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Presseerklärung vom 16.08.2011

Greenpeace: Recyclingpapier schützt die Urwälder und das Klima
Greenpeace Aachen bittet  vor Beginn des neuen Schuljahres Schüler, Eltern und Lehrer  um Verwendung von Schulmaterialien aus Recyclingpapier.  

„Im Gegensatz zu konventionellem Frischfaserpapier schützt der Einsatz von Recyclingpapier Lebensräume wie Urwälder und das Klima“, erklärt Sabine Rosenbrock vom Team50Plus bei Greenpeace Aachen.  „Wer Frischfaserpapier bevorzugt, sollte wissen: zu seiner Produktion werden Urwälder regelrecht abrasiert, sterben Tier- und Pflanzenarten aus und verlieren Menschen ihren Lebensraum. Und bei der Produktion von Recyclingpapier werden weniger Chemikalien eingesetzt und viel weniger Wasser und Energie verbraucht, als bei der Produktion von Frischfaserpapier. Jeder von uns, auch die Schüler und I-Dötzchen können durch die Verwendung von Recyclingpapier Urwälder retten und das Klima schützen!“

Sabine Rosenbrock räumt auch mit den Vorurteilen gegen Recyclingpapier auf: „Recyclingpapier hat heute eine genauso hohe technische Qualität wie Frischfaserpapier. Hochwertiges Recyclingpapier ist nicht rau, wie vor Jahrzehnten. Tinte verläuft auf Heften aus Recyclingpapier schon lange nicht mehr wie früher einmal.“ Wer will, kann auch helles und sogar weißes Recyclingpapier erhalten. Sabine Rosenbrock: „Technisch hat Recyclingpapier keine Nachteile. Für die Umwelt aber nur Vorteile!“

Ein hilfreicher Begleiter beim Kauf von Recyclingpapier ist der Greenpeace-Papierführer für Aachen, ein Faltblatt , in dem steht, worauf man beim Kauf achten und wo in Aachen man welche Produkte aus Recyclingpapier erhalten kann. Dieser Ratgeber liegt vor dem Greenpeace-Büro (An der Schanz 1) aus. Man kann ihn auch als PDF-Datei von der Greenpeace-Website (greenpeace.de/aachen) herunterladen.

Ein Dorn im Auge ist Greenpeace auch die Werbeflut in den Briefkästen. „Der größte Teil davon landet sowieso sofort in den Papier-Mülltonnen. Diese Ressourcenverschwendung ist in Zeiten wachsender Erkenntnisse über Klimaerwärmung und andere gravierende Umweltprobleme nicht zu akzeptieren“, ärgert sich Sabine Rosenbrock. Auch dagegen kann man aktiv werden: zum Beispiel durch entsprechende Briefkastenaufkleber.

 

Rückfragen bitte an Karl Wehrens.

Letzte Änderung: 12. September 2011