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Presseerklärung vom 17.1.2011

Greenpeace Aachen: Glückwunsch für das Klima!
STAWAG will sich nicht an Kohlekraftwerk in Krefeld beteiligen

Aachen den 17.1.2011 - Greenpeace Aachen begrüßt die Entscheidung der STAWAG, sich nicht am geplanten neuen Steinkohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen zu beteiligen. Dies ist ein großer Schritt zum Aus für den klimaschädlichen Neubau durch die Trianel. Greenpeace Aachen hat sich seit 2 Jahren dafür eingesetzt, den Bau dieses Kraftwerks zu verhindern.

„Das ist ein großer Erfolg für Greenpeace Aachen und für die 4.000 Aachener Bürger, die sich bisher dem Bürgerbegehren gegen die Beteiligung der STAWAG an diesem Kohlekraftwerk – und auch an weiteren Kohlekraftwerken – angeschlossen haben“, freut sich Philip Gauglitz von Greenpeace Aachen. „Vor allem ist es aber ein Erfolg für das Klima. Das Kohlekraftwerk hätte jedes Jahr über 4 Millionen Tonnen CO2  emittiert.“ Die Trianel prüft nun auch die Option eines Gas- und Dampf (GuD) – Kraftwerks.

Greenpeace Aachen hat sich bereits seit zwei Jahren energisch dafür eingesetzt, dass in Zeiten des Klimawandels kein neues Kohlekraftwerk in Krefeld gebaut wird. So hat Greenpeace den früheren Aachener Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden aufgefordert, entsprechend auf die Stadtwerke einzuwirken. Es fanden immer wieder Gespräche mit Trianel und STAWAG statt, Politiker in Stadt und Kreis Aachen wurden kontaktiert, tausend Sammeleinwendungen sowie eine ausführliche Stellungnahme gegen das Kraftwerk wurde der Bezirksregierung in Düsseldorf übergeben. Mit zahlreichen Infoständen, Aktionen und eigens dafür gedruckten Faltblättern hat Greenpeace die Öffentlichkeit auf das Problem aufmerksam gemacht. Seit September 2010 hat Greenpeace Aachen das Aachener Bürgerbegehren gegen das Kraftwerk massiv unterstützt.

Umso mehr freut Greenpeace der nun verkündete Ausstieg der STAWAG aus dem Steinkohleprojekt. Philip Gauglitz: „Wieder einmal zeigt sich, dass es sich lohnt, sich einzusetzen – das gilt auch für die tausenden Menschen, die durch ihre Unterschriften unter die Einwendungen und das Bürgerbegehren unseren Einsatz unterstützt haben. Wir danken unseren Mitbürgern für die Hilfe und wir gratulieren der STAWAG für ihre Entscheidung zu Gunsten des Weltklimas“.

„Allerdings“, so schränkt Gauglitz ein, „muss jetzt sichergestellt werden, dass die Planungen für das Krefelder Kohlekraftwerk durch die Trianel endgültig begraben werden“. Und „Die STAWAG sollte nicht nur das Kohlekraftwerk Krefeld zu den Akten legen, sondern Kohlekraftwerke als klimaschädlichste Form der Energiegewinnung für ihre weiteren Planungen gänzlich ausschließen und in eine zukunftsfähige und saubere Energieversorgung mit 100 % Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne und Wasser investieren“.

Rückfragen bitte an Philip Gauglitz.

 

 

Letzte Änderung: 12. September 2011