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Presseerklärung vom 25. Mai 2013

Greenpeace: Kein Urwald fürs Klo!
Protestaktion in der Innenstadt

Am Samstag, 25. Mai wird Greenpeace Aachen von der Citykirche (Großkölnstraße) ausgehend in der Innenstadt gegen den massenhaften Gebrauch von konventionellem Frischfaserpapier im Sanitärsektor (Toilettenpapier, Papiertaschentücher, Küchenrollen…) protestieren. Die Aktion steht unter dem Motto: „Keinen Wald ins Klo“. Symbolisiert wird die Problematik durch ein WC, aus dem ein kleiner Baumstamm „wächst“.

Für die Frischfaser-Papierproduktion  werden Urwälder – vor allem im Norden, zum Beispiel in Kanada – in großem Umfange zerstört. Die Produktion von Frischfaserpapier belastet Gewässer durch hohen Chemikalieneinsatz und Wasserverbrauch. Und sie trägt  - einerseits durch die Urwaldzerstörung, andererseits durch hohen Energieverbrauch – erheblich zum Klimawandel bei. Dies gilt für alle Frischfaserpapiere.

Bei den Wegwerfprodukten, den sogenannten Hygienepapieren  ist dieses umweltzerstörende Verfahren aber besonders absurd. Es ist ein Skandal, dass jedes Jahr allein für uns Aachener tausende Fichten für unser Klopapier gefällt werden müssen.
Wälder verschwinden so in unseren Toiletten.

Dabei gibt es Alternativen aus Recyclingpapier – bei Hygienepapieren durchaus auch hautfreundlich.

Greenpeace zeigt, dass der Kauf von Produkten aus Recyclingpapier mit dem blauen Engel die Umwelt auf vielfältige weise schont und dass die Recyclingpapier-Produkte qualitativ gleichwertig mit konventionellen Papieren und außerdem im Schnitt preiswerter sind. Greenpeace will die Verbraucher deshalb zur Nutzung von Recyclingpapier-Produkten bewegen.

Wo in Aachen derzeit Papierprodukte aus umweltfreundlichem RC-Papier zu finden sind, kann man dem Aachener Papierratgeber entnehmen. Man findet ihn vor dem Greenpeace-Büro (An der Schanz 1) und in einigen Aachener Geschäften. Man kann ihn auch als PDF-Datei per E-Mail anfordern.

 

Rückfragen bitte an Karl Wehrens.

 

Letzte Änderung: 27. Mai 2013