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Presseerklärung vom 25.05.2011

Greenpeace Aachen: Glückwunsch für das Klima!
Auch enwor will sich nicht an Kohlekraftwerk in Krefeld beteiligen

Aachen den 25.5.2011 - Greenpeace Aachen begrüßt die Entscheidung der enwor (energie & wasser vor ort GmbH in Herzogenrath-Kohlscheid), sich nicht am geplanten neuen Steinkohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen zu beteiligen. Nachdem die Aachener STAWAG bereits im Januar ihren Rückzug von den Planungen für das Kohlekraftwerk bekannt gegeben hat, beschloss die enwor als zweites Energieversorgungsunternehmen im Raum Aachen, sich aus dem Projekt „Kohlekraftwerk Krefeld“ zurückzuziehen. Alternativ will man nun ein Gaskraftwerk genauer prüfen.

Greenpeace Aachen hatte noch wenige Tage zuvor auf dem Kohlscheider Markt gegen die Kraftwerkspläne protestiert und durch einen großen schwarzen Würfel mit einer Kantenlänge von 4m symbolisch gezeigt, dass das Kohlekraftwerk pro Sekunde rund 70 Kubikmeter des Treibhausgases CO2 ausstoßen würde. Auch während der Aufsichtsratssitzung demonstrierte Greenpeace mit einem großen Banner vor dem Gebäude und informierte die eintreffenden Aufsichtsratsmitglieder.

Umso erfreuter war Greenpeace über die Ergebnis der Aufsichtsratssitzung „Das ist ein großer Erfolg für unsere Arbeit, vor allem aber auch für das Klima. Das Kohlekraftwerk würde jedes Jahr über 4 Millionen Tonnen CO2 emittieren.“ Greenpeace Aachen hat sich seit 2 Jahren dafür eingesetzt, den Bau dieses Kohlekraftwerks zu verhindern.

„Allerdings“, so schränkt Philip Gauglitz von Greenpeace Aachen ein, „muss jetzt sichergestellt werden, dass die Planungen für das Krefelder Kohlekraftwerk durch die Trianel endgültig begraben werden“. Zudem sollten die enwor und die STAWAG nicht nur das Kohlekraftwerk Krefeld zu den Akten legen, sondern Kohlekraftwerke als klimaschädlichste Form der Energiegewinnung für ihre weiteren Planungen gänzlich ausschließen und in eine zukunftsfähige und saubere Energieversorgung mit 100 % Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne und Wasser investieren.

Greenpeace hat in der Studie „Der Plan“ nachgewiesen, dass der Atomausstieg in Deutschland spätestens 2015 erfolgen kann, ohne negative Folgen für den Klimaschutz, die Versorgungssicherheit oder Energiekosten – und ohne den Neubau von Kohlekraftwerken.

 

Rückfragen bitte an Philip Gauglitz.

Letzte Änderung: 12. September 2011