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Presseerklärung vom 25. November 2015

Global Climate March in Aachen
Greenpeace Aachen fordert auf: Wir müssen nur wollen

Aachen, 25. November 2015 - Avaaz, Divest Aachen, Greenpeace Aachen und Transformation Zukunft rufen am 29.11.2015 zu einem Klimamarsch in Aachen auf.

Die Aktion startet um 14 Uhr am Elisenbrunnen mit einem Wortbeitrag von Dr. Rüdiger Haude vom Förderverein Solarenergie e. V. und endet gegen 15:30 Uhr mit einem Gruppenfoto und einer kurzen Abschlusskundgebung. Während des Marsches sorgen die Aixotic Sambistas musikalisch für eine größere Tragweite des Protests.

Die Aktion ist Teil der weltweiten Demonstrationen und Klimamärsche zum Start der UN-Klimakonferenz in Paris, die vom 30.11. bis 11.12.2015 stattfindet. Die Aachener Veranstaltung ist eine Alternative für alle, die nicht bei dem zentralen Klimamarsch in Berlin teilnehmen können. Teilnehmer sollten sich nach Möglichkeit grün kleiden oder ein grünes Herz für das Abschlussfoto mitbringen – welches sich in die Fotos der weltweiten Klimamärsche einreihen soll.

Ziel der Aktion ist es, mehr Bewusstsein für den menschengemachten Klimawandel zu schaffen und zu klarem Engagement zum Thema Klimaschutz zu motivieren. „Für mich ist der Global Climate March wichtig, weil wir geradewegs auf eine Klimakatastrophe zusteuern und wir alle dazu bringen müssen, gemeinsam das Ruder rumzureißen.“, meint Jöran Stettner von Greenpeace Aachen.

Der Klimawandel bedroht schon heute mit Dürren, Überschwemmungen und Stürmen die natürlichen Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit. Besonders in armen Ländern, die am wenigsten zur Krise beigetragen haben, verschärft der Klimawandel Armut und Hunger. Er heizt Konflikte an und vertreibt Menschen aus ihrer Heimat.

Greenpeace fordert:

  • Einen ambitionierten und verbindlichen Klimavertrag zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad
  • Deutschlandweit mindestens 40 % weniger CO2-Ausstoß bis 2020 (gegenüber 1990)
  • Europaweit mindestens 55 % weniger CO2-Ausstoß bis 2030 (gegenüber 1990)
  • Weltweit 100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050
  • Klimagerechtigkeit und finanzielle Hilfe für die ärmsten Länder der Welt

Mit der aktuellen Studie „Der Plan“ zeigt Greenpeace, wie Deutschland das Ziel 100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 erreichen kann.

Die UN-Klimakonferenz COP 21 (21st conference of the parties) in Paris hat eine zentrale Bedeutung für die zukünftige weltweite Klimapolitik. Hierbei soll eine neue internationale Klimaschutz-Vereinbarung in Nachfolge des Kyoto-Protokolls verabschiedet werden. Die Entscheidungen des Gipfels mit Teilnehmern aus mehr als 190 Ländern werden maßgeblich den weiteren globalen Temperaturanstieg beeinflussen. Schon zum jetzigen Zeitpunkt gilt eine Temperaturerhöhung von einem Grad Celsius als erreicht.

 

Rückfragen bitte an Björn Niehenke.

Letzte Änderung: 26. November 2015