Aktivisten aus elf Städten vor dem Braunkohlekraftwerk in Niederaußem, darunter auch einige aus Aachen. Anlass des Protests waren die Pläne des Konzerns RWE, ein weiteres 1.100 Megawatt-Kraftwerk mit dem Namen „BoAplus“ zu bauen.

Vor Ort informierte Karl-Heinz Ochs von der Bürgerinitiative über die Umsiedlung des Ortes Manheim. Besonders betroffen sind ältere Bewohner, denen lediglich der Zeitwert ihres Hauses ersetzt wird. Dadurch bleibt ihnen oft nur noch eine Mietwohnung, in der sie sich entwurzelt fühlen. Bald darauf konnten die Umweltschützer in Manheim mit eigenen Augen die leer stehenden Häuser und abgerissenen Straßen sehen. Nur noch 5000 Einwohner zählte diese Geisterstadt.

Als Nächstes fuhren sie zu dem Aussichtspunkt Tagebau Hambacher Forst. Das wenige, was von dem mehrere Hektar großen Waldgebiet mit alten Buchen und Eichen übrig geblieben ist, wird ebenfalls bald für die Braunkohle abgeholzt. Stattdessen konnte man hier in ein bis zu vierhundert Meter tiefes Loch blicken, das wie eine Mondlandschaft bis zum Horizont reicht.

Als Höhepunkt dieses ungewöhnlichen Sonntagsausflugs entrollten die Umweltschützer vor den qualmenden Schornsteinen des Braunkohlekraftwerks in Niederaußem ein 10 mal 1,5 Meter großes Banner, mit der Aufschrift: „RWE blockiert die Energiewende. Schluss mit BoAplus!“ Um den Energiemix von RWE zu veranschaulichen, hatte eine Aktivistin eine waagenradgroße Torte gebacken. Eine Garnierung aus Schokolade und Gummibärchen veranschaulichte den Energiemix von RWE: dunkelbraun Steinkohle, hellbraun Braunkohle, gelb Atom, blau Gas, weiß Wasser und grün Wind und Sonne. Mit dieser Aufteilung waren die Umweltschützer nicht zufrieden, sie verspeisten das Tortendiagramm.

Autorin: Charlotte Brinkmann

Ansprechpartnerin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Greenpeace Niederrhein

 

Weitere Informatinonen finden Sie hier.

 

 

Letzte Änderung: 5. März 2013