Greenpeace Gruppe Aachen


Unsere Gruppe

Über uns / Mitmachen
Aktionen in Aachen
Presse
Greenteams
JAGs (Jugendgruppe)
Team 50+
Einkaufsratgeber
Aachen
E-Mail / Newsletter

Unsere Themen

Klima / Energie
Wälder / Papier
Meere
Landwirtschaft / Chemie / Veggietag
Archiv
Links
Spenden


 

Bei Gartenmöbeln Hände weg von Urwaldholz!

Zu Beginn der Gartensaison warnt Greenpeace vor dem Kauf von Gartenmöbeln, die aus Urwaldvernichtung stammen.

Während einige große Baumarktketten inzwischen zu umweltfreundlich gewonnenem Holz mit dem FSC-Siegel übergegangen sind, werden nun vor allem in Billigläden und speziellen Teak-Geschäften Gartenmöbel und andere Möbel aus Tropenholz für Schleuderpreise angeboten. Doch mit diesen billigen Möbeln, vornehmlich aus Teak, werden die letzten Urwälder vor allem in Südostasien regelrecht verramscht. Das Holz stammt größtenteils aus der Vernichtung der letzten Urwälder. Es ist oft illegal geschlagen, nicht zertifiziert oder trägt Siegel, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie gedruckt sind. Sehr häufig werden die Zertifikate von den Einschlags- oder Handelsfirmen selbst angefertigt.

Kein Urwaldholz

Ein Teil des Teaks kommt aus Plantagen. Doch für die meisten dieser Plantagen werden Urwälder regelrecht abrasiert, die Plantagen selbst sind alles andere als umweltfreundlich: als Monokulturen bieten sie kaum Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und können nicht, wie richtige Wälder, das lokale Klima und die Wasser- und Nährstoffkreisläufe regulieren. „Plantagenteak“ ist deshalb meist nicht zu empfehlen.

Auch die anderen Tropenhölzer, aus denen Gartenmöbel hergestellt werden, wie Yellow Balau, stammen meist aus Urwaldzerstörung, wahrscheinlich in Indonesien oder Vietnam.

Es gibt nur ein internationales Holzzertifikat, das tatsächlich für menschen- und umweltgerechte Waldwirtschaft steht: das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council).

Durch Raubbau sind bereits 80% der Urwälder weltweit vernichtet worden. Sollte sich nichts ändern, wird es bald überhaupt keine Urwälder mehr geben - mit katastrophalen Folgen für die Artenvielfalt, das Klima und die Menschen, die in und von den Urwäldern leben.

Vor diesem Hintergrund rät Greenpeace den Händlern und Verbrauchern, auf Gartenmöbel aus nicht zertifiziertem Teak und anderen Urwaldhölzern zu verzichten und auf heimische Hölzer bzw. auf Hölzer mit dem FSC-Siegel auszuweichen.

Mehr zum Thema finden Sie auf unserer Seite "Wälder"

Rückfragen bitte an Karl Wehrens.

 

Letzte Änderung: 5. April 2017