Greenpeace Gruppe Aachen


Unsere Gruppe

Über uns / Mitmachen
Aktionen in Aachen
Presse
Greenteams
JAGs (Jugendgruppe)
Team 50+
Einkaufsratgeber
Aachen
E-Mail / Newsletter

Unsere Themen

Klima / Energie
Wälder / Papier
Meere
Landwirtschaft / Chemie / Veggietag
Archiv
Links
Spenden


Presseerklärung vom 20.05.2011

Online-Demonstration für den zügigen Atomausstieg
Greenpeace bietet Möglichkeit zur Meinungsäußerung zur Energiewende

Aachen, 20.5.2011 – Mit einer 24-stündigen Online-Demo ermöglicht Greenpeace an diesem Wochenende den Menschen,  in Berlin für eine konsequente Energiewende zu demonstrieren. Dabei werden die Botschaften, die Menschen in ganz Deutschland über Internet senden, in Bannersprüche virtueller Figuren verwandelt. Die Demo ist von Freitag, 15 Uhr bis Samstag 15 Uhr im Netz und auf einer 24 Quadratmeter großen LED-Wand in Berlin in Sichtweite des Kanzleramtes zu sehen.  So sollen die Forderungen und Botschaften an Bundeskanzlerin Angela Merkel als Hauptverantwortliche der Energiewende herangetragen werden.

„Die Menschen in Deutschland wollen nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima  so schnell wie möglich raus aus der Atomkraft. Deswegen darf die Politik nicht vor Atomlobbyisten einknicken, die den Atomausstieg auf die lange Bank schieben wollen“, sagt Jörn Naber von Greenpeace Aachen.

In Aachen können sich die Bürger heute ab 19 Uhr neben der Heilig-Kreuz-Kirche in der Pontstraße an dieser Demo in Berlin beteiligen. Greenpeace Aachen nimmt die Botschaften und Wünsche der Bürger entgegen und übermittelt sie über den Internetdienst Twitter nach Berlin.  Auf einer Leinwand können die Aachener direkt vor Ort beobachten, wie die Online-Demo aussieht.

Bundesweit engagieren sich heute tausende Online-Aktivisten und zahlreiche Ehrenamtliche von Greenpeace in 80 Städten generationsübergreifend für den Atomausstieg bis 2015 und den Kohleausstieg bis 2040. Greenpeace hat in der Studie „Der Plan“ nachgewiesen, dass der Atomausstieg in Deutschland spätestens 2015 erfolgen kann, ohne negative Folgen für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit oder Energiekosten. Der Ersatz der 17 Atomkraftwerke mit rund 22.000 Megawatt ist möglich, weil im vorhandenen Kraftwerkspark enorme Überkapazitäten bestehen und bereits 51 neue Kraftwerke mit mehr als 30.000 Megawatt Leistung in Bau und Planung sind, darunter fast 20 Erdgaskraftwerke und 10 Windparks auf dem Meer.  Zudem nimmt die Kapazität im Bereich Erneuerbarer Energien nach jetziger Dynamik insgesamt um rund 60.000 Megawatt bis 2020 zu.

„Ein Ausstieg nach 2015 wäre ethisch nicht vertretbar, weil die Interessen der AKW-Betreiber über das Sicherheitsbedürfnis der Bürger gestellt würden“, so Jörn Naber. „Auch ein Neubau von Kohlekraftwerken ist nicht nötig. Wer das Risiko Atomkraft nicht durch ein neues Risiko ersetzen will, muss auf Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung als Brücke zu den Erneuerbaren setzen!“

Die Online-Demo kann man zeitgleich unter http://www.greenaction.de/kampagne/ deutschland-ist-erneuerbar verfolgen.

 

 

Letzte Änderung: 12. September 2011