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Presseerklärung vom 25.8.2010

Recyclingpapier schützt die Urwälder und das Klima

Greenpeace Aachen bittet  vor Beginn des neuen Schuljahres Schüler, Eltern und Lehrer  um Verwendung von Schulmaterialien aus Recyclingpapier. Am Samstag, den 28. August wird die Greenpeace-Gruppe Aachen in der Zeit  von 11 bis 14 Uhr an der Citykirche darüber informieren, wie man durch Schulhefte und – Blocks die Umwelt und vor allem das Klima schützen kann. Natürlich wird man sich auch durch Ansichtsmaterial davon überzeugen können, welche hohe Qualität Recyclingpapierprodukte haben.

Ein hilfreicher Begleiter beim Kauf von Recyclingpapier ist der Greenpeace-Papierführer für Aachen, ein Faltblatt , in dem steht, worauf man beim Kauf achten und wo in Aachen man welche Produkte aus Recyclingpapier erhalten kann. Dieses Faltblatt erhält man am Greenpeace-Stand und vor dem Greenpeace-Büro (An der Schanz 1). Man kann ihn sich auch als PDF-Datei von der Greenpeace-Website herunterladen.

 „Im Gegensatz zu konventionellem Frischfaserpapier schützt der Einsatz von Recyclingpapier Lebensräume wie Urwälder und das Klima“, erklärt Sabine Rosenbrock vom Team50Plus bei Greenpeace Aachern. „Wer Frischfaserpapier bevorzugt, sollte wissen: zu seiner Produktion werden Urwälder regelrecht abrasiert, sterben Tier- und Pflanzenarten aus und verlieren Menschen ihren Lebensraum. Und bei der Produktion von Recyclingpapier werden weniger Chemikalien eingesetzt und viel weniger Wasser und Energie verbraucht, als bei der Produktion von Frischfaserpapier. Jeder von uns, auch die Schüler und I-Dötzchen können durch die Verwendung von Recyclingpapier Urwälder retten und das Klima schützen!“

Derweil ist ein weiterer Großverbraucher der Initiative von Greenpeace gefolgt, Betriebe in Aachen auf Recyclingpapier umzustellen. Seit Beginn des Jahres wird von der zentralen Einkaufsstelle der RWTH ausschließlich Recyclingpapier für Kopierer und Drucker beschafft. Bei einem Jahresverbrauch von 30 bis 40 Millionen Blättern ein großer Erfolg für die Umwelt.

Ein Dorn im Auge ist Greenpeace auch die Werbeflut in den Briefkästen. „Der größte Teil davon landet sowieso sofort in den Papier-Mülltonnen. Diese Ressourcenverschwendung ist in Zeiten wachsender Erkenntnisse über Klimaerwärmung und andere gravierende Umweltprobleme nicht zu akzeptieren“, ärgert sich Sabine Rosenbrock. Auch dagegen kann man aktiv werden: zum Beispiel durch entsprechende Briefkastenaufkleber. Greenpeace wird solche Aufkleber am Infostand verteilen.

 


 

 

Letzte Änderung: 2. Oktober 2010